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	<title>Burnoutprävention Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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	<description>Trauma­sensibles, körperorientiertes Coaching, ganzheitliche Massagen und Begegnungsräume für hochsensible und feinfühlige Menschen in Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 10:01:53 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Burnoutprävention Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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		<title>Innere Anteile verstehen: Warum so viele Stimmen in uns wirken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 11:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout vermeiden]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeit mit inneren Anteilen findet sich heute in vielen psychologischen und therapeutischen Ansätzen wieder. Und auch ich nutze sie sehr gerne in meiner Coachingarbeit, weil sie kreativ ist und unglaublich viel Potential für Erkenntnisse bereithält. Auch der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun beschreibt mit seinem Modell des „Inneren Teams“, dass in uns viele unterschiedliche &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit mit inneren Anteilen findet sich heute in vielen psychologischen und therapeutischen Ansätzen wieder. Und auch ich nutze sie sehr gerne in meiner Coachingarbeit, weil sie kreativ ist und unglaublich viel Potential für Erkenntnisse bereithält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun beschreibt mit seinem Modell des „Inneren Teams“, dass in uns viele unterschiedliche Stimmen wirken, die je nach Situation unterschiedlich stark in Erscheinung treten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Teil in dir möchte Ruhe, während ein anderer funktionieren will</li>



<li>Ein Teil möchte sich zeigen, ein anderer zieht sich lieber zurück</li>



<li>Ein Anteil macht Mut, ein anderer zweifelt oder kritisiert</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Diese inneren Stimmen beeinflussen nicht nur unser Selbstbild, sondern auch unsere Beziehungen, Entscheidungen und unsere Kommunikation mit anderen Menschen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde in diesem Kontext folgendes Bild sehr schön:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können uns unsere inneren Anteile wie ein Orchester vorstellen. Jeder Anteil hat seine eigene Stimme, seinen eigenen Klang und seine eigene Aufgabe. Manche Instrumente spielen sehr laut, während andere eher leise im Hintergrund Teil des Orchesters sind. <strong>Und wir selbst dürfen lernen, mehr und mehr die Rolle der Dirigentin einzunehmen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir sind nicht unsere einzelnen Anteile.</li>



<li>Wir dürfen lernen, unsere inneren Stimmen / Anteile wahr-zunehmen, zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres schönes Bild kann auch das einer Theaterbühne sein: Dort gibt es unterschiedliche Rollen und Schauspieler:innen, und gleichzeitig eine Regie, die den Überblick behält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beide Bilder machen deutlich: Alle inneren Anteile dürfen da sein.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Denn selbst Anteile, die uns heute unter Druck setzen oder erschöpfen, verfolgen eine positive Absicht. In aller Regel wollen sie uns schützen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vor Ablehnung</li>



<li>Vor Überforderung</li>



<li>Vor Schmerz</li>



<li>Davor, nicht dazuzugehören etc.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Viele dieser inneren Muster sind im Laufe unseres Lebens entstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch unser Nervensystem speichert Erfahrungen ab und bildet daraus bestimmte neuronale Verbindungen und Reaktionsweisen. Deshalb reagieren wir manchmal heute noch auf Situationen mit alten Schutzstrategien, obwohl wir sie vielleicht gar nicht mehr in derselben Form benötigen. Das bedeutet nicht, dass mit uns etwas falsch ist, sondern, dass manche innere Anteile lange versucht haben, uns bestmöglich durchs Leben zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Schritt besteht darin, diese Anteile nicht zu bekämpfen, sondern sie bewusster wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle inneren Anteile sind willkommen, weil sie eine positive Absicht verfolgen! Und Veränderung wird dort möglich, wo Verständnis und Mitgefühl entstehen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Persönlichkeit besteht also nicht nur aus einem einzigen „Ich“, sondern aus vielen unterschiedliche inneren Anteile, die sich – je nach Situation – bemerkbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche machen uns Mut, manche zweifeln. Andere möchten uns schützen, kontrollieren oder anpassen. Und wieder andere sehnen sich nach Ruhe, Freiheit, Verbindung oder Lebendigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kann in uns also folgende (und weitere oder andere) Stimmen / Anteile geben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Kritikerin</li>



<li>Die Antreiberin</li>



<li>Die Vorsichtige</li>



<li>Die Harmoniebedürftige</li>



<li>Die Erschöpfte</li>



<li>Die Mutige</li>



<li>Die Sehnsüchtige</li>



<li>Die Funktionierende</li>



<li>Die Unabhängige</li>



<li>…</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Oft entsteht unser innerer Stress dadurch, dass diese verschiedenen Anteile ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben, so dass wir versuchen dürfen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie besser zu verstehen</li>



<li>Ihre Absichten wahrzunehmen</li>



<li>Einen freundlicheren Umgang mit uns selbst zu entwickeln</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Welche inneren Stimmen kennst du?</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche inneren Stimmen begleiten dich besonders häufig?</li>



<li>Welche davon sind eher laut?</li>



<li>Welche eher leise?</li>



<li>Welche Stimmen setzen dich unter Druck?</li>



<li>Welche versuchen vielleicht, dich zu schützen?</li>



<li>Welche Anteile wünschst du dir stärker in deinem Leben?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das Gefühl hast, deine inneren Stimmen besser verstehen zu wollen, dir mehr innere Klarheit, Selbstmitgefühl oder Orientierung wünschst, begleite ich dich sehr gerne dabei. In meinen traumasensiblen Coachings schaffen wir gemeinsam einen sicheren Raum, in dem all deine Anteile da sein dürfen mit allem, was sie fühlen, schützen oder ausdrücken möchten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kannst du dir einen Termin buchen: <a href="https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/">https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Loslassen lässt sich nicht erzwingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich weiß, dass ich loslassen muss“. Das ist ein Satz, der mir häufig in Coachingsitzungen begegnet, und fast jedes Mal während einer Massage. Wir möchten alte Beziehungen loslassen, Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen, an unsere Kindheit, in der wir Liebe, Nähe und Schutz gebraucht hätten,… &#160; Und ganz oft liegt darin die Annahme, dass Loslassen etwas &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Ich weiß, dass ich loslassen muss“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Satz, der mir häufig in Coachingsitzungen begegnet, und fast jedes Mal während einer Massage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten alte Beziehungen loslassen, Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen, an unsere Kindheit, in der wir Liebe, Nähe und Schutz gebraucht hätten,… &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz oft liegt darin die Annahme, dass Loslassen etwas ist, das wir einfach tun müssen; dass es etwas ist, wofür wir uns willentlich entscheiden und für das wir nur diszipliniert genug sein müssen, um es durchzuziehen. Ein bisschen, wie ein Muskel, der trainiert werden muss, damit es klappt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir das Thema Loslassen jedoch aus der Perspektive unseres Nervensystems betrachten, erkennen wir meist etwas ziemlich Nachvollziehbares (das es hoffentlich auch dir zukünftig etwas leichter macht, wenn es um dieses Thema geht).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Loslassen ist kein Ziel, sondern ein Nebenprodukt von Sicherheit.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Nervensystem ist immer darauf ausgerichtet, uns zu schützen und für unser Überleben zu sorgen. Und besonders wichtig ist in diesem Kontext unser Bindungssystem, das dafür sorgt, dass wir Verbindung mit anderen Menschen suchen, Nähe herstellen und uns auch an anderen orientieren. Denn für tausende von Jahren bedeutete Verbindung Überleben. Allein zu sein konnte lebensgefährlich sein, und ausgeschlossen zu werden ebenfalls.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und deshalb reagiert unser Nervensystem auch heute noch sehr sensibel auf alles, was sich nach Verlust von Verbindung anfühlt.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir also an etwas festhalten (an einem Menschen, einer Beziehung, einer Hoffnung oder auch an einer Geschichte über uns selbst), dann ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen dafür, dass unser Nervensystem versucht, Bindung und Sicherheit zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch entsteht genau hier sehr oft innerer Druck (der aber nicht selten auch von außen kommt). Hören wir nicht ständig Ratschläge, wie „Du musst das einfach loslassen / akzeptieren / nach vorne schauen etc.“? So, als sei das eine willentliche Entscheidung und ganz einfach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Druck wirkt auf unser Nervensystem selten beruhigend, sondern bewirkt meist sogar das Gegenteil, also noch mehr Anspannung und Stressgefühle.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lasst uns also beginnen, uns sicher zu fühlen.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir beginnen, uns damit auseinanderzusetzen, was Sicherheit für unser Nervensystem jeweils ganz individuell bedeutet und diese Sicherheit zu erschaffen, gelingt auch Loslassen. Vielleicht nicht sofort und nicht spektakulär, aber langsam spürbar, weil unser Nervensystem lernt, dass es entspannen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht lässt sich Loslassen ein wenig mit dem krampfhaften Versuch einzuschlafen vergleichen: je mehr wir es versuchen, desto weniger gelingt es. Aber wenn unser Körper sich sicher fühlt, wenn wir es warm, ruhig und geborgen haben, dann schlafen wir auch ganz entspannt ein. Loslassen funktioniert irgendwie ähnlich&nbsp;🙂.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vielleicht müssen wir also gar nicht so sehr lernen, loszulassen, sondern dürfen vielmehr üben&#8230;</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wir uns wieder sicherer fühlen können</li>



<li>Unserem Körper (wieder) zuzuhören</li>



<li>Räume zu schaffen, in denen unser Nervensystem regulieren kann (denn Heilung entsteht vor allem in Verbindung mit anderen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Halte gerne einen kleinen Moment inne und frage dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Wo in meinem Leben versuche ich gerade, etwas mit Willenskraft loszulassen?</em></li>



<li><em>Was würde meinem Nervensystem helfen, sich ein kleines Stück sicherer zu fühlen?</em></li>



<li><em>Und wie würde sich mein innerer Umgang mit mir verändern, wenn ich mir mehr Zeit erlaube?</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal beginnt Veränderung in einem kleinen Moment von Verständnis und Mitgefühl für uns selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/">Wenn du dir Einzelbegleitung wünschst, findest du HIER meine Angebote!</a><br><br><a href="https://myriamfilz.com/aktuelles/">Und alle Gruppenangebote für hochsensible Menschen findest du HIER!</a></p>
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		<title>Du bist nicht zu langsam. Dein Nervensystem hat sein eigenes Tempo.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 16:50:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmungsstärke]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinen Coachingsitzungen höre ich folgende Sätze immer wieder: „Ich komme viel zu langsam voran, obwohl ich schon so viel gemacht habe und mache. Warum dauert das ausgerechnet bei mir soooo lange?“ „Eigentlich müsste ich doch längst weiter sein in meinem Heilungsprozess. Ich habe echt das Gefühl, auf der Stelle zu treten.“ Und vielleicht kennst &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In meinen Coachingsitzungen höre ich folgende Sätze immer wieder:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich komme viel zu langsam voran, obwohl ich schon so viel gemacht habe und mache. Warum dauert das ausgerechnet bei mir soooo lange?“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Eigentlich müsste ich doch längst weiter sein in meinem Heilungsprozess. Ich habe echt das Gefühl, auf der Stelle zu treten.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht kennst du diese Gedanken auch?! Mir jedenfalls kommen sie ziemlich bekannt vor. Denn viele Jahre habe auch ich mich immer wieder gefragt, warum ich so lange Therapie gemacht, an Seminaren teilgenommen, Coachingfragen reflektiert, mich mit all meinen Themen auseinandergesetzt, gefühlt jeden Stein umgedreht habe – und trotzdem lange das Gefühl hatte, dass sich nichts bzw. sehr wenig verändert. Oder dass ich trotzdem immer wieder in alte Muster zurückfalle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir beginnen, uns mit uns selbst zu beschäftigen, alte Muster zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen, entsteht oft die Erwartung, dass sich nun auch schnell etwas verändert. Dass Erkenntnis automatisch zu Entwicklung führt und dass Heilung dann sichtbar und zügig vorangehen MUSS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch unser Nervensystem funktioniert nicht über Effizienz, sondern über Sicherheit. Im Sinne von: „Bin ich sicher genug für den nächsten kleinen Schritt?“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn frühe Erfahrungen wie Unsicherheit, Anpassung oder Überforderung in unserem System gespeichert sind, dann brauchen Entwicklung und Veränderung Zeit. Und zwar nicht, weil du versagst, sondern weil dein Nervensystem dich schützen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wir oft als „zu langsam“ bewerten, ist in Wahrheit Regulation, Integration und Stabilisierung.</strong>&nbsp;Und Heilung zeigt sich selten in großen Durchbrüchen, sondern in teilweise winzig kleinen, aber konstanten Schritten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wahrscheinlich bemerkst du die Schritte, die du bereits gegangen bist, wenn du bewusst zurückblickst, wie du vor mehreren Jahren, vor einem Jahr oder auch vor drei Monaten in gewissen Situationen noch reagiert hättest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht….</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8230;bemerkst du heute früher, wenn dich etwas überfordert (und wärst früher einfach darüber hinweg gegangen)</li>



<li>&#8230;sagst ein vorsichtiges „Nein“, wo du früher automatisch „Ja“ gesagt hättest.</li>



<li>&#8230;gehst du schlafen, wenn du erschöpft bist, obwohl noch Dinge getan werden könnten</li>



<li>&#8230;atmest du einmal bewusst durch, bevor du antwortest, weil du weißt, dass du dir Zeit nehmen darfst</li>



<li>&#8230;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">All das sind kleine Schritte deines Nervensystems, die Zeit brauchten und integriert werden wollten.&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer Welt, die Tempo belohnt, aber innere Entwicklung folgt einem anderen, einem organischen, manchmal zyklischen und immer wieder kaum sichtbaren Rhythmus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht magst du einmal kurz innehalten und dich fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo bin ich in Wahrheit schon weiter, als ich mir zugestehe?</li>



<li>Welche kleinen Schritte habe ich in den letzten Monaten gemacht?</li>



<li>Was würde passieren, wenn ich mir mein eigenes Tempo erlaube, und zwar ohne mich mit anderen zu vergleichen?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Das sind Schritte der Entlastung, der Selbstfürsorge und des Selbstmitgefühls. Und soo wichtig 🩷</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daher möchte ich dir gerne zum Abschluss meiner Zeilen nochmals Folgendes mitgeben: Du bist nicht zu langsam, sondern du bist in deinem ganz eigenen und persönlichen Tempo unterwegs.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen <a href="https://myriamfilz.com/womit-ich-unterstuetze/">1:1-Begleitungen</a> und <a href="https://myriamfilz.com/workshop/">Gruppen</a>, arbeiten wir genau so: Nicht schneller, sondern sicherer. Dein Tempo ist willkommen. Deine Pausen. Und deine Zweifel ebenso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir Begleitung wünschst, die dein Nervensystem mitdenkt, findest du alle Informationen zu meinen Angeboten auf meiner Webseite:&nbsp;<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.myriamfilz.com%2Fc%2F234%2F8966883%2F40%2F0%2F5479%2F1%2F191777%2Fee3ff9b742.html&amp;data=05%7C02%7C%7C5d3ef59f8efe4043dc4708de6c8055b6%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C639067495796181571%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=8c89wLvGEixT7WflTHDTaEu%2F6P7VDKep6yVkQydYWy4%3D&amp;reserved=0">myriamfilz.com/fokus/</a></p>



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		<title>Über die Füße das Nervensystem entspannen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Dec 2025 20:12:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Massage]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Füße sind nicht nur das Fundament, das uns durchs Leben trägt, sondern auch eine Art Spiegel des ganzen Körpers. Über die Reflexzonen an den Füßen sind alle Organe und Systeme, und auch unser Nervensystem, miteinander verbunden. Durch achtsame, gezielte Berührung bestimmter Zonen werden Impulse an das Gehirn und das vegetative Nervensystem weitergeleitet. Das Ergebnis: &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unsere Füße sind nicht nur das Fundament, das uns durchs Leben trägt, sondern auch eine Art Spiegel des ganzen Körpers. Über die Reflexzonen an den Füßen sind alle Organe und Systeme, und auch unser Nervensystem, miteinander verbunden.<br><br>Durch achtsame, gezielte Berührung bestimmter Zonen werden Impulse an das Gehirn und das vegetative Nervensystem weitergeleitet.<br><br>Das Ergebnis: Der Körper beginnt, Stresshormone abzubauen, die Atmung vertieft sich, der Puls verlangsamt sich. Und oft stellt sich schon nach wenigen Minuten ein Gefühl tiefer Ruhe ein.<br><br>Besonders kraftvoll ist es, wenn die Zonen von Solarplexus, Zwerchfell und Herz sanft mit einbezogen werden. Sie unterstützen, dass Spannung und Unruhe sich lösen dürfen, und Du Dich wieder geerdet und verbunden fühlst.<br><br>💛 Solarplexus-Zone:<br>Sie liegt in der Mitte der Fußsohle und wirkt beruhigend auf unser vegetatives Nervensystem: sie hilft, innerlich zur Ruhe zu kommen und sich zu zentrieren.<br><br>💨 Zwerchfell-Zone:<br>Quer über den Ballen des Fußes verlaufend, unterstützt sie eine tiefe, freie Atmung und kann helfen, Spannungen zu lösen.<br><br>❤️ Herz-Zone:<br>Am linken Fuß, unterhalb des Ballens, fördert sie Wärme, Vertrauen und emotionale Entspannung; eine wohltuende Verbindung von Körper und Gefühl.<br><br>Schon wenige achtsame Berührungen an diesen Punkten können spürbar entspannen und das innere Gleichgewicht wiederherstellen.<br><br>Eine Fußreflexzonen-Massage ist also weit mehr als eine Wohltat für müde Füße. Sie ist eine Einladung an Dein ganzes System, zurück in Balance zu finden.<br><br><strong>Tipp:</strong> In Kombination mit einer sanften Kopf- und Gesichtsmassage kann die entspannende Wirkung noch tiefer gehen.<br><br>Falls Du Lust auf eine Fußreflexzonen-bzw. Fußwohl-Massage bekommen hast, kannst Du sie Dir hier gerne buchen: <a href="https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/</a></p>



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		<title>Unlearn. Das sanfte Verlernen alter Muster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 16:53:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass <strong>jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen können</strong> 😊.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte viele Jahre eine&nbsp;<strong>große Sehnsucht zu singen</strong>, nicht nur allein und heimlich zuhause, sondern so, wie wir es früher auf Ferienfreizeiten und am Lagerfeuer an der Isar gemacht haben. Jemand spielte Gitarre, wir kannten die Lieder und stimmten ein,&nbsp;<strong>ohne darüber nachzudenken, ob wir singen können oder nicht</strong>. Und es war immer schön. Und&nbsp;<strong>fühlte sich verbunden an</strong>. Und dabei ins Feuer zu schauen, war wunderbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn wir lernen, etwas über uns zu glauben&#8230;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere tatsächlich auch das Singen im Kindergarten und die ersten Jahre in der Schule sehr gut, denn ich habe immer leidenschaftlich gern gesungen. Bis das mit der Bewertung anfing und ich lernte: ich kann nicht so richtig gut singen. Und das verinnerlicht habe. Es wurde zu einer Art Mantra, selbst, wenn auf Geburtstagsfeiern „Happy birthday“ gesungen wurde, habe ich nur den Mund bewegt ohne Töne zu machen. Lange Zeit dachte ich aber auch: gibt definitiv Wichtigeres als Singen zu können…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über zwei oder drei Jahre hinweg ist mir immer wieder das Angebot von Katharina begegnet (<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.myriamfilz.com%2Fc%2F234%2F8862629%2F40%2F0%2F5479%2F1%2F185102%2F74d7e7584f.html&amp;data=05%7C02%7C%7C72e529dd133e42724b4e08de42128eee%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C639020844815462246%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=DPM7ZBbyyDhZNNEOu%2B%2FB5weWlO3E5fK3Mc8gvGwMSSY%3D&amp;reserved=0">„Zeit für einen Mutausbruch- Heilsames Singen für Frauen“&nbsp;</a>und irgendwo stand sogar, dass man nicht unbedingt singen können muss) und immer sprach es mich an. Und doch gab es diese Stimme in mir, die sagte, dass ich auf keinen Fall dorthin gehen könne. Denn wo andere Menschen sind, da hören deren Ohren auch meine Stimme. Und die trifft keinen Ton. Ergo: da bin ich nicht richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unlearn – ein kleiner Schritt zurück zu mir</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letzten Sommer war ich mit einer Freundin beim Kaffeetrinken, als sie mir erzählte, dass sie so gerne singen würde, mit anderen, vielleicht in einem Chor, aber irgendwie ohne Druck</strong>. Und ich erzählte ihr von dem Angebot, das ich schon lange beobachtete – und weil rein zufällig Montag war, also der Tag, an dem das Singen stattfindet, beschlossen wir, es gemeinsam einfach auszuprobieren. Und was soll ich sagen:&nbsp;<strong>seither gehen wir so oft es uns möglich ist, montags zum Singen</strong>. Wir müssen keine Noten lesen können, nicht abliefern, nicht mal unbedingt Töne treffen, sondern uns einfach der Musik und unseren Stimmen hingeben.&nbsp;<strong>Ich schließe die Augen, während Katharina auf ihrem Flügel spielt, bewege mich sanft zur Musik und singe mal lauter, mal leiser im Kreis der anderen Frauen. Und es tut soooo gut und ist tatsächlich heilsam.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und kürzlich, auf einer Geburtstagsfeier, als wir unserer Freundin Melanie ein Geburtstagslied sangen, traute ich mich das erste Mal seit Jahren, laut und deutlich mitzusingen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage habe ich darüber nachgedacht,&nbsp;<strong>was sich in den vergangenen Monaten für mich verändert hat, was schön war, was hilfreich, was heilsam.</strong>&nbsp;Und diesem Wunsch nach Gesang und Verbundenheit zu folgen,&nbsp;<strong>war ein kleiner und doch so hilfreicher Teil meines Weges</strong>. Mir wieder zu erlauben, mit anderen zu singen, hat auch irgendwie mit&nbsp;<strong>Freiheit</strong>&nbsp;zu tun. Und einem&nbsp;<strong>Gefühl von Selbstermächtigung</strong>. Mir zurückzuholen, was ich mir lange versagt habe, weil mir im Außen gesagt wurde, dass ich etwas nicht kann,&nbsp;<strong>was jedoch tief in meinem Inneren schlummerte und Gehör finden wollte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir streben so oft nach weitreichenden Veränderungen, dass wir übersehen, dass es die vielen, oft&nbsp;<strong>kleinen Zwischenschritte sind, die das große Ganze verändern</strong>. Und wenn wir uns einmal wirklich Zeit nehmen&nbsp;<strong>zurückzublicken, auch die kleinen Dinge wahrzunehmen</strong>, dann erkennen wir oft, dass uns jedes noch so winzige Detail hierher, an diese Stelle, an der wir jetzt stehen, gebracht hat&nbsp;🩷.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räume, die tragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich wünsche mir – für uns alle – noch mehr echte und tiefe Begegnung.<br>Mehr Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen, sondern ganz sanft und zart mit uns sein dürfen.<br>Mehr Verbundenheit, Zuhören, Mitschwingen.<br>Mehr Orte, an denen unsere Nervensysteme zur Ruhe kommen dürfen und wir uns gesehen fühlen.<br></strong><br>Neben meiner individuellen 1:1-Begleitung richte ich den Fokus wieder stärker auf <strong>Begegnungsräume für hochsensible Menschen</strong>.<br><br><a href="https://myriamfilz.com/begegnungsraum-fur-hochsensible-frauen-in-hamburg/">RUHE &#8211; AUSTAUSCH &#8211; VERBUNDENHEIT</a> ist einer dieser Räume. <br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/ein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/">MEIN SICHERER ORT &#8211; ART &amp; BODY FLOW</a><br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/hsp-resonanzrunde/">DIE IDEENWERKTSTATT FÜR HSP</a><br><br>Und es gibt zwei Halbjahresgruppen in gleichbleibender &#8222;Besetzung&#8220;:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/in-verbundenheit-heilen/">„Empowering Women – In Verbundenheit heilen“</a></strong> und<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/mut-zur-veraenderung/">„Mut zur Veränderung – Werden, wofür wir bestimmt sind“</a></strong><br>finden jeweils einmal monatlich über sechs Monate statt. Beide Gruppen finden künftig <strong>samstags</strong> statt, sodass auch diejenigen unter euch, die etwas weiter entfernt wohnen, gut und entspannt teilnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit.</strong><br>Je vertrauter der Rahmen, desto weniger müssen wir in Alarm oder Anpassung gehen – und umso leichter fällt es uns, zu fühlen, loszulassen und neue Erfahrungen wirklich zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dir ein solcher Raum guttun könnte, melde dich sehr gerne schon an.<br>Alle aktuellen Angebote findest du hier:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/aktuelles/">myriamfilz.com/aktuelles/</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich von Herzen auf unsere Begegnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe<br><strong>Myriam</strong></p>
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		<title>Überwintern</title>
		<link>https://myriamfilz.com/ueberwintern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 17:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.&#8222; Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert. Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte. Und während ich in &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<strong>Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.</strong>&#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und während ich in der Sonne an paradiesischen Stränden lag, weinte ich trotzdem. Denn meinen Winter hatte ich mitgenommen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-tertiary-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25d38fe5dbab4f2985833832da75805d"><blockquote><p><em>„Jeder durchlebt irgendwann mal einen Winter&#8230;<br><br>Winter ist nicht nur einfach eine kalte Jahreszeit. Auch im Leben kann es Phasen geben, die sich wie Winter anfühlen. Karge Phasen, in denen man sich ausgesondert, ausgeschlossen und ausgebremst fühlt, in eine Außenseiterrolle gedrängt. Das kann die Folge einer Erkrankung sein oder eines Lebensereignisses…; aber auch das einer Demütigung oder eines Scheiterns. Man kann sich in einem Umbruch befinden und vorübergehend zwischen zwei Welten schweben.<br><br>Manche derartigen winterlichen Phasen schleichen sich langsam an uns heran, manchmal begleiten sie das langsame Sterben einer Beziehung oder die schrittweise Zunahme der Zuständigkeiten für unsere alternden Eltern oder ganz allgemein den tröpfchenweisen Verlust von Zuversicht. Manche Winter brechen schlagartig ein, wenn man begreift, dass die eigenen Fähigkeiten nicht mehr benötigt werden, dass die Firma, für die man arbeitet, pleite ist oder sich die/der Partner:in in jemand anderen verliebt hat. Doch ganz gleich, wie sanft oder unsanft sich der Winter auf uns legt: In der Regel haben wir nicht darum gebeten, und er ist mit einem Gefühl von Einsamkeit und großem Schmerz verbunden.<br><br>Aber er lässt sich nicht abwenden. Wir stellen uns das Leben immer so gerne als einen wunderbaren, endlosen Sommer vor und glauben, wir hätten als Menschen versagt, wenn es das nicht ist. Wir träumen von einem äquatorialen Dasein, stets nah an der Sonne, von einer einzigen, immer gleichen, warmen Jahreszeit. Aber so ist das Leben nicht. Allein unser Gefühlsleben durchläuft immer wieder stickige Sommer und dunkle Winter, macht Temperaturstürze mit, ist mal viel Licht ausgesetzt, mal viel Schatten. Selbst wenn es uns aufgrund einer gehörigen Portion Selbstdisziplin und schieren Glücks gelänge, ein ganzes Leben lang gesund und glücklich zu bleiben, so können wir dem Winter doch nicht vollkommen entgehen: Unsere Eltern werden älter und sterben. Freundschaften zerbrechen. Ganz allgemein richten sich so einige Machenschaften des Lebens gegen uns. Und irgendwie, irgendwo, irgendwann versemmeln wir eben doch auch mal irgendwas. Und schon pirscht sich der Winter an.“</em></p><cite>Aus &#8222;Überwintern&#8220; von Katherine May, www.insel-verlag.de</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zeilen stammen aus dem Buch&nbsp;<strong>“Überwintern“ von Katherine May</strong>, und ich empfinde sie als so unglaublich<strong>&nbsp;tröstlich</strong>. Wie das gesamte Buch übrigens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben hält manchmal inne, aus unterschiedlichsten Gründen. Das ist in diesen Momenten und Phasen schwer auszuhalten, denn es fühlt sich an, als würde es nie wieder ganz hell werden. Als gäbe es keinen nächsten Sommer, keine Wärme, keine Sonne, keine Zuversicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und für viele Frauen (und ein paar Männer), die zu mir kommen, fühlt sich das Leben auch gerade genauso an, nach Winter:<br>&#8211; Beziehungen und Freundschaften, die zerbrechen.<br>&#8211; Gesundheit, die ins Wanken geraten ist.<br>&#8211; Jobs, die nicht mehr passen.<br>&#8211; Kündigungen.<br>&#8211; Zukunftsängste angesichts des politischen Rechtsrucks.<br>&#8211; Totale Erschöpfung und Überforderung.<br>&#8211; Ein dysreguliertes Nervensystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und so schmerzhaft dieser Winter auch gerade sein mag, vielleicht steckt in ihm zugleich eine Einladung?!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Einladung, innezuhalten und hinzuhören:&nbsp;<strong><em>Was brauche ich gerade? Was tut mir gut? Was kann mich unterstützen?</em></strong><br>Eine Einladung, l<strong>iebevoller mit mir zu sein</strong>.<br>Eine Einladung,&nbsp;<strong>auf meinen Körper zu hören</strong>. Wirklich&nbsp;<strong>hinzuspüren</strong>. Mir endlich wieder&nbsp;<strong>Zeit für mich zu nehmen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfand während solcher kalter Winterphasen <strong>wohlig-warme Räume</strong> in Form von <strong>Begleitung</strong> besonders <strong>wohltuend und hilfreich</strong>. Orte, an denen ich <strong>ankommen und sein </strong>durfte, ohne etwas leisten zu müssen. Räume, die mir ein <strong>Gefühl von Vertrauen, Nähe und Verbundenheit</strong> schenkten. In denen ich lernte, <strong>mich mit meinem Körper zu verbinden</strong>, mich aber mit meiner Trauer, meiner Verletzlichkeit und meinen aktuellen Herausforderungen zeigen durfte. Und in denen ich <strong>Impulse</strong> und manchmal <strong>konkrete Anleitung für Veränderung</strong> erhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe für mich erkannt, dass ich meinem inneren Winter nicht durch Vermeidung der kalten Jahreszeit hier in Deutschland entfliehen kann (obwohl ich gerade durchaus bereit wäre, in wärmere Gefilde zu reisen – Grüsse gehen raus an meinen <a href="https://www.instagram.com/solvados.wav/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sohn Benjamin</a> in Thailand 😉), sondern durch Auseinandersetzung mit meinen Themen. Dann&nbsp;<strong>ordnet sich vieles neu</strong>,&nbsp;<strong>manches verabschiedet sich</strong>, anderes&nbsp;<strong>wächst heran</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser&nbsp;<strong>Zeit der Wandlung</strong>&nbsp;lade ich dich ein,&nbsp;<strong>hinzuspüren, mitzuwachsen und neue Wege zu entdecken</strong>. Veränderungen fordern uns, und&nbsp;<strong>öffnen gleichzeitig Raum für Orientierung, Klarheit und neue Impulse</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist&nbsp;<strong>meine 1:1-Begleitung</strong>&nbsp;oder einer der kommenden&nbsp;<strong>Begegnungräume</strong>&nbsp;genauso ein Ort für dich. Vielleicht täte dir auch einfach gerade&nbsp;<strong>Berührung in Form von Massage</strong>&nbsp;gut, um dich zu&nbsp;<strong>spüren, zu erden und zu erholen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass es für dich Zeit ist, nicht mehr alleine durch diese Wintermonate zu gehen, dann bist du in meinen Angeboten von Herzen willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht dürfen die kommenden Tage eine kleine&nbsp;<strong>Einladung sein, hinzulauschen, was dir gut tut.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir&nbsp;<strong>Sanftheit mit dir selbst</strong>,&nbsp;<strong>liebevolle Worte, die dich tragen</strong>, und&nbsp;<strong>Menschen, denen du dich verbunden fühlst</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du magst,&nbsp;<strong>begleite ich dich gerne ein Stück deines Weges</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe zu dir, hab es schön kuschelig<br>Myriam</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der folgenden Seite findest du alle meine aktuellen Angeboten in Form von Begegnungsräumen, 1:1-Begleitung und Massage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dein&nbsp;<strong>Nervensystem nach Entlastung, Wärme, Berührung und Verbundenheit</strong>&nbsp;ruft, dann mag vielleicht einer meiner Räume ein solcher Ort für dich sein.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--2"><a class="wp-block-button__link has-white-background-color has-background wp-element-button" href="https://myriamfilz.com/aktuelles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Begegnungsräume, 1:1-Begleitung und Berührung</a></div>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ein sicherer Ort &#8211; künstlerisch-körpertherapeutischer Nachmittag</title>
		<link>https://myriamfilz.com/mein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 10:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Nachmittag für Dich – mit Farben, Körperarbeit und innerer Sicherheit Vielleicht spürst Du schon länger den Wunsch, kreativ zu werden – mit Farben, Formen, Materialien zu gestalten. Und vielleicht kennst Du auch das Gefühl, dass etwas Dich daran hindert: alte Erfahrungen, Gedanken, Unsicherheiten. An diesem Nachmittag darfst Du Dich in einem sicheren Raum erleben: &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/mein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/">Ein sicherer Ort &#8211; künstlerisch-körpertherapeutischer Nachmittag</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein Nachmittag für Dich – mit Farben, Körperarbeit und innerer Sicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht spürst Du schon länger den Wunsch, kreativ zu werden – mit Farben, Formen, Materialien zu gestalten. Und vielleicht kennst Du auch das Gefühl, dass etwas Dich daran hindert: alte Erfahrungen, Gedanken, Unsicherheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Nachmittag darfst Du Dich in einem sicheren Raum erleben: gehalten und eingeladen, wieder Kontakt zu Dir selbst aufzunehmen.<br><br>Wir erforschen gemeinsam, was Sicherheit eigentlich bedeutet:<br>&#8211; Wann fühlst Du Dich wirklich geborgen in Dir und im Außen?<br>&#8211; Wie zeigt Dein Nervensystem, dass es sich sicher fühlt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über sanfte Körperübungen, achtsame Aktivierung und Fantasiereisen kommst Du Schritt für Schritt in einen Zustand, in dem Kreativität, innere Bilder und tiefer Ausdruck wieder möglich werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" src="https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-300x300.png" alt="" class="wp-image-2574" srcset="https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-300x300.png 300w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-1024x1024.png 1024w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-150x150.png 150w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Dein kreativer Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du erhältst hochwertiges Material, um Deinen inneren Bildern, Emotionen und Symbolen Gestalt zu verleihen.<br>Im Dialog mit Deinem Kunstwerk begegnest Du Räumen in Dir, die sichtbar werden dürfen – manchmal zart, manchmal kraftvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du möchtest, teilen wir in der Runde, was entstanden ist. In einer Atmosphäre von Vertrauen und Zugewandtheit darf das Gesehene Worte finden, Resonanz erfahren, gewürdigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wertschätzendes Feedback aus der Gruppe begleitet diesen Prozess – liebevoll und achtsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheit und Ausdruck</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sich sicher zu fühlen bedeutet, im eigenen Körper ankommen zu dürfen.<br>Gerade für feinfühlige oder hochsensible Menschen ist das oft eine neue Erfahrung: zu spüren, wann das Nervensystem Entspannung zulässt, wann Kontakt gut tut, wann Rückzug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Körperwahrnehmung, Atmung und sanfte Bewegung entsteht Raum im Inneren und im Außen.<br>Von hier aus darf Kreativität fließen, frei von Bewertung, getragen von Verbundenheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Material</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn nehmen wir uns Zeit, wirklich anzukommen – im Raum, im Körper und in der Gruppe. <br>Über sanftes Erden, Spüren und Atem findest <strong>Du</strong> ins Hier und Jetzt und darfst Dich verankern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach tauschen wir uns zum Thema <strong>Sicherheit</strong> aus:<br>Wie zeigt sie sich in Deinem Körper? Wann fühlst <strong>Du</strong> Dich geborgen?<br>Auf Wunsch kann auch das Thema <strong>Hochsensibilität</strong> Raum bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer kleinen Pause leiten wir eine Meditation zum Thema <em>„Mein sicherer Ort“</em> an – als Einladung, tiefer in Verbindung mit Dir selbst zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Ruhe heraus öffnet sich der <strong>künstlerische Teil</strong>:<br>Mit  wasservermalbaren Wachspastellkreiden lässt Du entstehen, was in Dir Gestalt finden möchte.<br>Alles, was Du brauchst, stellen wir Dir zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst nichts „können“, nur bereit sein, Dich einzulassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was Du mitnehmen darfst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende nimmst Du ein Kunstwerk mit nach Hause, das vielleicht nicht „perfekt“ ist, aber tief echt, ehrlich, berührend.<br>Ein Ausdruck Deines inneren Prozesses und ein sichtbares Zeichen Deiner Begegnung mit Dir selbst.<br>Oft tragen diese Werke etwas in sich, das bleibt: eine Erinnerung an Verbundenheit, an innere Ruhe, an Dich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bitte mitbringen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Offenheit und Neugier</li>



<li>Bequeme, farbfreundliche Kleidung</li>



<li>Ein Getränk oder kleiner Snack, wenn Du magst</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Diese Arbeit kann Dich unterstützen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn Emotionen blockiert sind oder Du Dich abgeschnitten fühlst</li>



<li>Bei Erschöpfung oder Burnout-Gefahr</li>



<li>In Zeiten der Neuorientierung oder Veränderung</li>



<li>Beim Verarbeiten von Verlust und Abschied</li>



<li>Zum Wiederentdecken verschütteter Kraftquellen</li>



<li>Zur Selbstfürsorge und Persönlichkeitsentwicklung</li>



<li>Oder einfach als liebevolle <strong>Me-Time</strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Eckdaten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Samstag, 8. November 2025</strong> von 14:00 &#8211; 19:00 Uhr ODER 📅 <strong>Samstag, 31. Januar 2026</strong> von 14:00 &#8211; 19:00 Uhr <br>📍 <strong>Rutschbahn 29, 20146 Hamburg</strong><br>🕊️ <strong>Leitung:</strong> Katharina von Rohden (Kunsttherapeutin) &amp; Myriam Filz (traumasensible Begleitung)<br>💫 <strong>Kosten:</strong> 59.- + individuell kleiner Materialbetrag<br>💌 <strong>Anmeldung</strong>: <a href="https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/kunst-koerpertherapie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/kunst-koerpertherapie</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib uns gerne, falls Du noch Fragen hast<a href="https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> &#8211; hier findest Du die Kontaktdaten</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>People-Pleasing – Wenn es schwerfällt, nein zu sagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 08:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest? Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder ertappst dich dabei, deine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um niemanden zu verärgern?&nbsp;<strong>Dann herzlich willkommen im Club der People-Pleaser&#8230; 😊</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne das selbst sehr gut und mache es immer noch „gerne“ anderen Menschen recht, obwohl ich mich seit längerem bemühe, auch meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen, mich klar(er) abzugrenzen und das mittlerweile ganz passabel gelingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem fühlt es sich immer wieder beunruhigend oder gar beängstigend an, wenn ich für mich einstehe, meine Meinung vertrete (und spüre, dass diese Meinung nicht konform mit der Meinung meines Gegenübers ist) und/oder meine Bedürfnisse klar benenne. Unweigerlich schwingt eine tiefsitzende Angst mit, mein Gegenüber könnte sauer oder wütend auf mich werden, sich vorübergehend abwenden oder gar den Kontakt komplett abbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe dieses Muster früh verinnerlicht: in meiner Familie wurden Konflikte nicht ausdiskutiert, sondern ich wurde durch tagelanges Schweigen gestraft, bis nach einigen Tagen plötzlich alles wieder „normal“ war. Nie wusste ich, wann es so weit sein würde und warum es so war. So habe ich eine tiefe Verunsicherung erlebt, die auch heute nicht ganz einfach abzuschütteln ist. Auch, wenn ich nun, als erwachsene Frau weiß, woher diese frühkindlichen Ängste rühren und dass sie heute mit großer Wahrscheinlichkeit unbegründet sind, sitzen sie dennoch tief.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist People-Pleasing eigentlich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>People Pleasing beschreibt ein Verhaltensmuster, bei dem Menschen die Bedürfnisse, Wünsche oder Erwartungen anderer meist über ihre eigenen stellen. Oft einem Wunsch nach Harmonie, Anerkennung oder der Vermeidung von Konflikten folgend, sagen sie „ja“, auch wenn sie lieber „nein“ sagen würden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt zwar kurzfristig zu positiven Reaktionen des Gegenübers, erschöpft jedoch langfristig die es-allen-recht-machend-wollende Person, führt zu Unzufriedenheit, Frust und dem Gefühl nicht selbstbestimmt und authentisch zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. Neben den bekannten Stressreaktionen „Fight“ (Kampf), „Flight“ (Flucht) und „Freeze“ (Erstarrung) wird in der Traumaforschung eine vierte Reaktion beschrieben: die Fawn Response. Sie bedeutet, dass Menschen in als belastend oder bedrohlich empfundenen Situationen versuchen, durch übermäßige Anpassung und Gefallen-Wollen Sicherheit herzustellen. Anstatt Grenzen zu setzen oder die eigenen Bedürfnisse zu äußern, richten sie ihr Verhalten danach aus, Erwartungen anderer zu erfüllen. Dieses Muster kann sich aus frühen &nbsp;Erfahrungen entwickeln, in denen Zustimmung oder Harmonie notwendig waren, um Nähe, Schutz oder Anerkennung zu bekommen. Heute zeigt es sich oft im „People Pleasing“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„People Pleasing“ hat seine Wurzeln also oft in frühen Lebenserfahrungen und Beziehungs- bzw. Bindungsmustern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kindheit und Erziehung:</strong>&nbsp;Wenn du gelernt hast, dass Zuwendung, Liebe und Anerkennung an Bedingungen geknüpft ist („Ich werde nur geliebt / gelobt / anerkannt, wenn ich unkompliziert und angepasst bin“), hast du vielleicht ein starkes Bedürfnis entwickelt, es anderen recht zu machen.</li>



<li><strong>Angst vor Ablehnung oder Konflikten:</strong>&nbsp;Wenn du Zurückweisung oder Streit als bedrohlich erlebt hast, versuchst du wahrscheinlich, Spannungen vorzubeugen, indem du die Erwartungen anderer erfüllst.</li>



<li><strong>Geringes Selbstwertgefühl:</strong>&nbsp;Wenn dein eigenes Selbstbild unsicher ist, erscheint es dir oftmals naheliegender, dir Bestätigung von anderen, also im Außen zu suchen.</li>



<li><strong>Gesellschaftliche oder kulturelle Prägungen:</strong>&nbsp;In manchem Umfeld wird Anpassung, Höflichkeit und Selbstlosigkeit stärker akzeptiert oder belohnt als Eigenständigkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im traumasensiblen Kontext versuchen wir daher, trotz der Reaktion des People-Pleasing, mitfühlend und verständnisvoll mit uns zu sein; und anzuerkennen, dass dieses Verhalten einmal eine hilfreiche Strategie war, um Sicherheit herzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/">Coaching &amp; Berührung in Hamburg Eimsbüttel</a></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dieses Thema tiefer erforschen möchtest, kann ein Coaching hilfreich sein, um Verständnis, Mitgefühl und neue Wege zum Umgang mit „People Pleasing“ zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich auf dich&nbsp;❤<br><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren Artikel zum Thema Abgrenzung kannst du hier lesen:<br><a href="https://myriamfilz.com/abgrenzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/abgrenzung/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Artikel rund um das Thema Nervensystem, Traumaintegration und Selbstregulation findest du hier:<br><a href="https://myriamfilz.com/blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/blog/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Gelassenheit, Mut und die Frage nach erfüllender Arbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 14:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout vermeiden]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Resonanz-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und Zeit in der Bearbeitung von Projekten etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie las es mir vor und ich notierte den Text:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Gib mir die Gelassenheit,<br>Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.<br>Den Mut, Dinge zu ändern,<br>die ich ändern kann.<br>Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“</em><br>— Reinhold Niebuhr</p>
</blockquote>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir sprachen darüber, wie ich es schaffen könne, die Dinge, die ich nun mal nicht ändern könne, gelassen(er) hinzunehmen.</li>



<li>Wie ich mich stattdessen mehr auf meinen Mut fokussiere könne, um die Dinge zu ändern, die veränderbar seien.</li>



<li>Und darüber, wie ich das eine vom anderen unterscheiden könne.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ach, wenn Gelassenheit und Akzeptanz doch einfacher wären. Ich übe mich darin. Immer wieder. Denn auch das Erlernen von Gelassenheit und Akzeptanz ist ein Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den damaligen Job, über den ich so gejammert habe, habe ich irgendwann gekündigt. Weil es Dinge gibt, die nicht akzeptabel sind. Und ich mich auf meinen Mut und mögliche Veränderung konzentrieren wollte. Und wie es oft im Leben ist: schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich fiel der Zettel, auf dem ich das Zitat notiert hatte, aus meinem Notizbuch. Im passenden Moment. Denn in meinem aktuellen Noch-Angestelltenjob sind auch viele meiner Bedürfnisse als hochsensible Frau nicht erfüllt worden, während ich in meiner selbständigen Arbeit fast all die wunderbaren Qualitäten erlebe, die ich brauche, um glücklich und zufrieden zu sein – und weil ich liebe, was ich tue. Und trotzdem habe ich mich jetzt lange (noch) nicht (wieder) in die komplette Selbständigkeit getraut &#8211; bis ich vor wenigen Tagen entlassen wurde&#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlte sich die letzten Wochen wie eine dieser Zwischenphasen an, denen wir uns im Leben immer wieder gegenübersehen. Noch nicht angekommen dort, wo wir hinwollen. Aber auf dem Weg dorthin. Und das ist manchmal schwer auszuhalten. Kommt dir das auch bekannt vor?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hochsensibilität und Beruf: ein Spannungsfeld</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen habe ich (wieder einmal) viel darüber nachgedacht, wie sehr unser Beruf unser Wohlbefinden beeinflusst – gerade, wenn wir hochsensibel bzw. neurodivergent sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennst du das auch: dieses Spannungsfeld zwischen der (meist finanziellen) Sicherheit durch einen Job auf der einen, und dem tiefen Wunsch nach Erfüllung und Authentizität auf der anderen Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten feinfühligen Menschen sind wertschätzende Beziehungen auf Augenhöhe, Klarheit und Struktur, ein ruhiger Rahmen ohne ständige Unterbrechungen, klare Absprachen, Wertschätzung für unsere Sensibilität und das Vertrauen, unsere Arbeit selbstbestimmt gestalten zu dürfen, enorm wichtig – und wenn einer oder mehrere dieser Aspekte fehlen, kostet uns das unglaublich viel Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn all diese Qualitäten sind Voraussetzungen dafür, dass wir unser Potenzial entfalten können – ohne uns dabei zu erschöpfen und in eine (oder vielleicht sogar die nächste) Erschöpfungsdepression zu rauschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die acht Beziehungsbedürfnisse nach Richard G. Erskine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der amerikanische Psychologie-Professor und Transaktionsanalytiker Richard G. Erskine hat acht Beziehungsbedürfnisse definiert, die aus seiner Sicht entscheidend für die Lebensqualität und das Bewusstsein für den eigenen Wert in beruflichen, letztendlich aber auch in persönlichen Beziehungen sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit</strong><br>Angenommen zu sein, zu wissen woran ich bin. Vor allem, so sein zu dürfen, wie ich bin. Ohne Angst haben zu müssen, beschämt zu werden.</li>



<li><strong>Wertschätzung</strong><br>Mich mit all meinen Gefühlen, Bedürfnissen und Wahrnehmungen verstanden, respektiert und bedeutsam zu fühlen.</li>



<li><strong>Schutz</strong><br>Mich anvertrauen zu können. Zusammen den Weg durch schwierige Zeiten zu finden und dabei Ermutigung, Orientierung und Führung zu erfahren.</li>



<li><strong>Bestätigung der Erfahrungen</strong><br>Meine eigenen Erfahrungen werden von anderen geteilt oder nachvollzogen.</li>



<li><strong>Selbstdefinition</strong><br>Meine persönliche Einzigartigkeit zu erkennen und auszudrücken und dafür Anerkennung und Annahme zu erfahren.</li>



<li><strong>Einflussnahme</strong><br>Bei anderen etwas auslösen und verändern zu können und mich dadurch als wirksam und bedeutsam zu erleben.</li>



<li><strong>Initiative der anderen</strong><br>Erleben, dass andere die Initiative ergreifen und aktiv auf mich zukommen und Anregung vermitteln. Dadurch werden Beziehungen bedeutsamer und intensiver.</li>



<li><strong>Liebe ausdrücken</strong><br>Anderen gegenüber Sympathie, Liebe, Fürsorge, Dankbarkeit oder Zuneigung zeigen und aussprechen. Ohne die Resonanz des anderen kann „in Beziehung sein“ nicht schwingen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen zur Selbstreflexion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht magst du dir diese Fragen stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn du ehrlich in dich hineinhorchst: Welche Aspekte in deinem aktuellen Job kosten dich am meisten Energie?</li>



<li>Welche deiner Bedürfnisse werden dort erfüllt – und welche nicht?</li>



<li>Wo spürst du, dass Gelassenheit hilfreich wäre? Und wo braucht es Mut zur Veränderung?</li>



<li>Welche Rahmenbedingungen würdest du dir wünschen, damit du als hochsensible Person sicher, klar und kraftvoll arbeiten kannst?</li>



<li>In welchem Bereich deines Lebens fühlst du dich schon jetzt erfüllt und authentisch?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Denn es ist so hilfreich, immer wieder aus dem eigenen Gedankenkarussell auszusteigen, in die Reflexion zu gehen – und zu erkennen: <strong>du bist nicht allein mit diesen Fragen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teile gerne deine Gedanken mit uns in den Kommentaren!<br>Hier geht&#8217;s zu einem ähnlichen Artikel zum Thema<a href="https://myriamfilz.com/mut-meinem-eigenen-weg-folgen/"> &#8222;Mut &#8211; Meinem eigenen Weg folgen&#8220; </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du dir Begleitung wünschst, schreib mir gerne: <a href="https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/">https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/</a> </p>
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		<title>Ich fülle Gold in die Wunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 21:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen bin ich beim Herumstöbern in einem meiner Hamburger Lieblingsläden, der Prana Station in Eimsbüttel, auf eine Karte gestossen: &#8222;Ich fülle Gold in die Wunde&#8220; stand auf dieser. Daneben einige wunderschöne und unterschiedlichst geformte und polierte Kristalle, sogenannte Trommelsteine. Der Golden Healer. Ich mag es sehr, Steine in Form von Handschmeichlern zu berühren &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Wochen bin ich beim Herumstöbern in einem meiner Hamburger Lieblingsläden, <a href="https://www.pranastation.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Prana Station in Eimsbüttel</a>, auf eine Karte gestossen: &#8222;Ich fülle Gold in die Wunde&#8220; stand auf dieser. Daneben einige wunderschöne und unterschiedlichst geformte und polierte Kristalle, sogenannte Trommelsteine. Der Golden Healer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag es sehr, Steine in Form von Handschmeichlern zu berühren und hinzuspüren, ob sie in meiner Hand warm werden. Vor einigen Jahren, in einem Schmuckkurs, erzählte uns die Kursleiterin, dass die Steine nicht die &#8222;Richtigen&#8220; für uns seien, wenn sie kalt blieben. Das ist mir seither in Erinnerung geblieben. Und auch, wenn ich mich gar nicht so sehr mit Steinen beschäftige und noch viel weniger auskenne, finde ich es schön zu spüren, wie Steine, die mir intuitiv gefallen, sich meiner Körpertemperatur anpassen und in meiner Hand erwärmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der &#8222;Golden Healer&#8220; ist ein Bergkristall, in dessen Risse Limonith eingedrungen ist, wodurch die Risse quasi geheilt wurden und nun golden im glasklaren Kristall schimmern. Der Stein steht unter anderem für Heilung &amp; Selbstheilung, Liebe &amp; Vergebung, sowie Hingabe an das Leben. Das gefällt mir. Die Themen fühlen sich stimmig an für das noch junge Jahr 2025. All dies braucht die Welt so dringend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch ich möchte Gold in Wunden füllen &#8211; meine eigenen und die der Menschen, die zu mir in die Praxis kommen. Mein Gold sind sanfte Verbundenheit, Zuhören, Mitgefühl, Ermutigung, Klarheit und Berührung. Und ich wünsche mir, dass ich auch ein wenig Gold in Deine Wunde füllen darf, so dass sie sanft von Innen heraus beginnt zu heilen&#8230;</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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