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	<title>Veränderung Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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	<description>Trauma­sensibles, körperorientiertes Coaching, ganzheitliche Massagen und Begegnungsräume für hochsensible und feinfühlige Menschen in Hamburg</description>
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		<title>Was hast du als Kind getan, um geliebt zu werden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 08:36:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Warum wir lernen, Liebe verdienen zu müssen – ein traumasensibler Blick auf Bindung und Nervensystem „Ich muss mich nur noch ein bisschen mehr anstrengen, dann werde ich geliebt.“ Natürlich denken wir das als Kind nicht bewusst, aber genau dieses Gefühl entsteht, wenn Liebe, Nähe oder Zuwendung unserer Eltern oder Bezugspersonen an Anpassung, Leistung oder Funktionieren &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum wir lernen, Liebe verdienen zu müssen – ein traumasensibler Blick auf Bindung und Nervensystem</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich muss mich nur noch ein bisschen mehr anstrengen, dann werde ich geliebt.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich denken wir das als Kind nicht bewusst, aber genau dieses Gefühl entsteht, wenn Liebe, Nähe oder Zuwendung unserer Eltern oder Bezugspersonen an Anpassung, Leistung oder Funktionieren geknüpft sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders schwierig wird es, wenn Sicherheit und Verletzung von derselben Bezugsperson ausgehen. Wenn diese Person auf der einen Seite tröstet und Nähe schenkt, und auf der anderen abwertet und Angst auslöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für ein Kind ist dieses Erleben nicht auflösbar, denn es kann seine Eltern nicht einfach verlassen und meist kann es sich auch nicht wehren. Also tut das Nervensystem des Kindes das Klügste, was es tun kann, um die lebensnotwendige Bindung zu seinen Eltern (oder auch nur einem Elternteil) zu sichern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es passt sich an</li>



<li>Es beobachtet Stimmungen, bevor jemand etwas sagt</li>



<li>Es stellt die eigenen Bedürfnisse zurück</li>



<li>Es übernimmt Verantwortung, die eigentlich nicht seine ist</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Viele dieser Strategien waren als Kind überlebenswichtig und oft begleiten sie uns ins Erwachsenenalter, zeigen sich als People Pleasing, übermäßige Verantwortungsübernahme oder Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du vermeidest Konflikte, um die Beziehung und Nähe nicht zu gefährden</li>



<li>Du tolerierst Dinge, die dir eigentlich nicht guttun</li>



<li>Du glaubst, Liebe müsse verdient werden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die gute Nachricht ist, dass Bindungsmuster veränderbar sind.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bindungsforschung beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit der Frage, wie unsere frühen Beziehungen zu unseren Bezugspersonen unsere emotionale Entwicklung, unser Sicherheitsgefühl und unsere späteren Beziehungen prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie beschreibt mit dem Begriff <em><a href="https://www.sciencedirect.com/topics/neuroscience/attachment-theory">„Earned Secure Attachment“ (erworbene Bindungssicherheit)</a></em>, dass Bindungssicherheit auch später im Leben durch sichere Beziehungen, traumasensible Begleitung und neue Erfahrungen entstehen kann, die unserem Nervensystem zeigen: <em>Ich darf einfach ich sein.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und genau an diesem Punkt beginnt Heilung. Langsam, aber stetig. Nicht, weil du lernst, dich noch besser anzupassen, sondern weil du erfährst, dass du nichts leisten musst, um liebenswert zu sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht magst du einmal folgende Fragen für dich bewegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was hast du als Kind getan, um Liebe oder Anerkennung zu bekommen?</li>



<li>Welche dieser Strategien begleiten dich bis heute?</li>



<li>Was würde sich verändern, wenn du dir Liebe und Nähe nicht mehr &#8222;verdienen&#8220; müsstest?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vielleicht hast du dich in diesen Zeilen und den Fragen wiedergefunden?!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht verspürst du den Wunsch, manche dieser alten Schutzstrategien besser zu verstehen, um ihnen mit mehr Mitgefühl zu begegnen. Genau dabei begleite ich Menschen in meinen traumasensiblen Coachings.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam erkunden wir behutsam die Muster, die einst wichtig und schützend waren, heute aber vielleicht nicht mehr in gleicher Weise gebraucht werden. Dabei beziehen wir immer auch den Körper und das Nervensystem mit ein, denn nachhaltige Veränderung entsteht selten allein durch Verstehen, sondern vor allem durch neue Erfahrungen von Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal braucht es dafür gar kein <a href="https://myriamfilz.com/coaching_beruehrung/">Coaching</a>. Manchmal ist der erste Schritt eine <a href="https://myriamfilz.com/traumasensible-massage-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">traumasensible oder ganzheitliche Massage</a>, in der dein Nervensystem für eine Weile loslassen, zur Ruhe kommen und erfahren darf, wie sich Sicherheit im Körper anfühlen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dich dieses oder auch ein anderes Thema gerade begleiten, du Fragen hast und dir Unterstützung wünschst, bist du herzlich eingeladen, dir einen Termin oder auch ein Kennenlerngespräch zu buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich auf dich&nbsp;🩷</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Grüße<br>Myriam</p>



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		<title>Innere Anteile verstehen: Warum so viele Stimmen in uns wirken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 11:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeit mit inneren Anteilen findet sich heute in vielen psychologischen und therapeutischen Ansätzen wieder. Und auch ich nutze sie sehr gerne in meiner Coachingarbeit, weil sie kreativ ist und unglaublich viel Potential für Erkenntnisse bereithält. Auch der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun beschreibt mit seinem Modell des „Inneren Teams“, dass in uns viele unterschiedliche &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit mit inneren Anteilen findet sich heute in vielen psychologischen und therapeutischen Ansätzen wieder. Und auch ich nutze sie sehr gerne in meiner Coachingarbeit, weil sie kreativ ist und unglaublich viel Potential für Erkenntnisse bereithält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun beschreibt mit seinem Modell des „Inneren Teams“, dass in uns viele unterschiedliche Stimmen wirken, die je nach Situation unterschiedlich stark in Erscheinung treten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Teil in dir möchte Ruhe, während ein anderer funktionieren will</li>



<li>Ein Teil möchte sich zeigen, ein anderer zieht sich lieber zurück</li>



<li>Ein Anteil macht Mut, ein anderer zweifelt oder kritisiert</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Diese inneren Stimmen beeinflussen nicht nur unser Selbstbild, sondern auch unsere Beziehungen, Entscheidungen und unsere Kommunikation mit anderen Menschen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde in diesem Kontext folgendes Bild sehr schön:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können uns unsere inneren Anteile wie ein Orchester vorstellen. Jeder Anteil hat seine eigene Stimme, seinen eigenen Klang und seine eigene Aufgabe. Manche Instrumente spielen sehr laut, während andere eher leise im Hintergrund Teil des Orchesters sind. <strong>Und wir selbst dürfen lernen, mehr und mehr die Rolle der Dirigentin einzunehmen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir sind nicht unsere einzelnen Anteile.</li>



<li>Wir dürfen lernen, unsere inneren Stimmen / Anteile wahr-zunehmen, zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres schönes Bild kann auch das einer Theaterbühne sein: Dort gibt es unterschiedliche Rollen und Schauspieler:innen, und gleichzeitig eine Regie, die den Überblick behält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beide Bilder machen deutlich: Alle inneren Anteile dürfen da sein.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Denn selbst Anteile, die uns heute unter Druck setzen oder erschöpfen, verfolgen eine positive Absicht. In aller Regel wollen sie uns schützen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vor Ablehnung</li>



<li>Vor Überforderung</li>



<li>Vor Schmerz</li>



<li>Davor, nicht dazuzugehören etc.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Viele dieser inneren Muster sind im Laufe unseres Lebens entstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch unser Nervensystem speichert Erfahrungen ab und bildet daraus bestimmte neuronale Verbindungen und Reaktionsweisen. Deshalb reagieren wir manchmal heute noch auf Situationen mit alten Schutzstrategien, obwohl wir sie vielleicht gar nicht mehr in derselben Form benötigen. Das bedeutet nicht, dass mit uns etwas falsch ist, sondern, dass manche innere Anteile lange versucht haben, uns bestmöglich durchs Leben zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Schritt besteht darin, diese Anteile nicht zu bekämpfen, sondern sie bewusster wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle inneren Anteile sind willkommen, weil sie eine positive Absicht verfolgen! Und Veränderung wird dort möglich, wo Verständnis und Mitgefühl entstehen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Persönlichkeit besteht also nicht nur aus einem einzigen „Ich“, sondern aus vielen unterschiedliche inneren Anteile, die sich – je nach Situation – bemerkbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche machen uns Mut, manche zweifeln. Andere möchten uns schützen, kontrollieren oder anpassen. Und wieder andere sehnen sich nach Ruhe, Freiheit, Verbindung oder Lebendigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kann in uns also folgende (und weitere oder andere) Stimmen / Anteile geben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Kritikerin</li>



<li>Die Antreiberin</li>



<li>Die Vorsichtige</li>



<li>Die Harmoniebedürftige</li>



<li>Die Erschöpfte</li>



<li>Die Mutige</li>



<li>Die Sehnsüchtige</li>



<li>Die Funktionierende</li>



<li>Die Unabhängige</li>



<li>…</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Oft entsteht unser innerer Stress dadurch, dass diese verschiedenen Anteile ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben, so dass wir versuchen dürfen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie besser zu verstehen</li>



<li>Ihre Absichten wahrzunehmen</li>



<li>Einen freundlicheren Umgang mit uns selbst zu entwickeln</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Welche inneren Stimmen kennst du?</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche inneren Stimmen begleiten dich besonders häufig?</li>



<li>Welche davon sind eher laut?</li>



<li>Welche eher leise?</li>



<li>Welche Stimmen setzen dich unter Druck?</li>



<li>Welche versuchen vielleicht, dich zu schützen?</li>



<li>Welche Anteile wünschst du dir stärker in deinem Leben?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das Gefühl hast, deine inneren Stimmen besser verstehen zu wollen, dir mehr innere Klarheit, Selbstmitgefühl oder Orientierung wünschst, begleite ich dich sehr gerne dabei. In meinen traumasensiblen Coachings schaffen wir gemeinsam einen sicheren Raum, in dem all deine Anteile da sein dürfen mit allem, was sie fühlen, schützen oder ausdrücken möchten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kannst du dir einen Termin buchen: <a href="https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/">https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Unlearn. Das sanfte Verlernen alter Muster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 16:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass <strong>jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen können</strong> 😊.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte viele Jahre eine&nbsp;<strong>große Sehnsucht zu singen</strong>, nicht nur allein und heimlich zuhause, sondern so, wie wir es früher auf Ferienfreizeiten und am Lagerfeuer an der Isar gemacht haben. Jemand spielte Gitarre, wir kannten die Lieder und stimmten ein,&nbsp;<strong>ohne darüber nachzudenken, ob wir singen können oder nicht</strong>. Und es war immer schön. Und&nbsp;<strong>fühlte sich verbunden an</strong>. Und dabei ins Feuer zu schauen, war wunderbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn wir lernen, etwas über uns zu glauben&#8230;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere tatsächlich auch das Singen im Kindergarten und die ersten Jahre in der Schule sehr gut, denn ich habe immer leidenschaftlich gern gesungen. Bis das mit der Bewertung anfing und ich lernte: ich kann nicht so richtig gut singen. Und das verinnerlicht habe. Es wurde zu einer Art Mantra, selbst, wenn auf Geburtstagsfeiern „Happy birthday“ gesungen wurde, habe ich nur den Mund bewegt ohne Töne zu machen. Lange Zeit dachte ich aber auch: gibt definitiv Wichtigeres als Singen zu können…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über zwei oder drei Jahre hinweg ist mir immer wieder das Angebot von Katharina begegnet (<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.myriamfilz.com%2Fc%2F234%2F8862629%2F40%2F0%2F5479%2F1%2F185102%2F74d7e7584f.html&amp;data=05%7C02%7C%7C72e529dd133e42724b4e08de42128eee%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C639020844815462246%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=DPM7ZBbyyDhZNNEOu%2B%2FB5weWlO3E5fK3Mc8gvGwMSSY%3D&amp;reserved=0">„Zeit für einen Mutausbruch- Heilsames Singen für Frauen“&nbsp;</a>und irgendwo stand sogar, dass man nicht unbedingt singen können muss) und immer sprach es mich an. Und doch gab es diese Stimme in mir, die sagte, dass ich auf keinen Fall dorthin gehen könne. Denn wo andere Menschen sind, da hören deren Ohren auch meine Stimme. Und die trifft keinen Ton. Ergo: da bin ich nicht richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unlearn – ein kleiner Schritt zurück zu mir</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letzten Sommer war ich mit einer Freundin beim Kaffeetrinken, als sie mir erzählte, dass sie so gerne singen würde, mit anderen, vielleicht in einem Chor, aber irgendwie ohne Druck</strong>. Und ich erzählte ihr von dem Angebot, das ich schon lange beobachtete – und weil rein zufällig Montag war, also der Tag, an dem das Singen stattfindet, beschlossen wir, es gemeinsam einfach auszuprobieren. Und was soll ich sagen:&nbsp;<strong>seither gehen wir so oft es uns möglich ist, montags zum Singen</strong>. Wir müssen keine Noten lesen können, nicht abliefern, nicht mal unbedingt Töne treffen, sondern uns einfach der Musik und unseren Stimmen hingeben.&nbsp;<strong>Ich schließe die Augen, während Katharina auf ihrem Flügel spielt, bewege mich sanft zur Musik und singe mal lauter, mal leiser im Kreis der anderen Frauen. Und es tut soooo gut und ist tatsächlich heilsam.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und kürzlich, auf einer Geburtstagsfeier, als wir unserer Freundin Melanie ein Geburtstagslied sangen, traute ich mich das erste Mal seit Jahren, laut und deutlich mitzusingen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage habe ich darüber nachgedacht,&nbsp;<strong>was sich in den vergangenen Monaten für mich verändert hat, was schön war, was hilfreich, was heilsam.</strong>&nbsp;Und diesem Wunsch nach Gesang und Verbundenheit zu folgen,&nbsp;<strong>war ein kleiner und doch so hilfreicher Teil meines Weges</strong>. Mir wieder zu erlauben, mit anderen zu singen, hat auch irgendwie mit&nbsp;<strong>Freiheit</strong>&nbsp;zu tun. Und einem&nbsp;<strong>Gefühl von Selbstermächtigung</strong>. Mir zurückzuholen, was ich mir lange versagt habe, weil mir im Außen gesagt wurde, dass ich etwas nicht kann,&nbsp;<strong>was jedoch tief in meinem Inneren schlummerte und Gehör finden wollte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir streben so oft nach weitreichenden Veränderungen, dass wir übersehen, dass es die vielen, oft&nbsp;<strong>kleinen Zwischenschritte sind, die das große Ganze verändern</strong>. Und wenn wir uns einmal wirklich Zeit nehmen&nbsp;<strong>zurückzublicken, auch die kleinen Dinge wahrzunehmen</strong>, dann erkennen wir oft, dass uns jedes noch so winzige Detail hierher, an diese Stelle, an der wir jetzt stehen, gebracht hat&nbsp;🩷.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räume, die tragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich wünsche mir – für uns alle – noch mehr echte und tiefe Begegnung.<br>Mehr Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen, sondern ganz sanft und zart mit uns sein dürfen.<br>Mehr Verbundenheit, Zuhören, Mitschwingen.<br>Mehr Orte, an denen unsere Nervensysteme zur Ruhe kommen dürfen und wir uns gesehen fühlen.<br></strong><br>Neben meiner individuellen 1:1-Begleitung richte ich den Fokus wieder stärker auf <strong>Begegnungsräume für hochsensible Menschen</strong>.<br><br><a href="https://myriamfilz.com/begegnungsraum-fur-hochsensible-frauen-in-hamburg/">RUHE &#8211; AUSTAUSCH &#8211; VERBUNDENHEIT</a> ist einer dieser Räume. <br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/ein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/">MEIN SICHERER ORT &#8211; ART &amp; BODY FLOW</a><br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/hsp-resonanzrunde/">DIE IDEENWERKTSTATT FÜR HSP</a><br><br>Und es gibt zwei Halbjahresgruppen in gleichbleibender &#8222;Besetzung&#8220;:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/in-verbundenheit-heilen/">„Empowering Women – In Verbundenheit heilen“</a></strong> und<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/mut-zur-veraenderung/">„Mut zur Veränderung – Werden, wofür wir bestimmt sind“</a></strong><br>finden jeweils einmal monatlich über sechs Monate statt. Beide Gruppen finden künftig <strong>samstags</strong> statt, sodass auch diejenigen unter euch, die etwas weiter entfernt wohnen, gut und entspannt teilnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit.</strong><br>Je vertrauter der Rahmen, desto weniger müssen wir in Alarm oder Anpassung gehen – und umso leichter fällt es uns, zu fühlen, loszulassen und neue Erfahrungen wirklich zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dir ein solcher Raum guttun könnte, melde dich sehr gerne schon an.<br>Alle aktuellen Angebote findest du hier:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/aktuelles/">myriamfilz.com/aktuelles/</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich von Herzen auf unsere Begegnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe<br><strong>Myriam</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/unlearn-das-sanfte-verlernen-alter-muster/">Unlearn. Das sanfte Verlernen alter Muster</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
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		<title>People-Pleasing – Wenn es schwerfällt, nein zu sagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 08:54:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest? Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder ertappst dich dabei, deine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um niemanden zu verärgern?&nbsp;<strong>Dann herzlich willkommen im Club der People-Pleaser&#8230; 😊</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne das selbst sehr gut und mache es immer noch „gerne“ anderen Menschen recht, obwohl ich mich seit längerem bemühe, auch meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen, mich klar(er) abzugrenzen und das mittlerweile ganz passabel gelingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem fühlt es sich immer wieder beunruhigend oder gar beängstigend an, wenn ich für mich einstehe, meine Meinung vertrete (und spüre, dass diese Meinung nicht konform mit der Meinung meines Gegenübers ist) und/oder meine Bedürfnisse klar benenne. Unweigerlich schwingt eine tiefsitzende Angst mit, mein Gegenüber könnte sauer oder wütend auf mich werden, sich vorübergehend abwenden oder gar den Kontakt komplett abbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe dieses Muster früh verinnerlicht: in meiner Familie wurden Konflikte nicht ausdiskutiert, sondern ich wurde durch tagelanges Schweigen gestraft, bis nach einigen Tagen plötzlich alles wieder „normal“ war. Nie wusste ich, wann es so weit sein würde und warum es so war. So habe ich eine tiefe Verunsicherung erlebt, die auch heute nicht ganz einfach abzuschütteln ist. Auch, wenn ich nun, als erwachsene Frau weiß, woher diese frühkindlichen Ängste rühren und dass sie heute mit großer Wahrscheinlichkeit unbegründet sind, sitzen sie dennoch tief.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist People-Pleasing eigentlich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>People Pleasing beschreibt ein Verhaltensmuster, bei dem Menschen die Bedürfnisse, Wünsche oder Erwartungen anderer meist über ihre eigenen stellen. Oft einem Wunsch nach Harmonie, Anerkennung oder der Vermeidung von Konflikten folgend, sagen sie „ja“, auch wenn sie lieber „nein“ sagen würden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt zwar kurzfristig zu positiven Reaktionen des Gegenübers, erschöpft jedoch langfristig die es-allen-recht-machend-wollende Person, führt zu Unzufriedenheit, Frust und dem Gefühl nicht selbstbestimmt und authentisch zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. Neben den bekannten Stressreaktionen „Fight“ (Kampf), „Flight“ (Flucht) und „Freeze“ (Erstarrung) wird in der Traumaforschung eine vierte Reaktion beschrieben: die Fawn Response. Sie bedeutet, dass Menschen in als belastend oder bedrohlich empfundenen Situationen versuchen, durch übermäßige Anpassung und Gefallen-Wollen Sicherheit herzustellen. Anstatt Grenzen zu setzen oder die eigenen Bedürfnisse zu äußern, richten sie ihr Verhalten danach aus, Erwartungen anderer zu erfüllen. Dieses Muster kann sich aus frühen &nbsp;Erfahrungen entwickeln, in denen Zustimmung oder Harmonie notwendig waren, um Nähe, Schutz oder Anerkennung zu bekommen. Heute zeigt es sich oft im „People Pleasing“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„People Pleasing“ hat seine Wurzeln also oft in frühen Lebenserfahrungen und Beziehungs- bzw. Bindungsmustern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kindheit und Erziehung:</strong>&nbsp;Wenn du gelernt hast, dass Zuwendung, Liebe und Anerkennung an Bedingungen geknüpft ist („Ich werde nur geliebt / gelobt / anerkannt, wenn ich unkompliziert und angepasst bin“), hast du vielleicht ein starkes Bedürfnis entwickelt, es anderen recht zu machen.</li>



<li><strong>Angst vor Ablehnung oder Konflikten:</strong>&nbsp;Wenn du Zurückweisung oder Streit als bedrohlich erlebt hast, versuchst du wahrscheinlich, Spannungen vorzubeugen, indem du die Erwartungen anderer erfüllst.</li>



<li><strong>Geringes Selbstwertgefühl:</strong>&nbsp;Wenn dein eigenes Selbstbild unsicher ist, erscheint es dir oftmals naheliegender, dir Bestätigung von anderen, also im Außen zu suchen.</li>



<li><strong>Gesellschaftliche oder kulturelle Prägungen:</strong>&nbsp;In manchem Umfeld wird Anpassung, Höflichkeit und Selbstlosigkeit stärker akzeptiert oder belohnt als Eigenständigkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im traumasensiblen Kontext versuchen wir daher, trotz der Reaktion des People-Pleasing, mitfühlend und verständnisvoll mit uns zu sein; und anzuerkennen, dass dieses Verhalten einmal eine hilfreiche Strategie war, um Sicherheit herzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/">Coaching &amp; Berührung in Hamburg Eimsbüttel</a></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dieses Thema tiefer erforschen möchtest, kann ein Coaching hilfreich sein, um Verständnis, Mitgefühl und neue Wege zum Umgang mit „People Pleasing“ zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich auf dich&nbsp;❤<br><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren Artikel zum Thema Abgrenzung kannst du hier lesen:<br><a href="https://myriamfilz.com/abgrenzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/abgrenzung/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Artikel rund um das Thema Nervensystem, Traumaintegration und Selbstregulation findest du hier:<br><a href="https://myriamfilz.com/blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/blog/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Gelassenheit, Mut und die Frage nach erfüllender Arbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 14:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout vermeiden]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und Zeit in der Bearbeitung von Projekten etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie las es mir vor und ich notierte den Text:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Gib mir die Gelassenheit,<br>Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.<br>Den Mut, Dinge zu ändern,<br>die ich ändern kann.<br>Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“</em><br>— Reinhold Niebuhr</p>
</blockquote>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir sprachen darüber, wie ich es schaffen könne, die Dinge, die ich nun mal nicht ändern könne, gelassen(er) hinzunehmen.</li>



<li>Wie ich mich stattdessen mehr auf meinen Mut fokussiere könne, um die Dinge zu ändern, die veränderbar seien.</li>



<li>Und darüber, wie ich das eine vom anderen unterscheiden könne.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ach, wenn Gelassenheit und Akzeptanz doch einfacher wären. Ich übe mich darin. Immer wieder. Denn auch das Erlernen von Gelassenheit und Akzeptanz ist ein Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den damaligen Job, über den ich so gejammert habe, habe ich irgendwann gekündigt. Weil es Dinge gibt, die nicht akzeptabel sind. Und ich mich auf meinen Mut und mögliche Veränderung konzentrieren wollte. Und wie es oft im Leben ist: schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich fiel der Zettel, auf dem ich das Zitat notiert hatte, aus meinem Notizbuch. Im passenden Moment. Denn in meinem aktuellen Noch-Angestelltenjob sind auch viele meiner Bedürfnisse als hochsensible Frau nicht erfüllt worden, während ich in meiner selbständigen Arbeit fast all die wunderbaren Qualitäten erlebe, die ich brauche, um glücklich und zufrieden zu sein – und weil ich liebe, was ich tue. Und trotzdem habe ich mich jetzt lange (noch) nicht (wieder) in die komplette Selbständigkeit getraut &#8211; bis ich vor wenigen Tagen entlassen wurde&#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlte sich die letzten Wochen wie eine dieser Zwischenphasen an, denen wir uns im Leben immer wieder gegenübersehen. Noch nicht angekommen dort, wo wir hinwollen. Aber auf dem Weg dorthin. Und das ist manchmal schwer auszuhalten. Kommt dir das auch bekannt vor?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hochsensibilität und Beruf: ein Spannungsfeld</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen habe ich (wieder einmal) viel darüber nachgedacht, wie sehr unser Beruf unser Wohlbefinden beeinflusst – gerade, wenn wir hochsensibel bzw. neurodivergent sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennst du das auch: dieses Spannungsfeld zwischen der (meist finanziellen) Sicherheit durch einen Job auf der einen, und dem tiefen Wunsch nach Erfüllung und Authentizität auf der anderen Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten feinfühligen Menschen sind wertschätzende Beziehungen auf Augenhöhe, Klarheit und Struktur, ein ruhiger Rahmen ohne ständige Unterbrechungen, klare Absprachen, Wertschätzung für unsere Sensibilität und das Vertrauen, unsere Arbeit selbstbestimmt gestalten zu dürfen, enorm wichtig – und wenn einer oder mehrere dieser Aspekte fehlen, kostet uns das unglaublich viel Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn all diese Qualitäten sind Voraussetzungen dafür, dass wir unser Potenzial entfalten können – ohne uns dabei zu erschöpfen und in eine (oder vielleicht sogar die nächste) Erschöpfungsdepression zu rauschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die acht Beziehungsbedürfnisse nach Richard G. Erskine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der amerikanische Psychologie-Professor und Transaktionsanalytiker Richard G. Erskine hat acht Beziehungsbedürfnisse definiert, die aus seiner Sicht entscheidend für die Lebensqualität und das Bewusstsein für den eigenen Wert in beruflichen, letztendlich aber auch in persönlichen Beziehungen sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit</strong><br>Angenommen zu sein, zu wissen woran ich bin. Vor allem, so sein zu dürfen, wie ich bin. Ohne Angst haben zu müssen, beschämt zu werden.</li>



<li><strong>Wertschätzung</strong><br>Mich mit all meinen Gefühlen, Bedürfnissen und Wahrnehmungen verstanden, respektiert und bedeutsam zu fühlen.</li>



<li><strong>Schutz</strong><br>Mich anvertrauen zu können. Zusammen den Weg durch schwierige Zeiten zu finden und dabei Ermutigung, Orientierung und Führung zu erfahren.</li>



<li><strong>Bestätigung der Erfahrungen</strong><br>Meine eigenen Erfahrungen werden von anderen geteilt oder nachvollzogen.</li>



<li><strong>Selbstdefinition</strong><br>Meine persönliche Einzigartigkeit zu erkennen und auszudrücken und dafür Anerkennung und Annahme zu erfahren.</li>



<li><strong>Einflussnahme</strong><br>Bei anderen etwas auslösen und verändern zu können und mich dadurch als wirksam und bedeutsam zu erleben.</li>



<li><strong>Initiative der anderen</strong><br>Erleben, dass andere die Initiative ergreifen und aktiv auf mich zukommen und Anregung vermitteln. Dadurch werden Beziehungen bedeutsamer und intensiver.</li>



<li><strong>Liebe ausdrücken</strong><br>Anderen gegenüber Sympathie, Liebe, Fürsorge, Dankbarkeit oder Zuneigung zeigen und aussprechen. Ohne die Resonanz des anderen kann „in Beziehung sein“ nicht schwingen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen zur Selbstreflexion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht magst du dir diese Fragen stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn du ehrlich in dich hineinhorchst: Welche Aspekte in deinem aktuellen Job kosten dich am meisten Energie?</li>



<li>Welche deiner Bedürfnisse werden dort erfüllt – und welche nicht?</li>



<li>Wo spürst du, dass Gelassenheit hilfreich wäre? Und wo braucht es Mut zur Veränderung?</li>



<li>Welche Rahmenbedingungen würdest du dir wünschen, damit du als hochsensible Person sicher, klar und kraftvoll arbeiten kannst?</li>



<li>In welchem Bereich deines Lebens fühlst du dich schon jetzt erfüllt und authentisch?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Denn es ist so hilfreich, immer wieder aus dem eigenen Gedankenkarussell auszusteigen, in die Reflexion zu gehen – und zu erkennen: <strong>du bist nicht allein mit diesen Fragen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teile gerne deine Gedanken mit uns in den Kommentaren!<br>Hier geht&#8217;s zu einem ähnlichen Artikel zum Thema<a href="https://myriamfilz.com/mut-meinem-eigenen-weg-folgen/"> &#8222;Mut &#8211; Meinem eigenen Weg folgen&#8220; </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du dir Begleitung wünschst, schreib mir gerne: <a href="https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/">https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/</a> </p>
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		<title>Nährender Begegnungstag für Frauen in Hamburg&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 13:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ankommen]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout vermeiden]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuellen Zeiten empfinde ich als echt herausfordernd &#8211; vielleicht geht es dir ähnlich &#8211; , und daher spüre ich immer mehr und vielleicht immer intensiver,&#160;wie schön, wohltuend und nährend es ist, wenn ich mich mit anderen achtsamen Menschen verbinde.&#160;Wie&#160;gestärkt ich mich fühle nach ein paar gemeinsamen Stunden des Austauschs und Hinspürens. Aus dem tiefen &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Zeiten empfinde ich als echt herausfordernd &#8211; vielleicht geht es dir ähnlich &#8211; , und daher spüre ich immer mehr und vielleicht immer intensiver,&nbsp;<strong>wie schön, wohltuend und nährend es ist, wenn ich mich mit anderen achtsamen Menschen verbinde.</strong>&nbsp;Wie&nbsp;<strong>gestärkt ich mich fühle nach ein paar gemeinsamen Stunden des Austauschs und Hinspürens</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem tiefen Wunsch heraus,&nbsp;<strong>Frauen miteinander zu verbinden</strong>, möchte ich im Herbst einen besonderen Tag veranstalten – einen&nbsp;<strong>Tag voller Verbundenheit, Wärme, Wertschätzung, Austausch und gegenseitiger Inspiration</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Raum, in dem wir uns gegenseitig beschenken – durch&nbsp;<strong>Zugewandtheit und Präsenz, Impulse, unsere Erfahrung und die Dinge, die wir in die Welt bringen möchten</strong>. Ganz ohne Druck, sondern lediglich mit dem&nbsp;<strong>Wunsch, füreinander da zu sein</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich stelle mir einen Tag vor, an dem diejenigen unter uns, die darauf Lust haben, etwas&nbsp;<strong>beitragen aus ihrem eigenen Repertoire</strong>… das könnte z.B. sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Achtsamkeitübungen, Meditation, Yoga, Tanz, jede Art von Bewegung</li>



<li>Nervensystemregulation, Soundbath, Körperarbeit, Breathwork</li>



<li>Kreative Methoden wie Kunst, Schreiben etc.</li>



<li>Berührung</li>



<li>…und was auch immer du teilen möchtest.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und für Frauen, die im Moment lieber empfangen als geben möchten, soll dieser Tag ebenso Raum bieten –&nbsp;<strong>als wohltuender Rückzugsort und Quelle der Stärkung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es konkret?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich plane dieses Begegnungsraum am 11. Oktober 2025  in einem wunderschönen, großzügigen und ruhigen Raum in der Nähe meiner Praxis in Hamburg-Grindel.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden uns&nbsp;<strong>kennenlernen, austauschen, spüren und uns gegenseitig unterstützen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird viel Raum geben für&nbsp;<strong>Persönliches, Verbundenheit, sowie für kreatives und körperliches Erleben</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yogamatten und Sitzkissen sind vor Ort – bequeme Kleidung ist also sehr willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Mittagszeit wird es eine lange Pause (ca. 1,5 h) für Austausch geben – mit einem Mitbring-Buffet, zu dem jede etwas beiträgt. Wer lieber rausgehen möchte, ist auch hierzu herzlich eingeladen. Es gibt verschieden Parks und viele tolle Cafés und Restaurants in der Nähe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte gerne die Raummiete decken, die für einen Tag ca. 300,- Euro betragen wird.<br>Frauen, die kein eigenes Angebot einbringen, zahlen einen Beitrag von 49 € für den ganzen Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt meine Frage an dich:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Möchtest du gern dabei sein?</li>



<li>Möchtest du etwas anbieten – einen Impuls, ein Format, eine Übung, eine Methode?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dann freue ich mich riesig, wenn du mir kurz antwortest:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spricht dich dieses Format an? Hast du Lust dabei zu sein?</li>



<li>Möchtest du ggf. etwas anbieten? Falls ja, was? Und wieviel Zeit benötigst du dafür?</li>



<li>Welche Anliegen oder Fragen bringst du vielleicht selbst mit?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mir, dass wir an diesem Tag&nbsp;<strong>ein lebendiges Feld aus gegenseitiger Unterstützung und Wertschätzung schaffen</strong>&nbsp;– mit Raum für dein Sein, deine Expertise, deine Themen, Vernetzung und allem voran für dein&nbsp;<strong>Wohlbefinden</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich bin gespannt, ob du Lust hast, Teil davon zu sein!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald ich eure Rückmeldungen gesammelt habe und ein Gefühl dafür bekomme, ob dieses Format auf Interesse stößt, gehe ich in die konkrete Planung – lege den Termin fest, buche den Raum und erstelle einen Ablaufplan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb freue ich mich sehr über&nbsp;<strong>verbindliche Rückmeldungen</strong>, damit ich weiß, mit wem ich planen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, die etwas anbieten möchten, werde ich anschließend einen separaten Verteiler einrichten, über den wir uns gezielt austauschen und koordinieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle weiteren Infos – insbesondere für Teilnehmerinnen ohne eigenes Angebot – verschicke ich dann wie gewohnt über meinen Newsletter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und: Wenn sich zeigt, dass dieses Format viele Frauen anspricht, kann ich mir sehr gut vorstellen, solche Tage auch zukünftig regelmäßig anzubieten. 💛</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich sehr auf eure Antworten per Mail an <a href="mailto:kontakt@myriamfilz.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kontakt@myriamfilz.com</a> !</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Rückblick &#038; Ausrichtung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 15:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ankommen]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Visionswerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2024 war für mich ein unglaublich vielfältiges, buntes und auch immer wieder herausforderndes Jahr – wenn ich darauf zurückblicke (obwohl fast noch der ganze Dezember vor mir liegt und das Jahr somit noch gar nicht vorüber ist), bin ich erstaunt, ob all der Eindrücke, Erkenntnisse, Emotionen, Lernfelder und Begegnungen. Und ich spüre den Wunsch, all &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">2024 war für mich ein unglaublich <strong>vielfältiges, buntes und auch immer wieder herausforderndes Jahr </strong>– wenn ich darauf zurückblicke (obwohl fast noch der ganze Dezember vor mir liegt und das Jahr somit noch gar nicht vorüber ist), bin ich erstaunt, ob all der <strong>Eindrücke, Erkenntnisse, Emotionen, Lernfelder und Begegnungen</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich spüre den Wunsch, all diese Erfahrungen einmal <strong>in Ruhe zu sortieren, zu reflektieren, den roten Faden zu erkennen</strong>, um mich anschließend auf das vor mir liegende Jahr auszurichten. Was war gut, was hat mich eigentlich herausgefordert? Was möchte ich verändern, was beibehalten? Was braucht einfach nur ein bisschen „nachjustieren“?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine wertvollsten Erkenntnisse im persönlichen, aber auch beruflichen Kontext waren in diesem Jahr mein <strong>Wunsch nach Sicherheit</strong> und wie wichtig es ist, <strong>den Körper auf dem eigenen Heilungsweg zu berücksichtigen</strong> und wirklich einzubeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir fast mein ganzes Leben lang wenig Gedanken um das Thema Sicherheit gemacht, war eher ein bisschen stolz darauf, wenig ängstlich zu sein, wenig Sicherheitsbedürfnis zu verspüren – und habe deshalb die Signale meines Körpers, wenn ich mich unsicher gefühlt habe, nicht wahrgenommen bzw. ignoriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Nervensystem reagiert jedoch ständig auf äußere und innere Reize</strong> – es bewertet, ob wir in Gefahr sind oder uns sicher fühlen können. Erst in <strong>einem Zustand von Sicherheit können wir entspannen, klar denken, kreativ sein und zwischenmenschliche Verbindungen genießen</strong>. Ohne Sicherheit schaltet der Körper in einen Stress- oder Überlebensmodus, was auf Dauer unsere mentale und körperliche Gesundheit beeinträchtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sicherheit ist daher nicht nur eines unserer Grundbedürfnisse, sondern essenziell für unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch ist mir in diesem Jahr nochmals so viel bewusster geworden, dass <strong>Heilung nicht nur im Kopf geschieht, sondern auch unser Körper eine zentrale Rolle spielt.</strong> Emotionen und Stress werden im Körper gespeichert, und unser Nervensystem reagiert auf diese Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch rein kognitive Arbeit in Therapie, Coaching oder im Rahmen von Selbstreflexion erreichen wir zwar Einsicht, können jedoch tieferliegende Spannungen oder dysregulierte Zustände im Nervensystem nicht vollständig lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Körper als Träger unserer Erfahrungen muss deshalb aktiv in den Heilungsprozess einbezogen werden</strong>, um <strong>Entspannung, Regulation und ein Gefühl von Sicherheit zu fördern</strong>. <strong>Nur wenn Körper und Geist zusammenarbeiten, kann ganzheitliche Heilung stattfinden und sich nachhaltiges Wohlbefinden einstellen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wissen darum hatte ich natürlich schon länger, habe es aber erst im Laufe des letzten Jahres wirklich selbst verinnerlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Auseinandersetzung mit dem Nervensystem und seiner Funktionsweise ist mir auch klar geworden, wie wichtig Verbundenheit für uns Menschen ist. <strong>Verbundenheit ist ein Grundpfeiler unseres Wohlbefindens</strong>, denn <strong>unser Nervensystem ist darauf ausgerichtet, sich in sicheren und vertrauensvollen Beziehungen zu regulieren</strong>. In <strong>Momenten echter Verbundenheit fühlen wir uns gesehen, gehört und akzeptiert – das wiederum signalisiert unserem Nervensystem Sicherheit und fördert Entspannung, Freude und Resilienz.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verbundenheit schafft Raum für Heilung, Wachstum und ein tiefes Gefühl innerer Stabilität</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein großes Anliegen ist es, <strong>hochsensible Menschen zu stärken und miteinander zu verbinden</strong>, <strong>Räume zu öffnen</strong>, in denen wir uns&nbsp;<strong>verstanden und getragen fühlen</strong>&nbsp;für <strong>Verbundenheit</strong>, die uns <strong>nährt und stärkt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Räume, in denen wir uns wohlfühlen, sicher und unser Nervensystem aus dem Überlebensmodus in einen regulierten Zustand gelangen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir ist bewusst, dass es für manche introvertierte und hochsensible Menschen Mut erfodert, sich auf einen solchen Rahmen einzulassen. Aber <strong>hier darfst Du sein, wie Du bist</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fühl Dich <strong>eingeladen, neue und korrigierende Erfahrungen zu machen</strong> mit Menschen, die Dir <strong>wohlgesonnen und wohlwollend</strong> sind. <strong>Du darfst Dich in der Gruppe geborgen fühlen. </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://myriamfilz.com/visionboard/">Ich möchte Dich einladen, Deine Wünsche, Ziele, Pläne und Visionen für das nächste Jahr verbunden zu gestalten – in meinem Visionboard-Workshop.</a></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://myriamfilz.com/visionboard/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-294 size-full" srcset="https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-1024x683.jpeg 1024w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-300x200.jpeg 300w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-768x513.jpeg 768w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-1536x1025.jpeg 1536w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-2048x1367.jpeg 2048w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-610x407.jpeg 610w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-90x60.jpeg 90w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-370x247.jpeg 370w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2022/07/AdobeStock_281516763-776x517.jpeg 776w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind Deine Wünsche, Ziele, Pläne und Visionen für die nächsten 12 Monate? Was wird Dein Jahresmotto?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam wollen wir in einem wohlwollenden Kreis hochsensibler Frauen innehalten, das Jahr Revue passieren lassen und reflektieren:<br><br>&#8211; Welche Momente haben mich im letzten Jahr besonders bewegt?<br>&#8211; Welche Lektionen hat mir dieses Jahr geschenkt?<br>&#8211; Wann habe ich mich besonders glücklich, erfüllt oder frei gefühlt? Und was davon möchte ich mit ins neue Jahr nehmen?</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf des Visionboard-Workshops</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gemütliches Ankommen und Kennenlernen in einem vertrauensvollen Rahmen in kleiner Gruppe</li>



<li>Dein Innerer Kraftort &#8211; Wünsche für das vor Dir liegende Jahr</li>



<li>Lasse los, was Du im vor Dir liegenden Jahr abgeben möchtest</li>



<li>Dann ist Deine Kreativität gefragt: Kreiere Dein Visionboard für das 2025 in entspannter Atmosphäre mit Tee, kleinen Snacks, entspannter Musik, Austausch</li>



<li>Entdeckt Dein Jahresmotto</li>



<li>Teilen Deiner Visionen fürs nächste Jahr (wenn Du diese mit der Gruppe teilen möchtest)</li>



<li>Impulse für die Umsetzung Deiner Ideen, falls gewünscht</li>



<li>Abschlussmeditation, um die entstandene Vision zu verankern</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm Dir die Zeit für Dich. Zeit, um Deine Visionen zu spüren, sie sichtbar zu machen und Dich auf all das auszurichten, was Dich wirklich erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich sehr, wenn Du dabei bist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten liegen bei 39,- Euro inkl. Material, Getränken und Snacks. Bring gerne auch eigenes Material wie Zeitschriften, Stifte etc. mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zieh Dir etwas Bequemes an, es wird gemütlich! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du noch Fragen hast, schreib mir gerne &#8211; meine Kontaktdaten findest Du <a href="https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HIER!</a></p>



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		<title>Vom Wunsch, gehört werden&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 07:14:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wunsch, gehört zu werden, ist einer unserer tiefsten menschlichen Sehnsüchte. Dabei geht es nicht nur um das reine Hören der von uns gesprochenen Worte, sondern um das Gefühl, in unserer Essenz wahrgenommen und anerkannt zu werden von einem Gegenüber, das uns Raum gibt, zuhört, interessiert ist, nachfragt – all dies, ohne zu urteilen oder &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Wunsch, gehört zu werden, ist einer <strong>unserer tiefsten menschlichen Sehnsüchte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht nur um das reine Hören der von uns gesprochenen Worte, sondern um <strong>das Gefühl, in unserer Essenz wahrgenommen</strong> und <strong>anerkannt zu werden</strong> von einem Gegenüber, das uns <strong>Raum gibt, zuhört, interessiert ist, nachfragt</strong> – all dies, ohne zu urteilen oder zu werten, so dass wir uns eingeladen fühlen, <strong>wahrhaft wir selbst zu sein</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Wunsch, gehört zu werden, auf ein Gegenüber trifft, das wirklich zuhört, entsteht ein Dialog, der beide Seiten bereichert. Der Sprechende fühlt sich <strong>gesehen und verbunden</strong>, der Zuhörende <strong>erhält Einblicke in das Wesen des anderen</strong> &#8211; dieses Zusammenspiel schafft eine <strong>Atmosphäre des Vertrauens</strong>, in der beide wachsen und sich wahrhaftig begegnen können mit <strong>tiefem Mitgefühl und offener Präsenz</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir alle haben schon Gespräche geführt, in denen wir gespürt haben, dass unser Gegenüber gar nicht richtig wahrnimmt, was wir gerade sagen, sondern lediglich darauf wartet, sich endlich selbst mitteilen zu dürfen und somit nicht auf unsere Worte eingeht. Es entsteht kein Dialog, sondern eher eine Art Aneinanderreihung einzelner Monologe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich möchte nur noch Dialoge führen</strong> – das bedeutet natürlich trotzdem, dass ich in einem Gespräch mit einem nahestehenden Menschen, den gerade ein Thema sehr beschäftigt, einfach nur <strong>aufmerksame Zuhörerin </strong>sein darf und somit einen geringeren Redeanteil habe. Aber dass ich <strong>wahrhaft zuhöre, auf die Worte eingehe, Rückfragen stelle, eben in einen Dialog gehe</strong>. Weil ich weiß, dass ich, wenn mich etwas bewegt oder herausfordert, diesen Raum auch für mich beanspruchen darf und gehört werde. Ein Geben und Nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zuhören als heilender Prozess</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders für hochsensible Menschen, die sich oft missverstanden fühlen oder in ihrem Leben zu wenig <strong>Raum für ihr authentisches Selbst </strong>erleben, kann das <strong>wahrhaftige Zuhören eine heilende Erfahrung</strong> sein, ein Anker, der <strong>Sicherheit und Stabilität schenkt,</strong> und uns zeigt: „<strong>Du bist wichtig. Deine Gedanken und Gefühle sind wertvoll</strong>.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dieses Geschenk des Zuhörens kann Wunden zu heilen</strong>, die durch Überhört- und Missverstandenwerden entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau darin liegt der Schlüssel zur Heilung: <strong>uns selbst in einem geschützten Rahmen zu zeigen</strong> und die Erfahrung zu machen, dass <strong>unsere Worte auf offene, wohlwollende Ohren treffen</strong>. Und daher öffnen wir den Raum für dieses Gehört-Werden in unserer Workshop-Reihe „Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden“ zum Thema „Vom Wunsch, gehört zu werden“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Wann:</strong> Dienstag, 29. Oktober 2024 um 18:00 Uhr<br>📍 <strong>Wo:</strong> Praxis für Resonanz-Coaching, Bornstr. 14, 20146 Hamburg<br>🔗 <strong>Anmeldung unter:</strong> <a href="https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment</a><br>Mehr Infos findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In diesem Workshop wirst Du auch erleben, wie der Körper uns in diesem Prozess unterstützen kann</strong>. Unsere Körper tragen viele der unausgesprochenen Gefühle und Bedürfnisse, die oft nicht leicht in Worte zu fassen sind. Das „Embodiment“ – also die <strong>bewusste Wahrnehmung unseres Körpers</strong> – hilft uns, diese <strong>inneren Bedürfnisse besser zu verstehen</strong> und sanft zum Ausdruck zu bringen. Durch kleine Übungen und Reflexionen unterstützen wir Dich dabei, <strong>Deine Stimme in deinem eigenen Tempo zu finden und zu stärken</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lass uns gemeinsam auf eine Entdeckungsreise gehen, auf der Du lernen darfst, <strong>Dich zu öffnen und gehört zu werden</strong>, ohne Dich verstellen zu müssen. Hier darfst Du <strong>in einem sicheren Raum</strong> erkunden, wie Du <strong>Deine Bedürfnisse, Deine Emotionen und Deine innere Wahrheit ausdrücken</strong> kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regina und ich freuen uns sehr darauf, Dich in diesem Prozess zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Meine Verletzlichkeit feiern</title>
		<link>https://myriamfilz.com/meine-verletzlichkeit-feiern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 19:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Resonanz-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der Lesung meines Lieblingsschriftstellers Benedict Wells. Ich finde nicht nur&#160;seine Bücher wunderbar&#160;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über&#160;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht, wie er sich&#160;durch seine Texte und Geschichte auf der &#8230; </p>
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<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der<strong> Lesung meines Lieblingsschriftstellers <a href="https://benedictwells.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Benedict Wells</a>.</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ich finde nicht nur&nbsp;<strong>seine Bücher wunderbar</strong>&nbsp;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über<strong>&nbsp;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht</strong>, wie er sich&nbsp;<strong>durch seine Texte und Geschichte auf der Bühne ganz zart und verletzlich zeigt</strong>, wie dieser Hauch von<strong>&nbsp;Melancholie</strong>&nbsp;ihn umgibt,&nbsp;<strong>während er der Musik seines Freundes Jacob Brass lauscht</strong>, der ihn musikalisch begleitet…</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ein paar Mal&nbsp;<strong>kullern mir Tränen übers Gesicht</strong>, weil ich&nbsp;<strong>seine Worte, die Musik, dieses besondere Format so schön finde</strong>; und berührt bin davon, wie&nbsp;<strong>authentisch</strong>&nbsp;er ist, und wie er sich und uns zeigt,&nbsp;<strong>dass es okay ist, verletzlich zu sein</strong>. Ich denke kurz daran, dass dies als Mann in unserer Gesellschaft vielleicht sogar noch ein bisschen schwerer ist als für uns&nbsp;<strong>Frauen, die wir zumindest hin und wieder emotional sein &#8222;dürfen&#8220;</strong>&nbsp;in Gegenwart anderer.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Als ich das Theater verlasse, fühlt es sich an, als sei der Abend<strong>&nbsp;eine kleine Vorbereitung auf unseren nächsten Workshop &#8218;Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden&#8216; zum Thema „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Verletzlichkeit</strong>&nbsp;wird nach wie vor oft mit Schwäche in Verbindung gebracht, obwohl sie&nbsp;<strong>in Wahrheit eine große Stärke ist</strong>&nbsp;– besonders für uns&nbsp;<strong>hochsensible Menschen</strong>.</h2>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die amerikanische Professorin <strong>Brené Brown hat in ihrem wunderbaren TED-Talk über Verletzlichkeit und Scham</strong> genau das aufgezeigt: <strong>Verletzlichkeit macht stark</strong>. Sie beschreibt darin, wie Menschen, die <strong>ihre eigene Verletzlichkeit anerkennen, tiefer mit sich und anderen verbunden sind und dadurch ein erfüllteres Leben führen können</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Brené Brown fand in ihrer Forschung heraus, dass vor allem jene Menschen, die sich als&nbsp;<strong>liebenswert und wertvoll empfinden</strong>, den<strong>&nbsp;Mut haben</strong>, sich verletzlich zu zeigen. Diese Menschen sind&nbsp;<strong>authentisch und offen</strong>, sie erleben&nbsp;<strong>Verletzlichkeit als eine Kraft</strong>, die ihre&nbsp;<strong>Beziehungen vertieft&nbsp;</strong>und sie mit ihren&nbsp;<strong>wahren Gefühlen in Kontakt bringt</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Falls Du Deine Hochsensibilität und Verletzlichkeit manchmal als Schwäche empfindest, dann <strong>sieh Dir unbedingt Brené Browns TED-Talk an – er zeigt auf, wie wertvoll es ist, sich selbst anzunehmen und die eigene Verletzlichkeit zu feiern</strong>: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iCvmsMzlF7o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.youtube.com/watch?v=iCvm</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112163%2F2bc47920f5.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179363057%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=5tFZj%2FsUT24tjg5%2B1Q8sNAmIyQ%2FgKFXxjtyjNYXMINw%3D&amp;reserved=0">sMzlF7o</a> (mit deutschen Untertiteln)</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Und genau darum geht es auch in&nbsp;<strong>unserem nächsten Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“ am kommenden Dienstag, den 22. Oktober 2024 um 18:00 Uhr.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-left">Was wäre, wenn Deine Verletzlichkeit keine Schwäche, sondern eine <strong>Quelle tiefster Stärke</strong> und <strong>Verbindung</strong> wäre? </h3>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Wie fühlt es sich an, Deine <strong>Verletzlichkeit als Stärke</strong> zu sehen? Und wie kannst Du im Alltag <strong>bewusster mit Deiner Verletzlichkeit umgehen</strong>?</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">In unserem<strong>&nbsp;Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gestalten Regina Lange, Körpertherapeutin und angehende Yogalehrerin, und ich wieder einen&nbsp;<strong>sicheren Raum</strong>, in dem Du&nbsp;<strong>Deine Zartheit erkunden</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>annehmen</strong>&nbsp;darfst. Du tauchst ein in&nbsp;<strong>achtsame Körperübungen</strong>,<strong>&nbsp;gemeinsam setzen wir kreative Impulse</strong><strong>füreinander&nbsp;</strong>und tauschen uns zum Thema Verletzlichkeit aus, um zu&nbsp;<strong>erspüren, wie wir diese als kostbaren Teil unserer Selbst umarmen können.</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">📅 Wann: Dienstag, 22. Oktober 2024 von 18:00 – 21:00 Uhr<br>📍 Wo: Praxis für Resonanz-Coaching, Bornstrasse 14, 20146 Hamburg<br>🔗 Mehr Infos &amp; Anmeldung: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">m</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112154%2F72530ca470.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179380550%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=sxzCw2Xm74aPci2oBf7er%2FdzfJVPTVVuWpAOVHXxF%2Bw%3D&amp;reserved=0">yriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die letzten Abende dieser Workshop-Reihe waren jeweils so&nbsp;<strong>wunderbar</strong>, so&nbsp;<strong>tiefgehend</strong>, so&nbsp;<strong>verbindend</strong>&nbsp;und einfach&nbsp;<strong>schön, gemütlich und wohltuend</strong>. Wenn Du Dir&nbsp;<strong>Verbundenheit mit anderen feinfühligen Frauen wünschst</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Dir etwas wahrhaft Gutes tun möchtest</strong>,&nbsp;<strong>dann bist Du hier richtig und sehr herzlich willkommen</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Von Herzen alles Liebe<br>Myriam</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">PS: Vielleicht magst Du auch an einem der nächsten Abende dabei sein, wenn Dich das Thema anspricht:</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 29.10.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Vom Wunsch, gehört werden“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 05.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Raus aus dem Kopf, rein in den Körper“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 12.11.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Bedürfnisse erkennen und Ressourcen sammeln“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 19.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Zuhören, mir selbst und anderen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 26.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Abgrenzung 2.0 – für mich einstehen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 03.12.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Wohlwollen mir selbst gegenüber“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 10.12.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Berührung &#8211; im Innen und im Außen“</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Den Körper spüren und Raum für Begegnung und Verbundenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 17:29:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fühlst Du Dich nach Stunden voller intensiver Begegnungen und Bewegung mit anderen feinfühligen Frauen auch genährt, bereichert und getragen von dieser schönen Energie? Ich bin immer wieder erstaunt und fasziniert zugleich, wie schnell in einem kleinen Kreis hochsensibler Frauen Vertrauen und Sicherheit entstehen, wie tiefgehender Austausch, Wohlwollen, Offenheit und Anteilnahme möglich ist, auch, wenn wir &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Fühlst Du Dich nach Stunden voller intensiver Begegnungen und Bewegung mit anderen feinfühligen Frauen auch genährt, bereichert und getragen von dieser schönen Energie?<br><br>Ich bin immer wieder erstaunt und fasziniert zugleich, wie schnell in einem kleinen Kreis hochsensibler Frauen Vertrauen und Sicherheit entstehen, wie tiefgehender Austausch, Wohlwollen, Offenheit und Anteilnahme möglich ist, auch, wenn wir einander noch nicht kennen.<br><br>Deshalb lade ich Dich in meinen kleinen feinen Raum ein, um wohltuende und inspirierende Momente für echte und vor allem tiefe Begegnung zu schaffen, die wir als hochsensible, wahrnehmungsstarke und besonders feinfühlige Menschen so dringend brauchen.<br><br>Wir bewegen uns – im Innen und im Außen.<br><br>Wir verbinden uns, teilen uns mit und bewegen ein Thema &#8211; am ersten Abend geht es um Selbstmitgefühl.<br><br>Dieser Abend ist für Dich &#8211; vor allem, wenn Du Dich oft alleine und nicht zugehörig fühlst und Dir Verbundenheit mit anderen feinfühligen Frauen wünschst.<br><br>Melde Dich, wenn Du Fragen hast. Oder sei einfach dabei!<br><br>Mehr Infos findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/">https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>
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