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	<title>Hochsensibilität Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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	<description>Trauma­sensibles, körperorientiertes Coaching, ganzheitliche Massagen und Begegnungsräume für hochsensible und feinfühlige Menschen in Hamburg</description>
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	<title>Hochsensibilität Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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		<title>Scanner-Persönlichkeit &#8211; Wenn Neugier stärker ist als Beständigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf meinen letzten Newsletter habe ich richtig viele Rückmeldungen von euch erhalten &#160;und ich freue mich so sehr über meine wundervolle Leserschaft / Community ❤️. Viele von euch haben mir persönlich geschrieben, von Struggles wie Sozialangst, ADHS, dem Umgang mit der eigenen Hochsensibilität, dem Gefühl, selbst auch manchmal (zu) viel Raum einzunehmen (aus Nervosität, innerer &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf meinen letzten Newsletter habe ich richtig viele Rückmeldungen von euch erhalten &nbsp;und ich freue mich so sehr über meine wundervolle Leserschaft / Community ❤️.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele von euch haben mir persönlich geschrieben, von Struggles wie Sozialangst, ADHS, dem Umgang mit der eigenen Hochsensibilität, dem Gefühl, selbst auch manchmal (zu) viel Raum einzunehmen (aus Nervosität, innerer Not, Begeisterung oder einfach, weil es so selten Räume gibt, in denen wir uns wirklich mitteilen dürfen) oder vom Gefühl, sich selbst immer wieder anpassen zu müssen, um sich zugehörig zu fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders berührt hat mich, wie viele von euch das Teilen meiner eigenen Unsicherheiten als entlastend erleben und wie oft deutlich wurde, dass wir alle auf die eine oder andere Weise mit der Frage beschäftigt sind, ob und wann wir „richtig“ sind, so wie wir sind. So oft haben wir das Gefühl, zu viel zu sein oder zu wenig. Zu laut oder zu leise. Zu tief, zu sensibel, zu chaotisch, zu sprunghaft…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gedanken dazu haben mich zu einem Thema geführt, das mich schon mein ganzes Leben begleitet und über das ich eigentlich schon seit einiger Zeit schreiben wollte. Und für das ich erst vor einigen Jahren einen Namen gefunden habe: die Scanner-Persönlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du davon schon gehört?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ich nie (oder sagen wir selten) an etwas drangeblieben bin</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sätze, die ich in meiner Kindheit SEHR oft hörte: <em>„Nie bleibst du an etwas dran“</em> und <em>„Mach doch endlich mal etwas zu Ende“</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit fünf habe ich angefangen Flöte zu spielen, mit sechs Klavier (das habe ich sogar neun Jahre durchgezogen). Ab der Grundschule war ich – mal kürzer, mal länger &#8211; im Ballett, im Schwimmverein, im Skiverein, habe Handball gespielt, dann Volleyball. Zwischendurch habe ich Tennis ausprobiert, Modern Dance, getöpfert, an Mal- und Kochkursen teilgenommen, geschrieben. Alles fand ich toll, aber halt nur eine bestimmte Zeit lang. Dann wusste ich ja, wie es funktioniert und etwas Neues zog mich magisch an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Viele Jahre wunderte ich mich, dass die meisten Menschen um mich herum Hobbys und Berufe fanden, die ihnen über Jahre hinweg Spaß machten. Schwer vorstellbar für mich 😊</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Noch heute bewundere ich insgeheim Menschen, die sich jahrelang mit einer Sache beschäftigen, ohne, dass ihnen langweilig wird. Menschen, die irgendwann „ihren“ Weg gefunden haben und diesem folgten, während ich jede neue Abzweigung nahm, mal hierhin, mal dorthin sprang und immer wieder Neues ausprobierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und obwohl ich oft den Eindruck hatte, falsch zu sein, blieb ich auf meinem nicht besonders gradlinigen Weg und folgte meiner Neugier. Zwar zog ich eine Ausbildung und ein Studium durch, aber das lag eher an gefühlten gesellschaftlichen Erwartungen als an fortwährendem Interesse am Übersetzen und Dolmetschen. Immerhin konnte ich während dieser Zeit viel auf Reisen sein, was ein ganz guter Ausgleich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren stolperte ich zum ersten Mal über ein Buch von <a href="https://www.dtv.de/buch/du-musst-dich-nicht-entscheiden-wenn-du-tausend-traeume-hast-34740">Barbara Sher („Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“)</a> und dort auf den Begriff der Scanner-Persönlichkeit. Im Original heißt das Buch übrigens „Refuse to choose!“ (also etwa &#8222;Weigere dich, eine Entscheidung zu treffen&#8220;), was ich auch sehr treffend finde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin beschreibt Barbara Sher sehr anschaulich Menschen, die viele Interessen, Begabungen und Leidenschaften haben und sich immer wieder für Neues begeistern. Sie erklärt, warum Scanner oft glauben, mit ihnen stimme etwas nicht, einfach, weil unsere Gesellschaft Spezialisierung, Konsequenz und Durchhaltevermögen extrem wertschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Kerngedanken aus dem Buch sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Scanner sind nicht unentschlossen, sondern vielseitig interessiert.</li>



<li>Sie lernen oft schnell und verlieren das Interesse, sobald sie ein Thema ausreichend verstanden oder erforscht haben.</li>



<li>Sie brauchen Abwechslung, geistige Anregung und neue Impulse.</li>



<li>Das ständige Wechseln von Interessen ist keine Schwäche, sondern Teil ihrer natürlichen Veranlagung.</li>



<li>Scanner müssen nicht lernen, „endlich bei einer Sache zu bleiben“, sondern einen Lebensstil finden, der ihrer Vielseitigkeit entspricht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Während es Menschen gibt, die sich ihr Leben lang voller Begeisterung mit einer einzigen „Amöbe“ beschäftigen können, zieht es Scanner oft weiter, sobald sie etwas ausreichend verstanden haben. Und zwar nicht aus Oberflächlichkeit, sondern aus echter Neugier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Freude liegt häufig weniger darin, etwas zu perfektionieren, sondern darin, Neues zu entdecken. Und deshalb lieben viele Scanner Neuanfänge, noch nicht erforschte Möglichkeiten und das Lernen ihnen bisher unbekannter Dinge.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und plötzlich fiel etwas in mir an seinen Platz. Ich verstand, wovon sie schrieb und dass ich mir ein Leben gestalten muss, in dem ich diese Vielseitigkeit leben kann.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber genau aus den oben genannten Gründen erleben Scanner häufig und immer wieder diesen inneren Konflikt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Begeisterung für Neues trifft auf eine Gesellschaft, die Beständigkeit oft höher bewertet als Vielfalt.</li>



<li>Wir lernen früh, dass man sich entscheiden, festlegen und an Dingen dranbleiben soll.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und so entsteht bei vielen Scannern irgendwann das Gefühl, dass mit ihnen etwas nicht stimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Doch vielleicht stimmt etwas sehr wohl mit dir. Vielleicht funktioniert dein Gehirn einfach anders.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele hochsensible Menschen erkennen sich übrigens in den Beschreibungen von Scanner-Persönlichkeiten wieder. Auch, wenn Hochsensibilität und Scanner-Sein nicht dasselbe sind, geht beides häufig mit einer <em><strong>ausgeprägten Wahrnehmungsfähigkeit, tiefer Neugier und einem großen Interesse an Zusammenhängen einher.</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Hochsensible Menschen nehmen viele Details wahr, denken vernetzt und interessieren sich für unterschiedlichste Themenbereiche. Ihr Gehirn liebt Verbindungen, es möchte verstehen und erforschen. Und manchmal entsteht daraus eine große Vielfalt an Interessen.</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt etwas, das ich in meiner Arbeit immer wieder beobachte, weil – wir erinnern uns &#8211; unser Nervensystem Sicherheit braucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir uns in einem Bereich endlich sicher fühlen und ausreichend Erfahrungen gesammelt haben, kann genau diese Sicherheit dazu führen, dass Raum für Neues entsteht. Denn nicht jede Veränderung ist Flucht, nicht jedes Loslassen ist Vermeidung. Manchmal ist es schlicht Entwicklung und bedeutet, dass ein Kapitel als vollständig erlebt wird, etwas seinen Platz hatte und nun etwas Neues folgen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich lohnt es sich, auch immer wieder ehrlich hinzuschauen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verlasse ich etwas aus Angst oder weil meine Neugier mich weiterführt?</li>



<li>Breche ich etwas ab, weil es unangenehm wird oder weil ich tatsächlich spüre, dass es nicht mehr meins ist?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen lassen sich natürlich nicht pauschal beantworten, aber sie laden uns ein, freundlicher auf uns selbst zu blicken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Heute sehe ich viele meiner vermeintlichen „Umwege“ anders.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Ausbildung, jeder neue Job, jede Reise, jede Begegnung, jedes Interesse… nichts davon war umsonst, vieles davon fließt heute in meine Arbeit ein und vielleicht sogar genau deshalb, weil mein Weg selten geradlinig war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Dinge und Themen und Interessen sind vielleicht nur für eine bestimmt Zeit in unserem Leben, nämlich, solange sie uns nähren und begeistern, um dann wieder zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Haupterkenntnis ist jedenfalls, dass wir erkennen und lernen dürfen, dass wir längst richtig sind mit all unserer Neugier, unseren vielen Interessen, unseren Umwegen und neuen Anfängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht magst du dich heute einmal fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für welche Themen habe ich mich im Laufe meines Lebens begeistert?</li>



<li>Welche davon begleiten mich bis heute – vielleicht in veränderter Form?</li>



<li>Wo halte ich mich noch für sprunghaft, obwohl ich in Wahrheit neugierig bin?</li>



<li>Welche Geschichte erzähle ich mir über mich selbst, wenn ich etwas beende?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vielleicht bist du nicht sprunghaft, sondern einfach ein Mensch, der die Welt mit großer Neugier erkundet und sich immer wieder von Neuem berühren lässt. ❤️</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://myriamfilz.com/ueber-mich-2/">Ich begleite Menschen in meiner Praxis im Hamburger Grindelviertel mit traumasensiblem und körperorientiertem Coaching, und gestalte Begegnungsräume für hochsensible Menschen.</a> Ich freue mich, dich kennenzulernen! </p>
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		<title>Loslassen lässt sich nicht erzwingen</title>
		<link>https://myriamfilz.com/loslassen-nervensystem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich weiß, dass ich loslassen muss“. Das ist ein Satz, der mir häufig in Coachingsitzungen begegnet, und fast jedes Mal während einer Massage. Wir möchten alte Beziehungen loslassen, Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen, an unsere Kindheit, in der wir Liebe, Nähe und Schutz gebraucht hätten,… &#160; Und ganz oft liegt darin die Annahme, dass Loslassen etwas &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Ich weiß, dass ich loslassen muss“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Satz, der mir häufig in Coachingsitzungen begegnet, und fast jedes Mal während einer Massage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten alte Beziehungen loslassen, Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen, an unsere Kindheit, in der wir Liebe, Nähe und Schutz gebraucht hätten,… &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz oft liegt darin die Annahme, dass Loslassen etwas ist, das wir einfach tun müssen; dass es etwas ist, wofür wir uns willentlich entscheiden und für das wir nur diszipliniert genug sein müssen, um es durchzuziehen. Ein bisschen, wie ein Muskel, der trainiert werden muss, damit es klappt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir das Thema Loslassen jedoch aus der Perspektive unseres Nervensystems betrachten, erkennen wir meist etwas ziemlich Nachvollziehbares (das es hoffentlich auch dir zukünftig etwas leichter macht, wenn es um dieses Thema geht).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Loslassen ist kein Ziel, sondern ein Nebenprodukt von Sicherheit.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Nervensystem ist immer darauf ausgerichtet, uns zu schützen und für unser Überleben zu sorgen. Und besonders wichtig ist in diesem Kontext unser Bindungssystem, das dafür sorgt, dass wir Verbindung mit anderen Menschen suchen, Nähe herstellen und uns auch an anderen orientieren. Denn für tausende von Jahren bedeutete Verbindung Überleben. Allein zu sein konnte lebensgefährlich sein, und ausgeschlossen zu werden ebenfalls.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und deshalb reagiert unser Nervensystem auch heute noch sehr sensibel auf alles, was sich nach Verlust von Verbindung anfühlt.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir also an etwas festhalten (an einem Menschen, einer Beziehung, einer Hoffnung oder auch an einer Geschichte über uns selbst), dann ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen dafür, dass unser Nervensystem versucht, Bindung und Sicherheit zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch entsteht genau hier sehr oft innerer Druck (der aber nicht selten auch von außen kommt). Hören wir nicht ständig Ratschläge, wie „Du musst das einfach loslassen / akzeptieren / nach vorne schauen etc.“? So, als sei das eine willentliche Entscheidung und ganz einfach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Druck wirkt auf unser Nervensystem selten beruhigend, sondern bewirkt meist sogar das Gegenteil, also noch mehr Anspannung und Stressgefühle.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lasst uns also beginnen, uns sicher zu fühlen.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir beginnen, uns damit auseinanderzusetzen, was Sicherheit für unser Nervensystem jeweils ganz individuell bedeutet und diese Sicherheit zu erschaffen, gelingt auch Loslassen. Vielleicht nicht sofort und nicht spektakulär, aber langsam spürbar, weil unser Nervensystem lernt, dass es entspannen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht lässt sich Loslassen ein wenig mit dem krampfhaften Versuch einzuschlafen vergleichen: je mehr wir es versuchen, desto weniger gelingt es. Aber wenn unser Körper sich sicher fühlt, wenn wir es warm, ruhig und geborgen haben, dann schlafen wir auch ganz entspannt ein. Loslassen funktioniert irgendwie ähnlich&nbsp;🙂.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vielleicht müssen wir also gar nicht so sehr lernen, loszulassen, sondern dürfen vielmehr üben&#8230;</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wir uns wieder sicherer fühlen können</li>



<li>Unserem Körper (wieder) zuzuhören</li>



<li>Räume zu schaffen, in denen unser Nervensystem regulieren kann (denn Heilung entsteht vor allem in Verbindung mit anderen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Halte gerne einen kleinen Moment inne und frage dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Wo in meinem Leben versuche ich gerade, etwas mit Willenskraft loszulassen?</em></li>



<li><em>Was würde meinem Nervensystem helfen, sich ein kleines Stück sicherer zu fühlen?</em></li>



<li><em>Und wie würde sich mein innerer Umgang mit mir verändern, wenn ich mir mehr Zeit erlaube?</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal beginnt Veränderung in einem kleinen Moment von Verständnis und Mitgefühl für uns selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/">Wenn du dir Einzelbegleitung wünschst, findest du HIER meine Angebote!</a><br><br><a href="https://myriamfilz.com/aktuelles/">Und alle Gruppenangebote für hochsensible Menschen findest du HIER!</a></p>
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		<title>Du bist nicht zu langsam. Dein Nervensystem hat sein eigenes Tempo.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 16:50:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmungsstärke]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinen Coachingsitzungen höre ich folgende Sätze immer wieder: „Ich komme viel zu langsam voran, obwohl ich schon so viel gemacht habe und mache. Warum dauert das ausgerechnet bei mir soooo lange?“ „Eigentlich müsste ich doch längst weiter sein in meinem Heilungsprozess. Ich habe echt das Gefühl, auf der Stelle zu treten.“ Und vielleicht kennst &#8230; </p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In meinen Coachingsitzungen höre ich folgende Sätze immer wieder:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich komme viel zu langsam voran, obwohl ich schon so viel gemacht habe und mache. Warum dauert das ausgerechnet bei mir soooo lange?“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Eigentlich müsste ich doch längst weiter sein in meinem Heilungsprozess. Ich habe echt das Gefühl, auf der Stelle zu treten.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht kennst du diese Gedanken auch?! Mir jedenfalls kommen sie ziemlich bekannt vor. Denn viele Jahre habe auch ich mich immer wieder gefragt, warum ich so lange Therapie gemacht, an Seminaren teilgenommen, Coachingfragen reflektiert, mich mit all meinen Themen auseinandergesetzt, gefühlt jeden Stein umgedreht habe – und trotzdem lange das Gefühl hatte, dass sich nichts bzw. sehr wenig verändert. Oder dass ich trotzdem immer wieder in alte Muster zurückfalle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir beginnen, uns mit uns selbst zu beschäftigen, alte Muster zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen, entsteht oft die Erwartung, dass sich nun auch schnell etwas verändert. Dass Erkenntnis automatisch zu Entwicklung führt und dass Heilung dann sichtbar und zügig vorangehen MUSS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch unser Nervensystem funktioniert nicht über Effizienz, sondern über Sicherheit. Im Sinne von: „Bin ich sicher genug für den nächsten kleinen Schritt?“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn frühe Erfahrungen wie Unsicherheit, Anpassung oder Überforderung in unserem System gespeichert sind, dann brauchen Entwicklung und Veränderung Zeit. Und zwar nicht, weil du versagst, sondern weil dein Nervensystem dich schützen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wir oft als „zu langsam“ bewerten, ist in Wahrheit Regulation, Integration und Stabilisierung.</strong>&nbsp;Und Heilung zeigt sich selten in großen Durchbrüchen, sondern in teilweise winzig kleinen, aber konstanten Schritten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wahrscheinlich bemerkst du die Schritte, die du bereits gegangen bist, wenn du bewusst zurückblickst, wie du vor mehreren Jahren, vor einem Jahr oder auch vor drei Monaten in gewissen Situationen noch reagiert hättest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht….</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8230;bemerkst du heute früher, wenn dich etwas überfordert (und wärst früher einfach darüber hinweg gegangen)</li>



<li>&#8230;sagst ein vorsichtiges „Nein“, wo du früher automatisch „Ja“ gesagt hättest.</li>



<li>&#8230;gehst du schlafen, wenn du erschöpft bist, obwohl noch Dinge getan werden könnten</li>



<li>&#8230;atmest du einmal bewusst durch, bevor du antwortest, weil du weißt, dass du dir Zeit nehmen darfst</li>



<li>&#8230;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">All das sind kleine Schritte deines Nervensystems, die Zeit brauchten und integriert werden wollten.&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer Welt, die Tempo belohnt, aber innere Entwicklung folgt einem anderen, einem organischen, manchmal zyklischen und immer wieder kaum sichtbaren Rhythmus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht magst du einmal kurz innehalten und dich fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo bin ich in Wahrheit schon weiter, als ich mir zugestehe?</li>



<li>Welche kleinen Schritte habe ich in den letzten Monaten gemacht?</li>



<li>Was würde passieren, wenn ich mir mein eigenes Tempo erlaube, und zwar ohne mich mit anderen zu vergleichen?</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Das sind Schritte der Entlastung, der Selbstfürsorge und des Selbstmitgefühls. Und soo wichtig 🩷</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daher möchte ich dir gerne zum Abschluss meiner Zeilen nochmals Folgendes mitgeben: Du bist nicht zu langsam, sondern du bist in deinem ganz eigenen und persönlichen Tempo unterwegs.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen <a href="https://myriamfilz.com/womit-ich-unterstuetze/">1:1-Begleitungen</a> und <a href="https://myriamfilz.com/workshop/">Gruppen</a>, arbeiten wir genau so: Nicht schneller, sondern sicherer. Dein Tempo ist willkommen. Deine Pausen. Und deine Zweifel ebenso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir Begleitung wünschst, die dein Nervensystem mitdenkt, findest du alle Informationen zu meinen Angeboten auf meiner Webseite:&nbsp;<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.myriamfilz.com%2Fc%2F234%2F8966883%2F40%2F0%2F5479%2F1%2F191777%2Fee3ff9b742.html&amp;data=05%7C02%7C%7C5d3ef59f8efe4043dc4708de6c8055b6%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C639067495796181571%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=8c89wLvGEixT7WflTHDTaEu%2F6P7VDKep6yVkQydYWy4%3D&amp;reserved=0">myriamfilz.com/fokus/</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Hochsensibilität oder Trauma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 13:55:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hochsensibilität und traumabedingte Sensibilisierung Mir ist schon öfters die Aussage begegnet, dass Hochsensibilität grundsätzlich eine Folge von Trauma sei. Meiner Meinung nach ist es aber nicht ganz so einfach. Deshalb möchte ich mit diesen Zeilen gerne teilen, wie ich es in meiner Praxis wahrnehme. Aber wie bei vielem gibt es kein schwarz und weiß, sondern &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Hochsensibilität und traumabedingte Sensibilisierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mir ist schon öfters die Aussage begegnet, dass Hochsensibilität grundsätzlich eine Folge von Trauma sei. Meiner Meinung nach ist es aber nicht ganz so einfach. Deshalb möchte ich mit diesen Zeilen gerne teilen, wie ich es in meiner Praxis wahrnehme. Aber wie bei vielem gibt es kein schwarz und weiß, sondern viele Grautöne&#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Formen erhöhter Sensibilität</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Angeborene Hochsensibilität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist genetisch bedingt – ähnlich wie die Augenfarbe – und wurde in den 1990er-Jahren von <strong>Elaine Aron</strong> beschrieben.<br>Kennzeichen sind beispielsweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Intensive Sinnesverarbeitung</li>



<li>Hohe Empathiefähigkeit</li>



<li>Starkes soziales, ethisches und oft ökologisches Bewusstsein</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Traumabedingte Sensibilisierung (Hypervigilanz)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist die erhöhte Reizempfindlichkeit eine <strong>Schutzreaktion des Nervensystems</strong>.<br>Wird das Trauma verarbeitet, normalisiert sich diese Überempfindlichkeit häufig wieder.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wodurch lassen sich Hochsensibilität und Hypervigilanz grob unterscheiden?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochsensible Menschen</strong>&#8230;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Suchen bewusst Ruhe und genießen Alleinsein</li>



<li>Schlafen eher viel</li>



<li>Sind emotional präsent und empathisch</li>



<li>Haben ein feines Körpergefühl und ein gutes Bauchgefühl</li>



<li>Erinnern sich oft gut an ihre Kindheit</li>



<li>Lieben tiefe Beziehungen</li>



<li>Genießen positive Gefühle intensiv</li>



<li>Fühlen sich eher <em>anders</em> als <em>falsch</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Traumatisierte Menschen</strong>&#8230;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sind häufig innerlich getrieben oder fallen in Erschöpfung</li>



<li>Leiden oft unter Schlafproblemen</li>



<li>Wirken nervös oder emotional abgeschnitten</li>



<li>Sind misstrauischer</li>



<li>Haben teilweise Erinnerungslücken</li>



<li>Fühlen sich auch in Gesellschaft oft einsam</li>



<li>Halten starke Gefühle – auch positive – schwer aus</li>



<li>Haben wenig Körperkontakt und neigen zu Selbstbetäubung</li>



<li>Empfinden sich häufig als <em>falsch</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Merkmale sind keine Diagnosen, sondern <strong>Hinweise</strong>. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Hochsensibilität und Trauma zusammenkommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Traumatisierte hochsensible Menschen behalten viele ihrer sensiblen Eigenschaften:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Empathie</li>



<li>Tiefgang</li>



<li>Wertebewusstsein</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig reagieren sie bei Überreizung sehr stark, beispielsweise mit emotionalem Explodieren oder innerem Kollabieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Betroffene wissen lange nicht, dass sie traumatisiert sind, weil Trauma oft vor allem mit Schocktrauma assoziiert wird. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schocktrauma und Bindungs-/Entwicklungstrauma</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schocktrauma</strong><br>Ein einmaliges Ereignis (z. B. Unfall, Gewalt).<br>Nach Verarbeitung kehrt das Nervensystem meist zu seinem ursprünglichen Niveau zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bindungs- oder Entwicklungstrauma</strong><br>Entsteht durch anhaltenden Stress in der frühen Kindheit, z. B. durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Emotionale oder körperliche Gewalt</li>



<li>Überbehütung oder extreme Kontrolle</li>



<li>Fehlendes Spiegeln von Gefühlen</li>



<li>Mangelnde Co-Regulation</li>



<li>Emotionale oder körperliche Vernachlässigung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Hier passt sich das Nervensystem dauerhaft an Unsicherheit an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Eltern handeln in aller Regel nicht aus Böswilligkeit, sondern aus ihren eigenen Prägungen und Möglichkeiten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich in meiner Arbeit beobachte</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Es gibt Hochsensible mit guter Selbstregulation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese hochsensiblen Menschen haben ein grundsätzliches Interesse an Selbsterkenntnis und Erfahrungen; etwas, das für Hochsensibilität sehr typisch ist.<br>Sie sind mit ihrem Leben im Großen und Ganzen zufrieden, führen stabile Beziehungen und nutzen ihre Sensibilität bewusst als Ressource. </p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Es gibt Hochsensible mit ausbaufähiger Selbstregulation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es die hochsensiblen Menschen mit etwas größeren Herausforderungen, etwa durch Reizüberflutung und Erschöpfung.<br>Mit Wissen, Selbstfürsorge und passenden Werkzeugen lassen sich diese jedoch gut bewältigen. Das Leben ist insgesamt stimmig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Es gibt Hochsensible mit Trauma – und traumatisierte Nicht-Hochsensible</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Gruppe ist der Leidensdruck deutlich höher.<br>Konflikte in Beziehungen oder im Beruf, Panik, depressive Zustände, Zwänge, anhaltende Angst oder Dissoziation gehören <strong>nicht</strong> zur Hochsensibilität an sich.<br>Hier liegt sehr wahrscheinlich eine Traumatisierung zugrunde; unabhängig davon, ob jemand hochsensibel ist oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal werden die Folgen eines Traumas als Hochsensibilität interpretiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammengefasst</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es gibt hochsensible Menschen <strong>mit</strong> und <strong>ohne</strong> Trauma</li>



<li>Es gibt traumatisierte Menschen, die <strong>nicht</strong> hochsensibel sind</li>



<li>Starkes Leiden weist eher auf Trauma als auf Hochsensibilität hin</li>



<li>Traumabedingte Überempfindlichkeit heißt <strong>Hypervigilanz</strong></li>



<li>Traumaverarbeitung braucht <strong>kompetente therapeutische Begleitung</strong></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst:<br><strong>Du bist nicht falsch. Dein Nervensystem hat gelernt, dich zu schützen.</strong><br>Und es gibt Wege, wieder mehr Sicherheit und Lebendigkeit zu finden</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findest du Informationen, wie und wobei ich dich unterstütze: <a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Unlearn. Das sanfte Verlernen alter Muster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 16:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmungsstärke]]></category>
		<category><![CDATA[Ankommen]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass <strong>jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen können</strong> 😊.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte viele Jahre eine&nbsp;<strong>große Sehnsucht zu singen</strong>, nicht nur allein und heimlich zuhause, sondern so, wie wir es früher auf Ferienfreizeiten und am Lagerfeuer an der Isar gemacht haben. Jemand spielte Gitarre, wir kannten die Lieder und stimmten ein,&nbsp;<strong>ohne darüber nachzudenken, ob wir singen können oder nicht</strong>. Und es war immer schön. Und&nbsp;<strong>fühlte sich verbunden an</strong>. Und dabei ins Feuer zu schauen, war wunderbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn wir lernen, etwas über uns zu glauben&#8230;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere tatsächlich auch das Singen im Kindergarten und die ersten Jahre in der Schule sehr gut, denn ich habe immer leidenschaftlich gern gesungen. Bis das mit der Bewertung anfing und ich lernte: ich kann nicht so richtig gut singen. Und das verinnerlicht habe. Es wurde zu einer Art Mantra, selbst, wenn auf Geburtstagsfeiern „Happy birthday“ gesungen wurde, habe ich nur den Mund bewegt ohne Töne zu machen. Lange Zeit dachte ich aber auch: gibt definitiv Wichtigeres als Singen zu können…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über zwei oder drei Jahre hinweg ist mir immer wieder das Angebot von Katharina begegnet (<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.myriamfilz.com%2Fc%2F234%2F8862629%2F40%2F0%2F5479%2F1%2F185102%2F74d7e7584f.html&amp;data=05%7C02%7C%7C72e529dd133e42724b4e08de42128eee%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C639020844815462246%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=DPM7ZBbyyDhZNNEOu%2B%2FB5weWlO3E5fK3Mc8gvGwMSSY%3D&amp;reserved=0">„Zeit für einen Mutausbruch- Heilsames Singen für Frauen“&nbsp;</a>und irgendwo stand sogar, dass man nicht unbedingt singen können muss) und immer sprach es mich an. Und doch gab es diese Stimme in mir, die sagte, dass ich auf keinen Fall dorthin gehen könne. Denn wo andere Menschen sind, da hören deren Ohren auch meine Stimme. Und die trifft keinen Ton. Ergo: da bin ich nicht richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unlearn – ein kleiner Schritt zurück zu mir</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letzten Sommer war ich mit einer Freundin beim Kaffeetrinken, als sie mir erzählte, dass sie so gerne singen würde, mit anderen, vielleicht in einem Chor, aber irgendwie ohne Druck</strong>. Und ich erzählte ihr von dem Angebot, das ich schon lange beobachtete – und weil rein zufällig Montag war, also der Tag, an dem das Singen stattfindet, beschlossen wir, es gemeinsam einfach auszuprobieren. Und was soll ich sagen:&nbsp;<strong>seither gehen wir so oft es uns möglich ist, montags zum Singen</strong>. Wir müssen keine Noten lesen können, nicht abliefern, nicht mal unbedingt Töne treffen, sondern uns einfach der Musik und unseren Stimmen hingeben.&nbsp;<strong>Ich schließe die Augen, während Katharina auf ihrem Flügel spielt, bewege mich sanft zur Musik und singe mal lauter, mal leiser im Kreis der anderen Frauen. Und es tut soooo gut und ist tatsächlich heilsam.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und kürzlich, auf einer Geburtstagsfeier, als wir unserer Freundin Melanie ein Geburtstagslied sangen, traute ich mich das erste Mal seit Jahren, laut und deutlich mitzusingen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage habe ich darüber nachgedacht,&nbsp;<strong>was sich in den vergangenen Monaten für mich verändert hat, was schön war, was hilfreich, was heilsam.</strong>&nbsp;Und diesem Wunsch nach Gesang und Verbundenheit zu folgen,&nbsp;<strong>war ein kleiner und doch so hilfreicher Teil meines Weges</strong>. Mir wieder zu erlauben, mit anderen zu singen, hat auch irgendwie mit&nbsp;<strong>Freiheit</strong>&nbsp;zu tun. Und einem&nbsp;<strong>Gefühl von Selbstermächtigung</strong>. Mir zurückzuholen, was ich mir lange versagt habe, weil mir im Außen gesagt wurde, dass ich etwas nicht kann,&nbsp;<strong>was jedoch tief in meinem Inneren schlummerte und Gehör finden wollte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir streben so oft nach weitreichenden Veränderungen, dass wir übersehen, dass es die vielen, oft&nbsp;<strong>kleinen Zwischenschritte sind, die das große Ganze verändern</strong>. Und wenn wir uns einmal wirklich Zeit nehmen&nbsp;<strong>zurückzublicken, auch die kleinen Dinge wahrzunehmen</strong>, dann erkennen wir oft, dass uns jedes noch so winzige Detail hierher, an diese Stelle, an der wir jetzt stehen, gebracht hat&nbsp;🩷.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räume, die tragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich wünsche mir – für uns alle – noch mehr echte und tiefe Begegnung.<br>Mehr Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen, sondern ganz sanft und zart mit uns sein dürfen.<br>Mehr Verbundenheit, Zuhören, Mitschwingen.<br>Mehr Orte, an denen unsere Nervensysteme zur Ruhe kommen dürfen und wir uns gesehen fühlen.<br></strong><br>Neben meiner individuellen 1:1-Begleitung richte ich den Fokus wieder stärker auf <strong>Begegnungsräume für hochsensible Menschen</strong>.<br><br><a href="https://myriamfilz.com/begegnungsraum-fur-hochsensible-frauen-in-hamburg/">RUHE &#8211; AUSTAUSCH &#8211; VERBUNDENHEIT</a> ist einer dieser Räume. <br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/ein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/">MEIN SICHERER ORT &#8211; ART &amp; BODY FLOW</a><br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/hsp-resonanzrunde/">DIE IDEENWERKTSTATT FÜR HSP</a><br><br>Und es gibt zwei Halbjahresgruppen in gleichbleibender &#8222;Besetzung&#8220;:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/in-verbundenheit-heilen/">„Empowering Women – In Verbundenheit heilen“</a></strong> und<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/mut-zur-veraenderung/">„Mut zur Veränderung – Werden, wofür wir bestimmt sind“</a></strong><br>finden jeweils einmal monatlich über sechs Monate statt. Beide Gruppen finden künftig <strong>samstags</strong> statt, sodass auch diejenigen unter euch, die etwas weiter entfernt wohnen, gut und entspannt teilnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit.</strong><br>Je vertrauter der Rahmen, desto weniger müssen wir in Alarm oder Anpassung gehen – und umso leichter fällt es uns, zu fühlen, loszulassen und neue Erfahrungen wirklich zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dir ein solcher Raum guttun könnte, melde dich sehr gerne schon an.<br>Alle aktuellen Angebote findest du hier:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/aktuelles/">myriamfilz.com/aktuelles/</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich von Herzen auf unsere Begegnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe<br><strong>Myriam</strong></p>
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		<title>Überwintern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 17:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.&#8222; Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert. Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte. Und während ich in &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<strong>Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.</strong>&#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und während ich in der Sonne an paradiesischen Stränden lag, weinte ich trotzdem. Denn meinen Winter hatte ich mitgenommen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-tertiary-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25d38fe5dbab4f2985833832da75805d"><blockquote><p><em>„Jeder durchlebt irgendwann mal einen Winter&#8230;<br><br>Winter ist nicht nur einfach eine kalte Jahreszeit. Auch im Leben kann es Phasen geben, die sich wie Winter anfühlen. Karge Phasen, in denen man sich ausgesondert, ausgeschlossen und ausgebremst fühlt, in eine Außenseiterrolle gedrängt. Das kann die Folge einer Erkrankung sein oder eines Lebensereignisses…; aber auch das einer Demütigung oder eines Scheiterns. Man kann sich in einem Umbruch befinden und vorübergehend zwischen zwei Welten schweben.<br><br>Manche derartigen winterlichen Phasen schleichen sich langsam an uns heran, manchmal begleiten sie das langsame Sterben einer Beziehung oder die schrittweise Zunahme der Zuständigkeiten für unsere alternden Eltern oder ganz allgemein den tröpfchenweisen Verlust von Zuversicht. Manche Winter brechen schlagartig ein, wenn man begreift, dass die eigenen Fähigkeiten nicht mehr benötigt werden, dass die Firma, für die man arbeitet, pleite ist oder sich die/der Partner:in in jemand anderen verliebt hat. Doch ganz gleich, wie sanft oder unsanft sich der Winter auf uns legt: In der Regel haben wir nicht darum gebeten, und er ist mit einem Gefühl von Einsamkeit und großem Schmerz verbunden.<br><br>Aber er lässt sich nicht abwenden. Wir stellen uns das Leben immer so gerne als einen wunderbaren, endlosen Sommer vor und glauben, wir hätten als Menschen versagt, wenn es das nicht ist. Wir träumen von einem äquatorialen Dasein, stets nah an der Sonne, von einer einzigen, immer gleichen, warmen Jahreszeit. Aber so ist das Leben nicht. Allein unser Gefühlsleben durchläuft immer wieder stickige Sommer und dunkle Winter, macht Temperaturstürze mit, ist mal viel Licht ausgesetzt, mal viel Schatten. Selbst wenn es uns aufgrund einer gehörigen Portion Selbstdisziplin und schieren Glücks gelänge, ein ganzes Leben lang gesund und glücklich zu bleiben, so können wir dem Winter doch nicht vollkommen entgehen: Unsere Eltern werden älter und sterben. Freundschaften zerbrechen. Ganz allgemein richten sich so einige Machenschaften des Lebens gegen uns. Und irgendwie, irgendwo, irgendwann versemmeln wir eben doch auch mal irgendwas. Und schon pirscht sich der Winter an.“</em></p><cite>Aus &#8222;Überwintern&#8220; von Katherine May, www.insel-verlag.de</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zeilen stammen aus dem Buch&nbsp;<strong>“Überwintern“ von Katherine May</strong>, und ich empfinde sie als so unglaublich<strong>&nbsp;tröstlich</strong>. Wie das gesamte Buch übrigens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben hält manchmal inne, aus unterschiedlichsten Gründen. Das ist in diesen Momenten und Phasen schwer auszuhalten, denn es fühlt sich an, als würde es nie wieder ganz hell werden. Als gäbe es keinen nächsten Sommer, keine Wärme, keine Sonne, keine Zuversicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und für viele Frauen (und ein paar Männer), die zu mir kommen, fühlt sich das Leben auch gerade genauso an, nach Winter:<br>&#8211; Beziehungen und Freundschaften, die zerbrechen.<br>&#8211; Gesundheit, die ins Wanken geraten ist.<br>&#8211; Jobs, die nicht mehr passen.<br>&#8211; Kündigungen.<br>&#8211; Zukunftsängste angesichts des politischen Rechtsrucks.<br>&#8211; Totale Erschöpfung und Überforderung.<br>&#8211; Ein dysreguliertes Nervensystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und so schmerzhaft dieser Winter auch gerade sein mag, vielleicht steckt in ihm zugleich eine Einladung?!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Einladung, innezuhalten und hinzuhören:&nbsp;<strong><em>Was brauche ich gerade? Was tut mir gut? Was kann mich unterstützen?</em></strong><br>Eine Einladung, l<strong>iebevoller mit mir zu sein</strong>.<br>Eine Einladung,&nbsp;<strong>auf meinen Körper zu hören</strong>. Wirklich&nbsp;<strong>hinzuspüren</strong>. Mir endlich wieder&nbsp;<strong>Zeit für mich zu nehmen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfand während solcher kalter Winterphasen <strong>wohlig-warme Räume</strong> in Form von <strong>Begleitung</strong> besonders <strong>wohltuend und hilfreich</strong>. Orte, an denen ich <strong>ankommen und sein </strong>durfte, ohne etwas leisten zu müssen. Räume, die mir ein <strong>Gefühl von Vertrauen, Nähe und Verbundenheit</strong> schenkten. In denen ich lernte, <strong>mich mit meinem Körper zu verbinden</strong>, mich aber mit meiner Trauer, meiner Verletzlichkeit und meinen aktuellen Herausforderungen zeigen durfte. Und in denen ich <strong>Impulse</strong> und manchmal <strong>konkrete Anleitung für Veränderung</strong> erhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe für mich erkannt, dass ich meinem inneren Winter nicht durch Vermeidung der kalten Jahreszeit hier in Deutschland entfliehen kann (obwohl ich gerade durchaus bereit wäre, in wärmere Gefilde zu reisen – Grüsse gehen raus an meinen <a href="https://www.instagram.com/solvados.wav/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sohn Benjamin</a> in Thailand 😉), sondern durch Auseinandersetzung mit meinen Themen. Dann&nbsp;<strong>ordnet sich vieles neu</strong>,&nbsp;<strong>manches verabschiedet sich</strong>, anderes&nbsp;<strong>wächst heran</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser&nbsp;<strong>Zeit der Wandlung</strong>&nbsp;lade ich dich ein,&nbsp;<strong>hinzuspüren, mitzuwachsen und neue Wege zu entdecken</strong>. Veränderungen fordern uns, und&nbsp;<strong>öffnen gleichzeitig Raum für Orientierung, Klarheit und neue Impulse</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist&nbsp;<strong>meine 1:1-Begleitung</strong>&nbsp;oder einer der kommenden&nbsp;<strong>Begegnungräume</strong>&nbsp;genauso ein Ort für dich. Vielleicht täte dir auch einfach gerade&nbsp;<strong>Berührung in Form von Massage</strong>&nbsp;gut, um dich zu&nbsp;<strong>spüren, zu erden und zu erholen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass es für dich Zeit ist, nicht mehr alleine durch diese Wintermonate zu gehen, dann bist du in meinen Angeboten von Herzen willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht dürfen die kommenden Tage eine kleine&nbsp;<strong>Einladung sein, hinzulauschen, was dir gut tut.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir&nbsp;<strong>Sanftheit mit dir selbst</strong>,&nbsp;<strong>liebevolle Worte, die dich tragen</strong>, und&nbsp;<strong>Menschen, denen du dich verbunden fühlst</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du magst,&nbsp;<strong>begleite ich dich gerne ein Stück deines Weges</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe zu dir, hab es schön kuschelig<br>Myriam</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der folgenden Seite findest du alle meine aktuellen Angeboten in Form von Begegnungsräumen, 1:1-Begleitung und Massage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dein&nbsp;<strong>Nervensystem nach Entlastung, Wärme, Berührung und Verbundenheit</strong>&nbsp;ruft, dann mag vielleicht einer meiner Räume ein solcher Ort für dich sein.</p>



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<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--2"><a class="wp-block-button__link has-white-background-color has-background wp-element-button" href="https://myriamfilz.com/aktuelles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Begegnungsräume, 1:1-Begleitung und Berührung</a></div>
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		<title>Gelassenheit, Mut und die Frage nach erfüllender Arbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 14:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und Zeit in der Bearbeitung von Projekten etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie las es mir vor und ich notierte den Text:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Gib mir die Gelassenheit,<br>Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.<br>Den Mut, Dinge zu ändern,<br>die ich ändern kann.<br>Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“</em><br>— Reinhold Niebuhr</p>
</blockquote>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir sprachen darüber, wie ich es schaffen könne, die Dinge, die ich nun mal nicht ändern könne, gelassen(er) hinzunehmen.</li>



<li>Wie ich mich stattdessen mehr auf meinen Mut fokussiere könne, um die Dinge zu ändern, die veränderbar seien.</li>



<li>Und darüber, wie ich das eine vom anderen unterscheiden könne.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ach, wenn Gelassenheit und Akzeptanz doch einfacher wären. Ich übe mich darin. Immer wieder. Denn auch das Erlernen von Gelassenheit und Akzeptanz ist ein Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den damaligen Job, über den ich so gejammert habe, habe ich irgendwann gekündigt. Weil es Dinge gibt, die nicht akzeptabel sind. Und ich mich auf meinen Mut und mögliche Veränderung konzentrieren wollte. Und wie es oft im Leben ist: schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich fiel der Zettel, auf dem ich das Zitat notiert hatte, aus meinem Notizbuch. Im passenden Moment. Denn in meinem aktuellen Noch-Angestelltenjob sind auch viele meiner Bedürfnisse als hochsensible Frau nicht erfüllt worden, während ich in meiner selbständigen Arbeit fast all die wunderbaren Qualitäten erlebe, die ich brauche, um glücklich und zufrieden zu sein – und weil ich liebe, was ich tue. Und trotzdem habe ich mich jetzt lange (noch) nicht (wieder) in die komplette Selbständigkeit getraut &#8211; bis ich vor wenigen Tagen entlassen wurde&#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlte sich die letzten Wochen wie eine dieser Zwischenphasen an, denen wir uns im Leben immer wieder gegenübersehen. Noch nicht angekommen dort, wo wir hinwollen. Aber auf dem Weg dorthin. Und das ist manchmal schwer auszuhalten. Kommt dir das auch bekannt vor?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hochsensibilität und Beruf: ein Spannungsfeld</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen habe ich (wieder einmal) viel darüber nachgedacht, wie sehr unser Beruf unser Wohlbefinden beeinflusst – gerade, wenn wir hochsensibel bzw. neurodivergent sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennst du das auch: dieses Spannungsfeld zwischen der (meist finanziellen) Sicherheit durch einen Job auf der einen, und dem tiefen Wunsch nach Erfüllung und Authentizität auf der anderen Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten feinfühligen Menschen sind wertschätzende Beziehungen auf Augenhöhe, Klarheit und Struktur, ein ruhiger Rahmen ohne ständige Unterbrechungen, klare Absprachen, Wertschätzung für unsere Sensibilität und das Vertrauen, unsere Arbeit selbstbestimmt gestalten zu dürfen, enorm wichtig – und wenn einer oder mehrere dieser Aspekte fehlen, kostet uns das unglaublich viel Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn all diese Qualitäten sind Voraussetzungen dafür, dass wir unser Potenzial entfalten können – ohne uns dabei zu erschöpfen und in eine (oder vielleicht sogar die nächste) Erschöpfungsdepression zu rauschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die acht Beziehungsbedürfnisse nach Richard G. Erskine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der amerikanische Psychologie-Professor und Transaktionsanalytiker Richard G. Erskine hat acht Beziehungsbedürfnisse definiert, die aus seiner Sicht entscheidend für die Lebensqualität und das Bewusstsein für den eigenen Wert in beruflichen, letztendlich aber auch in persönlichen Beziehungen sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit</strong><br>Angenommen zu sein, zu wissen woran ich bin. Vor allem, so sein zu dürfen, wie ich bin. Ohne Angst haben zu müssen, beschämt zu werden.</li>



<li><strong>Wertschätzung</strong><br>Mich mit all meinen Gefühlen, Bedürfnissen und Wahrnehmungen verstanden, respektiert und bedeutsam zu fühlen.</li>



<li><strong>Schutz</strong><br>Mich anvertrauen zu können. Zusammen den Weg durch schwierige Zeiten zu finden und dabei Ermutigung, Orientierung und Führung zu erfahren.</li>



<li><strong>Bestätigung der Erfahrungen</strong><br>Meine eigenen Erfahrungen werden von anderen geteilt oder nachvollzogen.</li>



<li><strong>Selbstdefinition</strong><br>Meine persönliche Einzigartigkeit zu erkennen und auszudrücken und dafür Anerkennung und Annahme zu erfahren.</li>



<li><strong>Einflussnahme</strong><br>Bei anderen etwas auslösen und verändern zu können und mich dadurch als wirksam und bedeutsam zu erleben.</li>



<li><strong>Initiative der anderen</strong><br>Erleben, dass andere die Initiative ergreifen und aktiv auf mich zukommen und Anregung vermitteln. Dadurch werden Beziehungen bedeutsamer und intensiver.</li>



<li><strong>Liebe ausdrücken</strong><br>Anderen gegenüber Sympathie, Liebe, Fürsorge, Dankbarkeit oder Zuneigung zeigen und aussprechen. Ohne die Resonanz des anderen kann „in Beziehung sein“ nicht schwingen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen zur Selbstreflexion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht magst du dir diese Fragen stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn du ehrlich in dich hineinhorchst: Welche Aspekte in deinem aktuellen Job kosten dich am meisten Energie?</li>



<li>Welche deiner Bedürfnisse werden dort erfüllt – und welche nicht?</li>



<li>Wo spürst du, dass Gelassenheit hilfreich wäre? Und wo braucht es Mut zur Veränderung?</li>



<li>Welche Rahmenbedingungen würdest du dir wünschen, damit du als hochsensible Person sicher, klar und kraftvoll arbeiten kannst?</li>



<li>In welchem Bereich deines Lebens fühlst du dich schon jetzt erfüllt und authentisch?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Denn es ist so hilfreich, immer wieder aus dem eigenen Gedankenkarussell auszusteigen, in die Reflexion zu gehen – und zu erkennen: <strong>du bist nicht allein mit diesen Fragen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teile gerne deine Gedanken mit uns in den Kommentaren!<br>Hier geht&#8217;s zu einem ähnlichen Artikel zum Thema<a href="https://myriamfilz.com/mut-meinem-eigenen-weg-folgen/"> &#8222;Mut &#8211; Meinem eigenen Weg folgen&#8220; </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du dir Begleitung wünschst, schreib mir gerne: <a href="https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/">https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/</a> </p>
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		<title>Nährender Begegnungstag für Frauen in Hamburg&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 13:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuellen Zeiten empfinde ich als echt herausfordernd &#8211; vielleicht geht es dir ähnlich &#8211; , und daher spüre ich immer mehr und vielleicht immer intensiver,&#160;wie schön, wohltuend und nährend es ist, wenn ich mich mit anderen achtsamen Menschen verbinde.&#160;Wie&#160;gestärkt ich mich fühle nach ein paar gemeinsamen Stunden des Austauschs und Hinspürens. Aus dem tiefen &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Zeiten empfinde ich als echt herausfordernd &#8211; vielleicht geht es dir ähnlich &#8211; , und daher spüre ich immer mehr und vielleicht immer intensiver,&nbsp;<strong>wie schön, wohltuend und nährend es ist, wenn ich mich mit anderen achtsamen Menschen verbinde.</strong>&nbsp;Wie&nbsp;<strong>gestärkt ich mich fühle nach ein paar gemeinsamen Stunden des Austauschs und Hinspürens</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem tiefen Wunsch heraus,&nbsp;<strong>Frauen miteinander zu verbinden</strong>, möchte ich im Herbst einen besonderen Tag veranstalten – einen&nbsp;<strong>Tag voller Verbundenheit, Wärme, Wertschätzung, Austausch und gegenseitiger Inspiration</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Raum, in dem wir uns gegenseitig beschenken – durch&nbsp;<strong>Zugewandtheit und Präsenz, Impulse, unsere Erfahrung und die Dinge, die wir in die Welt bringen möchten</strong>. Ganz ohne Druck, sondern lediglich mit dem&nbsp;<strong>Wunsch, füreinander da zu sein</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich stelle mir einen Tag vor, an dem diejenigen unter uns, die darauf Lust haben, etwas&nbsp;<strong>beitragen aus ihrem eigenen Repertoire</strong>… das könnte z.B. sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Achtsamkeitübungen, Meditation, Yoga, Tanz, jede Art von Bewegung</li>



<li>Nervensystemregulation, Soundbath, Körperarbeit, Breathwork</li>



<li>Kreative Methoden wie Kunst, Schreiben etc.</li>



<li>Berührung</li>



<li>…und was auch immer du teilen möchtest.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und für Frauen, die im Moment lieber empfangen als geben möchten, soll dieser Tag ebenso Raum bieten –&nbsp;<strong>als wohltuender Rückzugsort und Quelle der Stärkung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es konkret?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich plane dieses Begegnungsraum am 11. Oktober 2025  in einem wunderschönen, großzügigen und ruhigen Raum in der Nähe meiner Praxis in Hamburg-Grindel.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden uns&nbsp;<strong>kennenlernen, austauschen, spüren und uns gegenseitig unterstützen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird viel Raum geben für&nbsp;<strong>Persönliches, Verbundenheit, sowie für kreatives und körperliches Erleben</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yogamatten und Sitzkissen sind vor Ort – bequeme Kleidung ist also sehr willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Mittagszeit wird es eine lange Pause (ca. 1,5 h) für Austausch geben – mit einem Mitbring-Buffet, zu dem jede etwas beiträgt. Wer lieber rausgehen möchte, ist auch hierzu herzlich eingeladen. Es gibt verschieden Parks und viele tolle Cafés und Restaurants in der Nähe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte gerne die Raummiete decken, die für einen Tag ca. 300,- Euro betragen wird.<br>Frauen, die kein eigenes Angebot einbringen, zahlen einen Beitrag von 49 € für den ganzen Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt meine Frage an dich:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Möchtest du gern dabei sein?</li>



<li>Möchtest du etwas anbieten – einen Impuls, ein Format, eine Übung, eine Methode?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dann freue ich mich riesig, wenn du mir kurz antwortest:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spricht dich dieses Format an? Hast du Lust dabei zu sein?</li>



<li>Möchtest du ggf. etwas anbieten? Falls ja, was? Und wieviel Zeit benötigst du dafür?</li>



<li>Welche Anliegen oder Fragen bringst du vielleicht selbst mit?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mir, dass wir an diesem Tag&nbsp;<strong>ein lebendiges Feld aus gegenseitiger Unterstützung und Wertschätzung schaffen</strong>&nbsp;– mit Raum für dein Sein, deine Expertise, deine Themen, Vernetzung und allem voran für dein&nbsp;<strong>Wohlbefinden</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich bin gespannt, ob du Lust hast, Teil davon zu sein!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald ich eure Rückmeldungen gesammelt habe und ein Gefühl dafür bekomme, ob dieses Format auf Interesse stößt, gehe ich in die konkrete Planung – lege den Termin fest, buche den Raum und erstelle einen Ablaufplan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb freue ich mich sehr über&nbsp;<strong>verbindliche Rückmeldungen</strong>, damit ich weiß, mit wem ich planen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, die etwas anbieten möchten, werde ich anschließend einen separaten Verteiler einrichten, über den wir uns gezielt austauschen und koordinieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle weiteren Infos – insbesondere für Teilnehmerinnen ohne eigenes Angebot – verschicke ich dann wie gewohnt über meinen Newsletter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und: Wenn sich zeigt, dass dieses Format viele Frauen anspricht, kann ich mir sehr gut vorstellen, solche Tage auch zukünftig regelmäßig anzubieten. 💛</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich sehr auf eure Antworten per Mail an <a href="mailto:kontakt@myriamfilz.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kontakt@myriamfilz.com</a> !</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mich einsam fühlen und trotzdem verbunden bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 07:02:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag geht es wieder ums Thema „Einsamkeit“ und ich freu mich sehr darauf, diesen Begegnungsraum zu öffnen und mit einigen von euch einen Abend voller Verbundenheit, sanfter Körperübungen und Austausch zu diesem Thema zu verbringen. Diejenigen unter euch, die bereits an einem Abend zu diesem Thema dabei waren, wissen, dass das Thema Einsamkeit auch &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag geht es wieder ums Thema <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/">„Einsamkeit“</a> und <strong>ich freu mich sehr darauf, diesen Begegnungsraum zu öffnen</strong> und mit einigen von euch <strong>einen Abend voller Verbundenheit, sanfter Körperübungen und Austausch zu diesem Thema zu verbringen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diejenigen unter euch, die bereits an einem Abend zu diesem Thema dabei waren, wissen, dass das Thema Einsamkeit auch mich seit langem – mal mehr, mal weniger stark – begleitet. Und beim Überarbeiten des <strong>Begleitheftes, beim Zusammenstellen der Reflexionsfragen und der Körperübungen</strong>, habe ich mich nochmals mit meinem eigenen Erleben beschäftigt. Auch, weil ich das so oft von euch höre und so gut kenne:<strong> ich habe doch Menschen um mich herum, ich „darf mich eigentlich nicht einsam fühlen“…</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich darf mich nicht einsam fühlen, ich habe doch Menschen um mich herum&#8230;&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schaue ich also rational auf Freundschaft und enge Menschen in meinem Leben, dann sollte ich mich nicht einsam fühlen. <strong>Ich habe ein paar richtig enge Freundinnen</strong>, die ich seit Schulzeiten kenne. Nun gut, sie sind nicht in meiner Nähe:&nbsp; zwei von ihnen wohnen in München, meiner Heimatstadt, eine seit 20 Jahre in Berlin. Aber <strong>wenn wir uns sehen, fühlt es sich immer vertraut und schön an</strong>, so, als hätten wir uns erst gestern das letzte Mal gesehen. Auch habe ich aus der Zeit, in der wir am Chiemsee wohnten und meine Kinder dort in den Kindergarten und zur Schule gingen, einige sehr gute Freundinnen. Wir sehen uns ebenfalls nicht oft, aber doch jedes Mal, wenn ich an den Chiemsee zu meiner Mutter fahre. Und auch das ist immer <strong>wunderbar, verbunden und vertraut.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch durch Aus- und Fortbildungen habe ich ganz wunderbare Menschen kennengelernt, die zu Freundinnen geworden sind</strong>, aber ebenfalls verstreut im ganzen Land leben. Meist haben wir uns über einen längeren Zeitraum sehr intensiv kennengelernt, so dass da eine <strong>tiefe Verbindung besteht</strong>. Und doch sind wir alle, <strong>nach einer besonderen Phase unseres Lebens</strong>, &nbsp;wieder in das eigene Leben zurückgekehrt, so dass unser Kontakt lose und sporadisch ist, auch, wenn wir uns wichtig sind und mögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sind natürlich <strong>seit meinem Umzug nach Hamburg im Jahr 2018 neue Menschen in mein Leben getreten</strong>, meist weniger eng, weil das Leben ein anderes geworden ist, wir alle beruflich und privat eingespannt sind. Und weil es gar nicht so einfach ist, Freundschaften zu knüpfen mit Menschen, die schon lange hier leben und daher meist einen festen Freundeskreis haben. Und vielleicht auch gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüren, neue Menschen in ihr Leben zu lassen. Einige Freundschaften sind wieder zerbrochen, weil sie zu neu, zu fragil, nicht gefestigt genug waren, um ersten Unstimmigkeiten stand zu halten. <strong>Aber dennoch: es gibt auch hier Menschen, die mir wichtig sind und denen ich mich verbunden fühle.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es Ex-Partner, Menschen, die mir hier und da begegnet sind, mit denen ich in lose in Kontakt bin, mal einen Kaffee trinke oder Projekte plane…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trotz all dieser Menschen in meinem Leben, habe ich immer wieder das Gefühl einsam zu sein, niemanden kontaktieren zu können, wenn ich den Wunsch nach Verbindung und Kontakt verspüre, mich also tatsächlich einsam (und nicht nur allein) fühle.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn<strong> ich etwas tiefer gehe,</strong> versuche zu verstehen, woher dieses Gefühl rührt, dann weiß ich mittlerweile – nach eingehender Beschäftigung mit dem <strong>Thema Bindungstrauma in meiner Ausbildung zur Traumasensiblen Coachin</strong> <strong>bei Verena König</strong> – dass es mit genau dieser Thematik zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund meines eigenen Bindungstraumas gehe ich (unbewusst) davon aus, dass (gute) Bindung nicht sicher ist, nicht verlässlich, aber auch, dass ich mich niemandem zumuten darf, nicht zu viel Raum einnehmen, ohne verlassen zu werden oder ignoriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Daher ein paar Worte zu Einsamkeit und Bindungstrauma, und wie das das zusammenhängt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bindungstrauma entsteht oft in der frühen Kindheit, wenn unsere grundlegenden Bedürfnisse nach Nähe, Schutz, emotionaler Zuwendung oder Verlässlichkeit nicht oder nicht ausreichend erfüllt wurden – sei es durch Vernachlässigung, emotionale Kälte, Überforderung oder inkonsistente Fürsorge. Unser Nervensystem lernt dann: <em>Beziehung ist nicht sicher</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese frühen Erfahrungen prägen unser gesamtes Beziehungserleben</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Misstrauen oder Unsicherheit in Beziehungen:</strong> Menschen mit Bindungstrauma fühlen sich oft nicht wirklich sicher im Kontakt mit anderen Menschen – auch wenn der Wunsch nach Nähe groß ist.</li>



<li><strong>Scham &amp; Selbstwertthematik:</strong> Die Überzeugung, „nicht richtig“ oder „nicht liebenswert“ zu sein, erschwert echte Verbundenheit.</li>



<li><strong>Schwierigkeiten mit Nähe &amp; Abgrenzung:</strong> Der Wunsch nach Kontakt und Verbundenheit steht in Spannung mit dem Bedürfnis nach Schutz und Rückzug.</li>



<li><strong>Co-Regulation fehlt:</strong> Ohne die Erfahrung verlässlicher Bindung fehlen oft gesunde Strategien zur emotionalen Selbstregulation – Einsamkeit kann sich dadurch verstärken.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bindungstrauma führt also dazu, dass wir uns zwar nach Nähe sehnen, sie aber zeitgleich als potenziell bedrohlich empfinden. Das Nervensystem bleibt in einem Schutzmodus – und wir bleiben im Innersten oft „allein mit allem“, teilweise selbst dann, wenn wir uns in Gesellschaft befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so <strong>ist es unglaublich wichtig, immer und immer wieder korrigierende Erfahrungen im Kontakt mit anderen, wohlwollenden und zugewandten Menschen zu machen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uns zuzumuten und zu zeigen mit diesem schambehafteten Gefühl der Einsamkeit. Aber auch<strong> darüber zu sprechen und dann zu spüren, dass wir nicht allein damit sind.</strong> Dass es sogar sehr vielen Menschen so geht. <strong>Denn, wenn wir uns nicht zeigen, uns nicht zu erkennen geben, dann bleiben wir allein mit diesem Gefühl.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch, wenn ich bereits mit Freundinnen über meine Einsamkeit gesprochen habe und sie mir sagen: <em>„Du weißt doch, dass du mich jederzeit anrufen oder zu mir kommen kannst. Das machst du ab sofort, ja?</em>“ und ich auch verspreche, es zu tun – ich mache es meist trotzdem nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu tief sitzt das Gefühl, mich nicht zumuten zu dürfen. Aber ich<strong> übe</strong>, ich <strong>verstehe mich und mein Nervensystem besser,</strong> ich schaffe es immer mehr, mich in solchen Momenten mit <strong>kleinen Übungen zu erden und zu regulieren</strong>. Ich bin<strong> mitfühlend und sanft mit mir,</strong> denn ich weiß: <strong>Heilung braucht Zeit.</strong> Und dann greife ich vielleicht doch zum Telefonhörer, um zu quatschen oder mich zu verabreden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begegnungsräume für Frauen / FLINTA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein großes Anliegen ist es daher, <strong>Begegnungsräume zu </strong>schaffen, in denen Du Dich&nbsp;<strong>verstanden, gesehen und geborgen fühlst</strong>&nbsp;für <strong>Verbundenheit</strong>, die <strong>nährt und stärkt</strong>, um immer öfter rauszukommen aus dem Gefühl der Einsamkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast Du Lust, einmal dazuzukommen zu einem dieser Abende &#8211; weitere Infos findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/ ">https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/ </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/einsamkeit-nervensystem-bindungstrauma/">Mich einsam fühlen und trotzdem verbunden bleiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
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		<item>
		<title>Berührt werden. Und berühren dürfen.</title>
		<link>https://myriamfilz.com/achtsame_massage_in_hamburg-myriam-filz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 13:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich in meinem Newsletter geschrieben, dass ich neben dem Coaching nun auch Massagen in Hamburg anbiete. Daraufhin haben mich einige von euch gefragt: „Wie kam es dazu?“ oder waren überrascht ob dieses neuen Weges. Und deshalb möchte ich dir heute ein bisschen mehr von meinem Warum erzählen. Von meiner Begeisterung für achtsame Berührung. &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Wochen habe ich in meinem <a href="https://t2e74108f.emailsys1a.net/234/40/522d8ea3f9/subscribe/form.html?_g=1747489660" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter </a>geschrieben, dass ich neben dem Coaching nun auch <strong><a href="https://myriamfilz.com/massagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Massagen in Hamburg</a></strong> anbiete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin haben mich einige von euch gefragt: „Wie kam es dazu?“ oder waren überrascht ob dieses neuen Weges. <strong>Und deshalb möchte ich dir heute ein bisschen mehr von meinem Warum erzählen</strong>. Von meiner <strong>Begeisterung für achtsame Berührung</strong>. Und warum ich diese in mein Leben und in mein Arbeiten eingeladen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der Antwort liegt <strong>in vielen kleinen Momenten, die ich in Coachings und während ganzheitlicher Körperarbeit erlebt habe</strong>. Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass Worte und in den Körper spüren allein nicht reichten. In denen ich spürte, dass eine <strong>mitfühlende Geste</strong> – eine sanfte Hand auf dem Rücken, das Halten der Hände, eine achtsame Umarmung – so w<strong>ohltuend, nährend und Halt gebend</strong> gewesen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch habe ich mich oft nicht getraut. Aus Sorge, dass es unpassend sein könnte. Zu nah. Zu direkt. Vielleicht auch, weil mir der Rahmen fehlte, obwohl es sich&nbsp;<strong>intutiv so stimmig anfühlte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich hätte ich in diesem Momenten einfach fragen können, ob eine&nbsp;<strong>Berührung oder Umarmung gewünscht&nbsp;</strong>gewesen wäre, aber wie gesagt, erschien mir das manchmal &#8211; gerade in der Arbeit mit traumatisierten und/oder hochsensiblen Menschen &#8211; zu direkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kam meine eigene&nbsp;<strong>Liebe zur Berührung</strong>, die ich selbst erst in den letzten Jahren wirklich zugelassen habe. Ich liebe es so sehr, massiert zu werden. Es ist für mich ein&nbsp;<strong>Raum des puren Genusses, der Achtsamkeit, der Erholung</strong>. Und je mehr ich selbst empfangen habe, desto stärker wurde der Wunsch, auch zu geben. Aus&nbsp;<strong>tiefstem Herzen. Mit ganz viel Zeit, Hingabe, Liebe und Respekt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so habe ich die Ausbildung zur Massagetherapeutin begonnen.&nbsp;<strong>Und nie hätte ich gedacht, dass es so wunderschön ist, andere Menschen zu massieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sehen und zu spüren, wie jemand&nbsp;<strong>ruhiger, entspannter, nach und nach weicher wird, tiefer atmet, und sich ein innerer Raum der Ruhe öffnet</strong>&nbsp;– jenseits von Worten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich bedeutet Massage so viel mehr als Technik. Es ist ein unglaublich&nbsp;<strong>besonderer Moment der Präsenz</strong>. Des&nbsp;<strong>Innehaltens</strong>. Des Geschenks,&nbsp;<strong>sich selbst wieder näherzukommen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Menschen, die während der Massage&nbsp;<strong>ganz still werden, genießen</strong>, dass endlich nichts mehr gesagt werden muss. Und andere, die sich&nbsp;<strong>öffnen und mitteilen</strong>. Beides darf sein. Und&nbsp;<strong>beides ist wundervoll.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir ist es ein Anliegen, dass Massage nicht der nächste durchgetaktete Termin ist &#8211; davon haben wir bereits zu viele. Sondern<strong>&nbsp;ein Geschenk. Ein Raum, in dem du bei dir selbst ankommen darfst.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und&nbsp;<strong>du bist eingeladen, dich zu fragen und zu spüren</strong>: gibt es Bereiche, die (heute oder grundsätzlich) lieber nicht berührt werden wollen? Wo braucht es besonders viel&nbsp;<strong>Aufmerksamkeit und Achtsamkeit</strong>? Hierfür nehmen wir uns&nbsp;<strong>gemeinsam ganz viel Zeit und Raum.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch musst du nach der Massage nicht sofort aufspringen. Du<strong>&nbsp;darfst liegen bleiben, nachspüren, still sein</strong>. Oder&nbsp;<strong>bei einer Tasse Tee teilen, was sich vielleicht gezeigt hat</strong>. Ganz so, wie es für dich stimmig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verbinde in meiner Arbeit inzwischen&nbsp;<strong>Coaching und Berührung</strong>&nbsp;– zwei Wege, die sich für mich&nbsp;<strong>ganz natürlich ergänzen</strong>. Denn manchmal sagt der Körper, was Worte nicht ausdrücken können. Und manchmal öffnet Berührung ganz neue Räume und Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du neugierig bist: Auf meiner Webseite findest du mehr über mein Angebot zu Massage &amp; Berührung<br>👉 <a href="https://myriamfilz.com/massagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">myriamfilz.com/massagen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch darüber, wie Berührung in Coachingprozesse integriert werden kann<br>👉 <a href="https://myriamfilz.com/coaching_beruehrung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">myriamfilz.com/coaching_beruehrung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich sehr,&nbsp;<strong>wenn du dir selbst ein Geschenk machen möchtest</strong>, um zu&nbsp;<strong>empfangen, zu spüren, dir etwas Wohltuendes zu tun</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://myriamfilz.tucalendi.com/kalendermyriamfilz/massage" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vielleicht ist es an der Zeit, dich wieder einmal berühren zu lassen</a> ❤. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Herzen alles Liebe zu dir<br>Myriam</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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