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	<title>Resonanz-Coaching Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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	<description>Trauma­sensibles, körperorientiertes Coaching, ganzheitliche Massagen und Begegnungsräume für hochsensible und feinfühlige Menschen in Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 10:01:53 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Resonanz-Coaching Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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		<title>Innere Anteile verstehen: Warum so viele Stimmen in uns wirken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 11:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeit mit inneren Anteilen findet sich heute in vielen psychologischen und therapeutischen Ansätzen wieder. Und auch ich nutze sie sehr gerne in meiner Coachingarbeit, weil sie kreativ ist und unglaublich viel Potential für Erkenntnisse bereithält. Auch der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun beschreibt mit seinem Modell des „Inneren Teams“, dass in uns viele unterschiedliche &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit mit inneren Anteilen findet sich heute in vielen psychologischen und therapeutischen Ansätzen wieder. Und auch ich nutze sie sehr gerne in meiner Coachingarbeit, weil sie kreativ ist und unglaublich viel Potential für Erkenntnisse bereithält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun beschreibt mit seinem Modell des „Inneren Teams“, dass in uns viele unterschiedliche Stimmen wirken, die je nach Situation unterschiedlich stark in Erscheinung treten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Teil in dir möchte Ruhe, während ein anderer funktionieren will</li>



<li>Ein Teil möchte sich zeigen, ein anderer zieht sich lieber zurück</li>



<li>Ein Anteil macht Mut, ein anderer zweifelt oder kritisiert</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Diese inneren Stimmen beeinflussen nicht nur unser Selbstbild, sondern auch unsere Beziehungen, Entscheidungen und unsere Kommunikation mit anderen Menschen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde in diesem Kontext folgendes Bild sehr schön:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können uns unsere inneren Anteile wie ein Orchester vorstellen. Jeder Anteil hat seine eigene Stimme, seinen eigenen Klang und seine eigene Aufgabe. Manche Instrumente spielen sehr laut, während andere eher leise im Hintergrund Teil des Orchesters sind. <strong>Und wir selbst dürfen lernen, mehr und mehr die Rolle der Dirigentin einzunehmen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir sind nicht unsere einzelnen Anteile.</li>



<li>Wir dürfen lernen, unsere inneren Stimmen / Anteile wahr-zunehmen, zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres schönes Bild kann auch das einer Theaterbühne sein: Dort gibt es unterschiedliche Rollen und Schauspieler:innen, und gleichzeitig eine Regie, die den Überblick behält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beide Bilder machen deutlich: Alle inneren Anteile dürfen da sein.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Denn selbst Anteile, die uns heute unter Druck setzen oder erschöpfen, verfolgen eine positive Absicht. In aller Regel wollen sie uns schützen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vor Ablehnung</li>



<li>Vor Überforderung</li>



<li>Vor Schmerz</li>



<li>Davor, nicht dazuzugehören etc.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Viele dieser inneren Muster sind im Laufe unseres Lebens entstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch unser Nervensystem speichert Erfahrungen ab und bildet daraus bestimmte neuronale Verbindungen und Reaktionsweisen. Deshalb reagieren wir manchmal heute noch auf Situationen mit alten Schutzstrategien, obwohl wir sie vielleicht gar nicht mehr in derselben Form benötigen. Das bedeutet nicht, dass mit uns etwas falsch ist, sondern, dass manche innere Anteile lange versucht haben, uns bestmöglich durchs Leben zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Schritt besteht darin, diese Anteile nicht zu bekämpfen, sondern sie bewusster wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle inneren Anteile sind willkommen, weil sie eine positive Absicht verfolgen! Und Veränderung wird dort möglich, wo Verständnis und Mitgefühl entstehen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Persönlichkeit besteht also nicht nur aus einem einzigen „Ich“, sondern aus vielen unterschiedliche inneren Anteile, die sich – je nach Situation – bemerkbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche machen uns Mut, manche zweifeln. Andere möchten uns schützen, kontrollieren oder anpassen. Und wieder andere sehnen sich nach Ruhe, Freiheit, Verbindung oder Lebendigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kann in uns also folgende (und weitere oder andere) Stimmen / Anteile geben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Kritikerin</li>



<li>Die Antreiberin</li>



<li>Die Vorsichtige</li>



<li>Die Harmoniebedürftige</li>



<li>Die Erschöpfte</li>



<li>Die Mutige</li>



<li>Die Sehnsüchtige</li>



<li>Die Funktionierende</li>



<li>Die Unabhängige</li>



<li>…</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Oft entsteht unser innerer Stress dadurch, dass diese verschiedenen Anteile ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben, so dass wir versuchen dürfen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie besser zu verstehen</li>



<li>Ihre Absichten wahrzunehmen</li>



<li>Einen freundlicheren Umgang mit uns selbst zu entwickeln</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Welche inneren Stimmen kennst du?</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche inneren Stimmen begleiten dich besonders häufig?</li>



<li>Welche davon sind eher laut?</li>



<li>Welche eher leise?</li>



<li>Welche Stimmen setzen dich unter Druck?</li>



<li>Welche versuchen vielleicht, dich zu schützen?</li>



<li>Welche Anteile wünschst du dir stärker in deinem Leben?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das Gefühl hast, deine inneren Stimmen besser verstehen zu wollen, dir mehr innere Klarheit, Selbstmitgefühl oder Orientierung wünschst, begleite ich dich sehr gerne dabei. In meinen traumasensiblen Coachings schaffen wir gemeinsam einen sicheren Raum, in dem all deine Anteile da sein dürfen mit allem, was sie fühlen, schützen oder ausdrücken möchten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kannst du dir einen Termin buchen: <a href="https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/">https://myriamfilz.com/terminvereinbarung/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Unlearn. Das sanfte Verlernen alter Muster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 16:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass <strong>jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen können</strong> 😊.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte viele Jahre eine&nbsp;<strong>große Sehnsucht zu singen</strong>, nicht nur allein und heimlich zuhause, sondern so, wie wir es früher auf Ferienfreizeiten und am Lagerfeuer an der Isar gemacht haben. Jemand spielte Gitarre, wir kannten die Lieder und stimmten ein,&nbsp;<strong>ohne darüber nachzudenken, ob wir singen können oder nicht</strong>. Und es war immer schön. Und&nbsp;<strong>fühlte sich verbunden an</strong>. Und dabei ins Feuer zu schauen, war wunderbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn wir lernen, etwas über uns zu glauben&#8230;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere tatsächlich auch das Singen im Kindergarten und die ersten Jahre in der Schule sehr gut, denn ich habe immer leidenschaftlich gern gesungen. Bis das mit der Bewertung anfing und ich lernte: ich kann nicht so richtig gut singen. Und das verinnerlicht habe. Es wurde zu einer Art Mantra, selbst, wenn auf Geburtstagsfeiern „Happy birthday“ gesungen wurde, habe ich nur den Mund bewegt ohne Töne zu machen. Lange Zeit dachte ich aber auch: gibt definitiv Wichtigeres als Singen zu können…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über zwei oder drei Jahre hinweg ist mir immer wieder das Angebot von Katharina begegnet (<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.myriamfilz.com%2Fc%2F234%2F8862629%2F40%2F0%2F5479%2F1%2F185102%2F74d7e7584f.html&amp;data=05%7C02%7C%7C72e529dd133e42724b4e08de42128eee%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C639020844815462246%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=DPM7ZBbyyDhZNNEOu%2B%2FB5weWlO3E5fK3Mc8gvGwMSSY%3D&amp;reserved=0">„Zeit für einen Mutausbruch- Heilsames Singen für Frauen“&nbsp;</a>und irgendwo stand sogar, dass man nicht unbedingt singen können muss) und immer sprach es mich an. Und doch gab es diese Stimme in mir, die sagte, dass ich auf keinen Fall dorthin gehen könne. Denn wo andere Menschen sind, da hören deren Ohren auch meine Stimme. Und die trifft keinen Ton. Ergo: da bin ich nicht richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unlearn – ein kleiner Schritt zurück zu mir</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letzten Sommer war ich mit einer Freundin beim Kaffeetrinken, als sie mir erzählte, dass sie so gerne singen würde, mit anderen, vielleicht in einem Chor, aber irgendwie ohne Druck</strong>. Und ich erzählte ihr von dem Angebot, das ich schon lange beobachtete – und weil rein zufällig Montag war, also der Tag, an dem das Singen stattfindet, beschlossen wir, es gemeinsam einfach auszuprobieren. Und was soll ich sagen:&nbsp;<strong>seither gehen wir so oft es uns möglich ist, montags zum Singen</strong>. Wir müssen keine Noten lesen können, nicht abliefern, nicht mal unbedingt Töne treffen, sondern uns einfach der Musik und unseren Stimmen hingeben.&nbsp;<strong>Ich schließe die Augen, während Katharina auf ihrem Flügel spielt, bewege mich sanft zur Musik und singe mal lauter, mal leiser im Kreis der anderen Frauen. Und es tut soooo gut und ist tatsächlich heilsam.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und kürzlich, auf einer Geburtstagsfeier, als wir unserer Freundin Melanie ein Geburtstagslied sangen, traute ich mich das erste Mal seit Jahren, laut und deutlich mitzusingen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage habe ich darüber nachgedacht,&nbsp;<strong>was sich in den vergangenen Monaten für mich verändert hat, was schön war, was hilfreich, was heilsam.</strong>&nbsp;Und diesem Wunsch nach Gesang und Verbundenheit zu folgen,&nbsp;<strong>war ein kleiner und doch so hilfreicher Teil meines Weges</strong>. Mir wieder zu erlauben, mit anderen zu singen, hat auch irgendwie mit&nbsp;<strong>Freiheit</strong>&nbsp;zu tun. Und einem&nbsp;<strong>Gefühl von Selbstermächtigung</strong>. Mir zurückzuholen, was ich mir lange versagt habe, weil mir im Außen gesagt wurde, dass ich etwas nicht kann,&nbsp;<strong>was jedoch tief in meinem Inneren schlummerte und Gehör finden wollte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir streben so oft nach weitreichenden Veränderungen, dass wir übersehen, dass es die vielen, oft&nbsp;<strong>kleinen Zwischenschritte sind, die das große Ganze verändern</strong>. Und wenn wir uns einmal wirklich Zeit nehmen&nbsp;<strong>zurückzublicken, auch die kleinen Dinge wahrzunehmen</strong>, dann erkennen wir oft, dass uns jedes noch so winzige Detail hierher, an diese Stelle, an der wir jetzt stehen, gebracht hat&nbsp;🩷.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räume, die tragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich wünsche mir – für uns alle – noch mehr echte und tiefe Begegnung.<br>Mehr Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen, sondern ganz sanft und zart mit uns sein dürfen.<br>Mehr Verbundenheit, Zuhören, Mitschwingen.<br>Mehr Orte, an denen unsere Nervensysteme zur Ruhe kommen dürfen und wir uns gesehen fühlen.<br></strong><br>Neben meiner individuellen 1:1-Begleitung richte ich den Fokus wieder stärker auf <strong>Begegnungsräume für hochsensible Menschen</strong>.<br><br><a href="https://myriamfilz.com/begegnungsraum-fur-hochsensible-frauen-in-hamburg/">RUHE &#8211; AUSTAUSCH &#8211; VERBUNDENHEIT</a> ist einer dieser Räume. <br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/ein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/">MEIN SICHERER ORT &#8211; ART &amp; BODY FLOW</a><br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/hsp-resonanzrunde/">DIE IDEENWERKTSTATT FÜR HSP</a><br><br>Und es gibt zwei Halbjahresgruppen in gleichbleibender &#8222;Besetzung&#8220;:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/in-verbundenheit-heilen/">„Empowering Women – In Verbundenheit heilen“</a></strong> und<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/mut-zur-veraenderung/">„Mut zur Veränderung – Werden, wofür wir bestimmt sind“</a></strong><br>finden jeweils einmal monatlich über sechs Monate statt. Beide Gruppen finden künftig <strong>samstags</strong> statt, sodass auch diejenigen unter euch, die etwas weiter entfernt wohnen, gut und entspannt teilnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit.</strong><br>Je vertrauter der Rahmen, desto weniger müssen wir in Alarm oder Anpassung gehen – und umso leichter fällt es uns, zu fühlen, loszulassen und neue Erfahrungen wirklich zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dir ein solcher Raum guttun könnte, melde dich sehr gerne schon an.<br>Alle aktuellen Angebote findest du hier:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/aktuelles/">myriamfilz.com/aktuelles/</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich von Herzen auf unsere Begegnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe<br><strong>Myriam</strong></p>
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		<title>Überwintern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 17:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.&#8222; Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert. Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte. Und während ich in &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<strong>Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.</strong>&#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und während ich in der Sonne an paradiesischen Stränden lag, weinte ich trotzdem. Denn meinen Winter hatte ich mitgenommen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-tertiary-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25d38fe5dbab4f2985833832da75805d"><blockquote><p><em>„Jeder durchlebt irgendwann mal einen Winter&#8230;<br><br>Winter ist nicht nur einfach eine kalte Jahreszeit. Auch im Leben kann es Phasen geben, die sich wie Winter anfühlen. Karge Phasen, in denen man sich ausgesondert, ausgeschlossen und ausgebremst fühlt, in eine Außenseiterrolle gedrängt. Das kann die Folge einer Erkrankung sein oder eines Lebensereignisses…; aber auch das einer Demütigung oder eines Scheiterns. Man kann sich in einem Umbruch befinden und vorübergehend zwischen zwei Welten schweben.<br><br>Manche derartigen winterlichen Phasen schleichen sich langsam an uns heran, manchmal begleiten sie das langsame Sterben einer Beziehung oder die schrittweise Zunahme der Zuständigkeiten für unsere alternden Eltern oder ganz allgemein den tröpfchenweisen Verlust von Zuversicht. Manche Winter brechen schlagartig ein, wenn man begreift, dass die eigenen Fähigkeiten nicht mehr benötigt werden, dass die Firma, für die man arbeitet, pleite ist oder sich die/der Partner:in in jemand anderen verliebt hat. Doch ganz gleich, wie sanft oder unsanft sich der Winter auf uns legt: In der Regel haben wir nicht darum gebeten, und er ist mit einem Gefühl von Einsamkeit und großem Schmerz verbunden.<br><br>Aber er lässt sich nicht abwenden. Wir stellen uns das Leben immer so gerne als einen wunderbaren, endlosen Sommer vor und glauben, wir hätten als Menschen versagt, wenn es das nicht ist. Wir träumen von einem äquatorialen Dasein, stets nah an der Sonne, von einer einzigen, immer gleichen, warmen Jahreszeit. Aber so ist das Leben nicht. Allein unser Gefühlsleben durchläuft immer wieder stickige Sommer und dunkle Winter, macht Temperaturstürze mit, ist mal viel Licht ausgesetzt, mal viel Schatten. Selbst wenn es uns aufgrund einer gehörigen Portion Selbstdisziplin und schieren Glücks gelänge, ein ganzes Leben lang gesund und glücklich zu bleiben, so können wir dem Winter doch nicht vollkommen entgehen: Unsere Eltern werden älter und sterben. Freundschaften zerbrechen. Ganz allgemein richten sich so einige Machenschaften des Lebens gegen uns. Und irgendwie, irgendwo, irgendwann versemmeln wir eben doch auch mal irgendwas. Und schon pirscht sich der Winter an.“</em></p><cite>Aus &#8222;Überwintern&#8220; von Katherine May, www.insel-verlag.de</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zeilen stammen aus dem Buch&nbsp;<strong>“Überwintern“ von Katherine May</strong>, und ich empfinde sie als so unglaublich<strong>&nbsp;tröstlich</strong>. Wie das gesamte Buch übrigens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben hält manchmal inne, aus unterschiedlichsten Gründen. Das ist in diesen Momenten und Phasen schwer auszuhalten, denn es fühlt sich an, als würde es nie wieder ganz hell werden. Als gäbe es keinen nächsten Sommer, keine Wärme, keine Sonne, keine Zuversicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und für viele Frauen (und ein paar Männer), die zu mir kommen, fühlt sich das Leben auch gerade genauso an, nach Winter:<br>&#8211; Beziehungen und Freundschaften, die zerbrechen.<br>&#8211; Gesundheit, die ins Wanken geraten ist.<br>&#8211; Jobs, die nicht mehr passen.<br>&#8211; Kündigungen.<br>&#8211; Zukunftsängste angesichts des politischen Rechtsrucks.<br>&#8211; Totale Erschöpfung und Überforderung.<br>&#8211; Ein dysreguliertes Nervensystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und so schmerzhaft dieser Winter auch gerade sein mag, vielleicht steckt in ihm zugleich eine Einladung?!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Einladung, innezuhalten und hinzuhören:&nbsp;<strong><em>Was brauche ich gerade? Was tut mir gut? Was kann mich unterstützen?</em></strong><br>Eine Einladung, l<strong>iebevoller mit mir zu sein</strong>.<br>Eine Einladung,&nbsp;<strong>auf meinen Körper zu hören</strong>. Wirklich&nbsp;<strong>hinzuspüren</strong>. Mir endlich wieder&nbsp;<strong>Zeit für mich zu nehmen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfand während solcher kalter Winterphasen <strong>wohlig-warme Räume</strong> in Form von <strong>Begleitung</strong> besonders <strong>wohltuend und hilfreich</strong>. Orte, an denen ich <strong>ankommen und sein </strong>durfte, ohne etwas leisten zu müssen. Räume, die mir ein <strong>Gefühl von Vertrauen, Nähe und Verbundenheit</strong> schenkten. In denen ich lernte, <strong>mich mit meinem Körper zu verbinden</strong>, mich aber mit meiner Trauer, meiner Verletzlichkeit und meinen aktuellen Herausforderungen zeigen durfte. Und in denen ich <strong>Impulse</strong> und manchmal <strong>konkrete Anleitung für Veränderung</strong> erhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe für mich erkannt, dass ich meinem inneren Winter nicht durch Vermeidung der kalten Jahreszeit hier in Deutschland entfliehen kann (obwohl ich gerade durchaus bereit wäre, in wärmere Gefilde zu reisen – Grüsse gehen raus an meinen <a href="https://www.instagram.com/solvados.wav/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sohn Benjamin</a> in Thailand 😉), sondern durch Auseinandersetzung mit meinen Themen. Dann&nbsp;<strong>ordnet sich vieles neu</strong>,&nbsp;<strong>manches verabschiedet sich</strong>, anderes&nbsp;<strong>wächst heran</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser&nbsp;<strong>Zeit der Wandlung</strong>&nbsp;lade ich dich ein,&nbsp;<strong>hinzuspüren, mitzuwachsen und neue Wege zu entdecken</strong>. Veränderungen fordern uns, und&nbsp;<strong>öffnen gleichzeitig Raum für Orientierung, Klarheit und neue Impulse</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist&nbsp;<strong>meine 1:1-Begleitung</strong>&nbsp;oder einer der kommenden&nbsp;<strong>Begegnungräume</strong>&nbsp;genauso ein Ort für dich. Vielleicht täte dir auch einfach gerade&nbsp;<strong>Berührung in Form von Massage</strong>&nbsp;gut, um dich zu&nbsp;<strong>spüren, zu erden und zu erholen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass es für dich Zeit ist, nicht mehr alleine durch diese Wintermonate zu gehen, dann bist du in meinen Angeboten von Herzen willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht dürfen die kommenden Tage eine kleine&nbsp;<strong>Einladung sein, hinzulauschen, was dir gut tut.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir&nbsp;<strong>Sanftheit mit dir selbst</strong>,&nbsp;<strong>liebevolle Worte, die dich tragen</strong>, und&nbsp;<strong>Menschen, denen du dich verbunden fühlst</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du magst,&nbsp;<strong>begleite ich dich gerne ein Stück deines Weges</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe zu dir, hab es schön kuschelig<br>Myriam</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der folgenden Seite findest du alle meine aktuellen Angeboten in Form von Begegnungsräumen, 1:1-Begleitung und Massage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dein&nbsp;<strong>Nervensystem nach Entlastung, Wärme, Berührung und Verbundenheit</strong>&nbsp;ruft, dann mag vielleicht einer meiner Räume ein solcher Ort für dich sein.</p>



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		<title>People-Pleasing – Wenn es schwerfällt, nein zu sagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 08:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest? Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder ertappst dich dabei, deine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um niemanden zu verärgern?&nbsp;<strong>Dann herzlich willkommen im Club der People-Pleaser&#8230; 😊</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne das selbst sehr gut und mache es immer noch „gerne“ anderen Menschen recht, obwohl ich mich seit längerem bemühe, auch meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen, mich klar(er) abzugrenzen und das mittlerweile ganz passabel gelingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem fühlt es sich immer wieder beunruhigend oder gar beängstigend an, wenn ich für mich einstehe, meine Meinung vertrete (und spüre, dass diese Meinung nicht konform mit der Meinung meines Gegenübers ist) und/oder meine Bedürfnisse klar benenne. Unweigerlich schwingt eine tiefsitzende Angst mit, mein Gegenüber könnte sauer oder wütend auf mich werden, sich vorübergehend abwenden oder gar den Kontakt komplett abbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe dieses Muster früh verinnerlicht: in meiner Familie wurden Konflikte nicht ausdiskutiert, sondern ich wurde durch tagelanges Schweigen gestraft, bis nach einigen Tagen plötzlich alles wieder „normal“ war. Nie wusste ich, wann es so weit sein würde und warum es so war. So habe ich eine tiefe Verunsicherung erlebt, die auch heute nicht ganz einfach abzuschütteln ist. Auch, wenn ich nun, als erwachsene Frau weiß, woher diese frühkindlichen Ängste rühren und dass sie heute mit großer Wahrscheinlichkeit unbegründet sind, sitzen sie dennoch tief.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist People-Pleasing eigentlich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>People Pleasing beschreibt ein Verhaltensmuster, bei dem Menschen die Bedürfnisse, Wünsche oder Erwartungen anderer meist über ihre eigenen stellen. Oft einem Wunsch nach Harmonie, Anerkennung oder der Vermeidung von Konflikten folgend, sagen sie „ja“, auch wenn sie lieber „nein“ sagen würden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt zwar kurzfristig zu positiven Reaktionen des Gegenübers, erschöpft jedoch langfristig die es-allen-recht-machend-wollende Person, führt zu Unzufriedenheit, Frust und dem Gefühl nicht selbstbestimmt und authentisch zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. Neben den bekannten Stressreaktionen „Fight“ (Kampf), „Flight“ (Flucht) und „Freeze“ (Erstarrung) wird in der Traumaforschung eine vierte Reaktion beschrieben: die Fawn Response. Sie bedeutet, dass Menschen in als belastend oder bedrohlich empfundenen Situationen versuchen, durch übermäßige Anpassung und Gefallen-Wollen Sicherheit herzustellen. Anstatt Grenzen zu setzen oder die eigenen Bedürfnisse zu äußern, richten sie ihr Verhalten danach aus, Erwartungen anderer zu erfüllen. Dieses Muster kann sich aus frühen &nbsp;Erfahrungen entwickeln, in denen Zustimmung oder Harmonie notwendig waren, um Nähe, Schutz oder Anerkennung zu bekommen. Heute zeigt es sich oft im „People Pleasing“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„People Pleasing“ hat seine Wurzeln also oft in frühen Lebenserfahrungen und Beziehungs- bzw. Bindungsmustern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kindheit und Erziehung:</strong>&nbsp;Wenn du gelernt hast, dass Zuwendung, Liebe und Anerkennung an Bedingungen geknüpft ist („Ich werde nur geliebt / gelobt / anerkannt, wenn ich unkompliziert und angepasst bin“), hast du vielleicht ein starkes Bedürfnis entwickelt, es anderen recht zu machen.</li>



<li><strong>Angst vor Ablehnung oder Konflikten:</strong>&nbsp;Wenn du Zurückweisung oder Streit als bedrohlich erlebt hast, versuchst du wahrscheinlich, Spannungen vorzubeugen, indem du die Erwartungen anderer erfüllst.</li>



<li><strong>Geringes Selbstwertgefühl:</strong>&nbsp;Wenn dein eigenes Selbstbild unsicher ist, erscheint es dir oftmals naheliegender, dir Bestätigung von anderen, also im Außen zu suchen.</li>



<li><strong>Gesellschaftliche oder kulturelle Prägungen:</strong>&nbsp;In manchem Umfeld wird Anpassung, Höflichkeit und Selbstlosigkeit stärker akzeptiert oder belohnt als Eigenständigkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im traumasensiblen Kontext versuchen wir daher, trotz der Reaktion des People-Pleasing, mitfühlend und verständnisvoll mit uns zu sein; und anzuerkennen, dass dieses Verhalten einmal eine hilfreiche Strategie war, um Sicherheit herzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/">Coaching &amp; Berührung in Hamburg Eimsbüttel</a></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dieses Thema tiefer erforschen möchtest, kann ein Coaching hilfreich sein, um Verständnis, Mitgefühl und neue Wege zum Umgang mit „People Pleasing“ zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich auf dich&nbsp;❤<br><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren Artikel zum Thema Abgrenzung kannst du hier lesen:<br><a href="https://myriamfilz.com/abgrenzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/abgrenzung/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Artikel rund um das Thema Nervensystem, Traumaintegration und Selbstregulation findest du hier:<br><a href="https://myriamfilz.com/blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/blog/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Gelassenheit, Mut und die Frage nach erfüllender Arbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 14:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Meine Therapeutin hatte mir vor einigen Jahren einmal ein Zitat mitgegeben (ich erinnere, dass sie erwähnte, es würde während der Treffen der Anonymen Alkoholiker zu Beginn der Sitzungen vorgelesen), als ich wieder einmal über meine „ausweglose“ Situation in meinem damaligen Angestelltenjob jammerte: zu wenig Gesehen-Werden, zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Tiefe und Zeit in der Bearbeitung von Projekten etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie las es mir vor und ich notierte den Text:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Gib mir die Gelassenheit,<br>Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.<br>Den Mut, Dinge zu ändern,<br>die ich ändern kann.<br>Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“</em><br>— Reinhold Niebuhr</p>
</blockquote>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir sprachen darüber, wie ich es schaffen könne, die Dinge, die ich nun mal nicht ändern könne, gelassen(er) hinzunehmen.</li>



<li>Wie ich mich stattdessen mehr auf meinen Mut fokussiere könne, um die Dinge zu ändern, die veränderbar seien.</li>



<li>Und darüber, wie ich das eine vom anderen unterscheiden könne.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ach, wenn Gelassenheit und Akzeptanz doch einfacher wären. Ich übe mich darin. Immer wieder. Denn auch das Erlernen von Gelassenheit und Akzeptanz ist ein Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den damaligen Job, über den ich so gejammert habe, habe ich irgendwann gekündigt. Weil es Dinge gibt, die nicht akzeptabel sind. Und ich mich auf meinen Mut und mögliche Veränderung konzentrieren wollte. Und wie es oft im Leben ist: schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich fiel der Zettel, auf dem ich das Zitat notiert hatte, aus meinem Notizbuch. Im passenden Moment. Denn in meinem aktuellen Noch-Angestelltenjob sind auch viele meiner Bedürfnisse als hochsensible Frau nicht erfüllt worden, während ich in meiner selbständigen Arbeit fast all die wunderbaren Qualitäten erlebe, die ich brauche, um glücklich und zufrieden zu sein – und weil ich liebe, was ich tue. Und trotzdem habe ich mich jetzt lange (noch) nicht (wieder) in die komplette Selbständigkeit getraut &#8211; bis ich vor wenigen Tagen entlassen wurde&#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlte sich die letzten Wochen wie eine dieser Zwischenphasen an, denen wir uns im Leben immer wieder gegenübersehen. Noch nicht angekommen dort, wo wir hinwollen. Aber auf dem Weg dorthin. Und das ist manchmal schwer auszuhalten. Kommt dir das auch bekannt vor?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hochsensibilität und Beruf: ein Spannungsfeld</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen habe ich (wieder einmal) viel darüber nachgedacht, wie sehr unser Beruf unser Wohlbefinden beeinflusst – gerade, wenn wir hochsensibel bzw. neurodivergent sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennst du das auch: dieses Spannungsfeld zwischen der (meist finanziellen) Sicherheit durch einen Job auf der einen, und dem tiefen Wunsch nach Erfüllung und Authentizität auf der anderen Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten feinfühligen Menschen sind wertschätzende Beziehungen auf Augenhöhe, Klarheit und Struktur, ein ruhiger Rahmen ohne ständige Unterbrechungen, klare Absprachen, Wertschätzung für unsere Sensibilität und das Vertrauen, unsere Arbeit selbstbestimmt gestalten zu dürfen, enorm wichtig – und wenn einer oder mehrere dieser Aspekte fehlen, kostet uns das unglaublich viel Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn all diese Qualitäten sind Voraussetzungen dafür, dass wir unser Potenzial entfalten können – ohne uns dabei zu erschöpfen und in eine (oder vielleicht sogar die nächste) Erschöpfungsdepression zu rauschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die acht Beziehungsbedürfnisse nach Richard G. Erskine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der amerikanische Psychologie-Professor und Transaktionsanalytiker Richard G. Erskine hat acht Beziehungsbedürfnisse definiert, die aus seiner Sicht entscheidend für die Lebensqualität und das Bewusstsein für den eigenen Wert in beruflichen, letztendlich aber auch in persönlichen Beziehungen sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit</strong><br>Angenommen zu sein, zu wissen woran ich bin. Vor allem, so sein zu dürfen, wie ich bin. Ohne Angst haben zu müssen, beschämt zu werden.</li>



<li><strong>Wertschätzung</strong><br>Mich mit all meinen Gefühlen, Bedürfnissen und Wahrnehmungen verstanden, respektiert und bedeutsam zu fühlen.</li>



<li><strong>Schutz</strong><br>Mich anvertrauen zu können. Zusammen den Weg durch schwierige Zeiten zu finden und dabei Ermutigung, Orientierung und Führung zu erfahren.</li>



<li><strong>Bestätigung der Erfahrungen</strong><br>Meine eigenen Erfahrungen werden von anderen geteilt oder nachvollzogen.</li>



<li><strong>Selbstdefinition</strong><br>Meine persönliche Einzigartigkeit zu erkennen und auszudrücken und dafür Anerkennung und Annahme zu erfahren.</li>



<li><strong>Einflussnahme</strong><br>Bei anderen etwas auslösen und verändern zu können und mich dadurch als wirksam und bedeutsam zu erleben.</li>



<li><strong>Initiative der anderen</strong><br>Erleben, dass andere die Initiative ergreifen und aktiv auf mich zukommen und Anregung vermitteln. Dadurch werden Beziehungen bedeutsamer und intensiver.</li>



<li><strong>Liebe ausdrücken</strong><br>Anderen gegenüber Sympathie, Liebe, Fürsorge, Dankbarkeit oder Zuneigung zeigen und aussprechen. Ohne die Resonanz des anderen kann „in Beziehung sein“ nicht schwingen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen zur Selbstreflexion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht magst du dir diese Fragen stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn du ehrlich in dich hineinhorchst: Welche Aspekte in deinem aktuellen Job kosten dich am meisten Energie?</li>



<li>Welche deiner Bedürfnisse werden dort erfüllt – und welche nicht?</li>



<li>Wo spürst du, dass Gelassenheit hilfreich wäre? Und wo braucht es Mut zur Veränderung?</li>



<li>Welche Rahmenbedingungen würdest du dir wünschen, damit du als hochsensible Person sicher, klar und kraftvoll arbeiten kannst?</li>



<li>In welchem Bereich deines Lebens fühlst du dich schon jetzt erfüllt und authentisch?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Denn es ist so hilfreich, immer wieder aus dem eigenen Gedankenkarussell auszusteigen, in die Reflexion zu gehen – und zu erkennen: <strong>du bist nicht allein mit diesen Fragen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teile gerne deine Gedanken mit uns in den Kommentaren!<br>Hier geht&#8217;s zu einem ähnlichen Artikel zum Thema<a href="https://myriamfilz.com/mut-meinem-eigenen-weg-folgen/"> &#8222;Mut &#8211; Meinem eigenen Weg folgen&#8220; </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du dir Begleitung wünschst, schreib mir gerne: <a href="https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/">https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/</a> </p>
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		<title>Ich fülle Gold in die Wunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 21:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen bin ich beim Herumstöbern in einem meiner Hamburger Lieblingsläden, der Prana Station in Eimsbüttel, auf eine Karte gestossen: &#8222;Ich fülle Gold in die Wunde&#8220; stand auf dieser. Daneben einige wunderschöne und unterschiedlichst geformte und polierte Kristalle, sogenannte Trommelsteine. Der Golden Healer. Ich mag es sehr, Steine in Form von Handschmeichlern zu berühren &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Wochen bin ich beim Herumstöbern in einem meiner Hamburger Lieblingsläden, <a href="https://www.pranastation.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Prana Station in Eimsbüttel</a>, auf eine Karte gestossen: &#8222;Ich fülle Gold in die Wunde&#8220; stand auf dieser. Daneben einige wunderschöne und unterschiedlichst geformte und polierte Kristalle, sogenannte Trommelsteine. Der Golden Healer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag es sehr, Steine in Form von Handschmeichlern zu berühren und hinzuspüren, ob sie in meiner Hand warm werden. Vor einigen Jahren, in einem Schmuckkurs, erzählte uns die Kursleiterin, dass die Steine nicht die &#8222;Richtigen&#8220; für uns seien, wenn sie kalt blieben. Das ist mir seither in Erinnerung geblieben. Und auch, wenn ich mich gar nicht so sehr mit Steinen beschäftige und noch viel weniger auskenne, finde ich es schön zu spüren, wie Steine, die mir intuitiv gefallen, sich meiner Körpertemperatur anpassen und in meiner Hand erwärmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der &#8222;Golden Healer&#8220; ist ein Bergkristall, in dessen Risse Limonith eingedrungen ist, wodurch die Risse quasi geheilt wurden und nun golden im glasklaren Kristall schimmern. Der Stein steht unter anderem für Heilung &amp; Selbstheilung, Liebe &amp; Vergebung, sowie Hingabe an das Leben. Das gefällt mir. Die Themen fühlen sich stimmig an für das noch junge Jahr 2025. All dies braucht die Welt so dringend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch ich möchte Gold in Wunden füllen &#8211; meine eigenen und die der Menschen, die zu mir in die Praxis kommen. Mein Gold sind sanfte Verbundenheit, Zuhören, Mitgefühl, Ermutigung, Klarheit und Berührung. Und ich wünsche mir, dass ich auch ein wenig Gold in Deine Wunde füllen darf, so dass sie sanft von Innen heraus beginnt zu heilen&#8230;</p>



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		<title>Meine Verletzlichkeit feiern</title>
		<link>https://myriamfilz.com/meine-verletzlichkeit-feiern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 19:49:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der Lesung meines Lieblingsschriftstellers Benedict Wells. Ich finde nicht nur&#160;seine Bücher wunderbar&#160;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über&#160;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht, wie er sich&#160;durch seine Texte und Geschichte auf der &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der<strong> Lesung meines Lieblingsschriftstellers <a href="https://benedictwells.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Benedict Wells</a>.</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ich finde nicht nur&nbsp;<strong>seine Bücher wunderbar</strong>&nbsp;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über<strong>&nbsp;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht</strong>, wie er sich&nbsp;<strong>durch seine Texte und Geschichte auf der Bühne ganz zart und verletzlich zeigt</strong>, wie dieser Hauch von<strong>&nbsp;Melancholie</strong>&nbsp;ihn umgibt,&nbsp;<strong>während er der Musik seines Freundes Jacob Brass lauscht</strong>, der ihn musikalisch begleitet…</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ein paar Mal&nbsp;<strong>kullern mir Tränen übers Gesicht</strong>, weil ich&nbsp;<strong>seine Worte, die Musik, dieses besondere Format so schön finde</strong>; und berührt bin davon, wie&nbsp;<strong>authentisch</strong>&nbsp;er ist, und wie er sich und uns zeigt,&nbsp;<strong>dass es okay ist, verletzlich zu sein</strong>. Ich denke kurz daran, dass dies als Mann in unserer Gesellschaft vielleicht sogar noch ein bisschen schwerer ist als für uns&nbsp;<strong>Frauen, die wir zumindest hin und wieder emotional sein &#8222;dürfen&#8220;</strong>&nbsp;in Gegenwart anderer.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Als ich das Theater verlasse, fühlt es sich an, als sei der Abend<strong>&nbsp;eine kleine Vorbereitung auf unseren nächsten Workshop &#8218;Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden&#8216; zum Thema „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Verletzlichkeit</strong>&nbsp;wird nach wie vor oft mit Schwäche in Verbindung gebracht, obwohl sie&nbsp;<strong>in Wahrheit eine große Stärke ist</strong>&nbsp;– besonders für uns&nbsp;<strong>hochsensible Menschen</strong>.</h2>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die amerikanische Professorin <strong>Brené Brown hat in ihrem wunderbaren TED-Talk über Verletzlichkeit und Scham</strong> genau das aufgezeigt: <strong>Verletzlichkeit macht stark</strong>. Sie beschreibt darin, wie Menschen, die <strong>ihre eigene Verletzlichkeit anerkennen, tiefer mit sich und anderen verbunden sind und dadurch ein erfüllteres Leben führen können</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Brené Brown fand in ihrer Forschung heraus, dass vor allem jene Menschen, die sich als&nbsp;<strong>liebenswert und wertvoll empfinden</strong>, den<strong>&nbsp;Mut haben</strong>, sich verletzlich zu zeigen. Diese Menschen sind&nbsp;<strong>authentisch und offen</strong>, sie erleben&nbsp;<strong>Verletzlichkeit als eine Kraft</strong>, die ihre&nbsp;<strong>Beziehungen vertieft&nbsp;</strong>und sie mit ihren&nbsp;<strong>wahren Gefühlen in Kontakt bringt</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Falls Du Deine Hochsensibilität und Verletzlichkeit manchmal als Schwäche empfindest, dann <strong>sieh Dir unbedingt Brené Browns TED-Talk an – er zeigt auf, wie wertvoll es ist, sich selbst anzunehmen und die eigene Verletzlichkeit zu feiern</strong>: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iCvmsMzlF7o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.youtube.com/watch?v=iCvm</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112163%2F2bc47920f5.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179363057%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=5tFZj%2FsUT24tjg5%2B1Q8sNAmIyQ%2FgKFXxjtyjNYXMINw%3D&amp;reserved=0">sMzlF7o</a> (mit deutschen Untertiteln)</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Und genau darum geht es auch in&nbsp;<strong>unserem nächsten Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“ am kommenden Dienstag, den 22. Oktober 2024 um 18:00 Uhr.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-left">Was wäre, wenn Deine Verletzlichkeit keine Schwäche, sondern eine <strong>Quelle tiefster Stärke</strong> und <strong>Verbindung</strong> wäre? </h3>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Wie fühlt es sich an, Deine <strong>Verletzlichkeit als Stärke</strong> zu sehen? Und wie kannst Du im Alltag <strong>bewusster mit Deiner Verletzlichkeit umgehen</strong>?</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">In unserem<strong>&nbsp;Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gestalten Regina Lange, Körpertherapeutin und angehende Yogalehrerin, und ich wieder einen&nbsp;<strong>sicheren Raum</strong>, in dem Du&nbsp;<strong>Deine Zartheit erkunden</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>annehmen</strong>&nbsp;darfst. Du tauchst ein in&nbsp;<strong>achtsame Körperübungen</strong>,<strong>&nbsp;gemeinsam setzen wir kreative Impulse</strong><strong>füreinander&nbsp;</strong>und tauschen uns zum Thema Verletzlichkeit aus, um zu&nbsp;<strong>erspüren, wie wir diese als kostbaren Teil unserer Selbst umarmen können.</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">📅 Wann: Dienstag, 22. Oktober 2024 von 18:00 – 21:00 Uhr<br>📍 Wo: Praxis für Resonanz-Coaching, Bornstrasse 14, 20146 Hamburg<br>🔗 Mehr Infos &amp; Anmeldung: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">m</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112154%2F72530ca470.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179380550%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=sxzCw2Xm74aPci2oBf7er%2FdzfJVPTVVuWpAOVHXxF%2Bw%3D&amp;reserved=0">yriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die letzten Abende dieser Workshop-Reihe waren jeweils so&nbsp;<strong>wunderbar</strong>, so&nbsp;<strong>tiefgehend</strong>, so&nbsp;<strong>verbindend</strong>&nbsp;und einfach&nbsp;<strong>schön, gemütlich und wohltuend</strong>. Wenn Du Dir&nbsp;<strong>Verbundenheit mit anderen feinfühligen Frauen wünschst</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Dir etwas wahrhaft Gutes tun möchtest</strong>,&nbsp;<strong>dann bist Du hier richtig und sehr herzlich willkommen</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Von Herzen alles Liebe<br>Myriam</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">PS: Vielleicht magst Du auch an einem der nächsten Abende dabei sein, wenn Dich das Thema anspricht:</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 29.10.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Vom Wunsch, gehört werden“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 05.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Raus aus dem Kopf, rein in den Körper“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 12.11.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Bedürfnisse erkennen und Ressourcen sammeln“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 19.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Zuhören, mir selbst und anderen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 26.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Abgrenzung 2.0 – für mich einstehen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 03.12.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Wohlwollen mir selbst gegenüber“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 10.12.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Berührung &#8211; im Innen und im Außen“</strong></p>



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		<title>Einsamkeit &#8211; Fühlst auch Du Dich immer wieder alleine?</title>
		<link>https://myriamfilz.com/einsamkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 05:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich begonnen,&#160;Daniel Schreibers berührendes Buch „Allein“&#160;zu lesen, das mit folgenden Worten beginnt: „Zu jedem Moment gibt es neben dem, was als normal gilt … all das, worüber die Gesellschaft Schweigen bewahrt und so all jene, die diese Dinge empfinden, sie aber nicht benennen können, zu Einsamkeit und Unglück verdammt. Eines Tages wird das &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich habe ich begonnen,&nbsp;<strong>Daniel Schreibers berührendes Buch „Allein“</strong>&nbsp;zu lesen, das mit folgenden Worten beginnt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Zu jedem Moment gibt es neben dem, was als normal gilt … all das, worüber die Gesellschaft Schweigen bewahrt und so all jene, die diese Dinge empfinden, sie aber nicht benennen können, zu Einsamkeit und Unglück verdammt. Eines Tages wird das Schweigen dann gebrochen, ganz plötzlich oder allmählich, endlich bekommen die Gefühle einen Namen, endlich werden sie anerkannt…“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese Worte, die ursprünglich von Annie Ernaux stammen, berühren mich tief</strong>. Sie erinnern mich daran, wie oft wir uns alleine fühlen,&nbsp;<strong>weil wir bestimmte Gefühle nicht aussprechen oder teilen können</strong>&nbsp;– wie Einsamkeit, das Gefühl, nicht dazuzugehören, oder das Bedürfnis nach echter, tiefer Verbindung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einsamkeit ist ein Thema, das mittlerweile viele Menschen betrifft</strong>, insbesondere feinfühlige Menschen wie uns. Verstärkend kommt oft hinzu, dass wir in den sozialen Medien fast ausschließlich Bilder von glücklichen, strahlenden Menschen sehen, die scheinbar ein erfülltes Leben führen – umgeben von Freund:innen und Familie.<strong>&nbsp;In solchen Momenten spüren wir meist besonders stark, dass uns etwas fehlt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als hochsensible Frauen lieben wir unsere Rückzugszeiten – die Momente, in denen wir alleine sind und Kraft tanken</strong>. Doch gleichzeitig sehnen wir uns nach<strong>&nbsp;authentischen Begegnungen</strong>, nach Verbindungen, die nicht erschöpfen, sondern nähren. Begegnungen, bei denen wir uns nicht erklären müssen, sondern einfach sein dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><u>Und so möchten wir Dich einladen:</u></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br>Zum nächsten Abend der Workshop-Reihe „Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden“ am Donnerstag, den 06.02.2025 um 18:00 Uhr in meiner Praxis in der Bornstr. 14, 20146 Hamburg &#8211; Grindel.<br><br>Diesmal tauschen wir uns aus zum Thema „Einsamkeit – vom Gefühl, nicht dazuzugehören und anders zu sein“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier hast du die Möglichkeit,&nbsp;<strong>in einem geschützten Raum mit anderen feinfühligen Frauen</strong>&nbsp;in Kontakt zu treten,&nbsp;<strong>dich auszutauschen</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>zu spüren</strong>, dass du nicht allein bist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du wirst erleben, wie&nbsp;<strong>stärkend</strong>&nbsp;es sein kann, dich zu vernetzen und mit anderen Menschen über das Thema zu sprechen –&nbsp;<strong>ohne Bewertung, ohne Druck</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil aber auch der<strong>&nbsp;Körper an diesem Abend eine große Rolle spielen darf</strong>&nbsp;und Du vielleicht nicht ganz genau weißt, was es mit diesem<strong>&nbsp;Traumasensiblen Embodiment&nbsp;</strong>auf sich hat, hier noch ein paar Worte dazu:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Traumasensibles Embodiment ist ein sehr behutsamer Ansatz</strong>&#8230; </h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;der es uns ermöglicht,&nbsp;<strong>den eigenen Körper auf eine sanfte und achtsame Weise wieder zu spüren und wahrzunehmen</strong>. Gerade wenn wir traumatische Erlebnisse durchlebt haben oder uns emotional überfordert fühlen, neigen wir dazu, uns unbewusst vom eigenen Körper zu distanzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch gezielte,&nbsp;<strong>einfache Bewegungen und Atemübungen</strong>&nbsp;können wir in kleinen Schritten (wieder) lernen,&nbsp;<strong>in Kontakt mit unserem Körper zu gehen</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>uns sicher in ihm zu verankern</strong>. Diese Verbindung ist entscheidend, um ein Gefühl<strong>&nbsp;innerer Stabilität, Sicherheit (die so essentiell für unser Nervensystem ist) und Ruhe zu finden</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich beginnt<strong>&nbsp;Verbundenheit&nbsp;</strong>immer mit uns selbst – mit der Fähigkeit, im eigenen Körper präsent zu sein und die Signale, die er uns sendet, wahrzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sobald wir in uns selbst Ruhe und Sicherheit finden, öffnen wir auch den Raum für tiefere Verbindungen zu anderen Menschen.</strong>&nbsp;In Gemeinschaft mit anderen feinfühligen Frauen&nbsp;<strong>schaffen wir einen Raum</strong>, in dem wir uns&nbsp;<strong>verstanden und getragen fühlen</strong>&nbsp;können. So entsteht nicht nur eine&nbsp;<strong>stärkere Verbindung</strong>&nbsp;zu uns selbst, sondern auch eine Verbundenheit, die uns im Austausch mit anderen&nbsp;<strong>nährt und stärkt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir freuen uns riesig, diesen Raum der Verbundenheit zu öffnen, in dem wir uns gegenseitig nähren und ermutigen</strong>, um genau so zu sein, wie wir sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Workshop übernimmt meine Freundin und Kollegin Regina Lange, Körpertherapeutin und angehende Yogalehrerin, wundervollerweise die Körperübungen &#8211; so schön, dass wir nun gemeinsam den Raum halten ❤</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du bist so herzlich eingeladen, dabei zu sein! Es wird außerdem richtig gemütlich mit heißem Tee (bei dem Herbsteinbruch genau das Richtige) und kleinen nahrhaften Snacks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Informationen zum Ablauf des Abends findest Du<strong><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7770086%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F104898%2F964a7b6a93.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe0614acbc6843f0d1c808dcd47e41dd%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638618885940130522%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=RLkHJ0T7PVSSPeor1pnm9pgwR5IAebjwFKb%2FdUr2u74%3D&amp;reserved=0">&nbsp;hier!</a></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn Du sowieso schon weißt, dass Du dabei sein willst, kannst Du Dich direkt&nbsp;<strong><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7770086%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F104899%2F79d4f1fcab.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe0614acbc6843f0d1c808dcd47e41dd%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638618885940138116%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=y9l9O1GTEvnybRwinD0yoOgAe5mBgT6Hy6fpl6K6GVw%3D&amp;reserved=0">hier anmelden</a>!&nbsp;</strong>Die Kosten des Abends betragen 29,- Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und solltest Du noch irgendwelche Fragen haben, dann melde Dich sehr gerne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun hab ein ganz schönes und erholsames Wochenende!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe zu Dir<br>Deine Myriam</p>
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		<title>Heilung ist übrigens auch ein Ziel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 13:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es fällt mir gerade nicht ganz leicht, folgende Zeilen zu schreiben, aber dennoch wollen sie hinaus: ich fühle mich gerade erschöpft und einsam, bin oft traurig und spüre, wie hinter meinen Augenlidern die Tränen lauern, bereit, jeden Moment hinauszuströmen. Oft in Momenten, in denen es mir unpassend erscheint, weshalb ich sie meist zurückhalte. Tränen fließen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es fällt mir gerade nicht ganz leicht, folgende Zeilen zu schreiben, aber dennoch wollen sie hinaus: ich fühle mich gerade erschöpft und einsam, bin oft traurig und spüre, wie hinter meinen Augenlidern die Tränen lauern, bereit, jeden Moment hinauszuströmen. Oft in Momenten, in denen es mir unpassend erscheint, weshalb ich sie meist zurückhalte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tränen fließen zu lassen, erlaube ich mir in der Regel vor allem, wenn ich allein bin.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch „jede Träne, die nicht fließen darf, stellt sich hinten wieder an“, habe ich vor ein paar Tagen irgendwo gelesen. Und es stimmt. Je mehr ich versuche, die Tränen zurückzuhalten, desto drängender scheinen sie zu werden, desto intensiver wollen sie hinaus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum nur ist es mir so unangenehm, vor anderen in Tränen auszubrechen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich hängt es mit meinem Gefühl zusammen, anderen nicht zur Last fallen zu wollen oder zu dürfen. Wenn ich mich mit meiner Traurigkeit und meinen Tränen zeige, glaube ich, andere dazu zu nötigen, sich um mich zu kümmern und sie dadurch in Verlegenheit zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich habe ich mir seit Kindertagen antrainiert, stark zu sein, zu wissen, wohin mein Weg führt. Und mir nicht zu sehr anmerken zu lassen, wie es mir tatsächlich geht. Keiner soll sehen, dass ich eigentlich schwach bin und nur so tue, als sei ich stark…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte dieses Monats, nach einem Gespräch mit einer Coachingkollegin und Freundin, schrieb sie mir im Nachgang, dass sie es so schön fände, dass ich mich nun verletzlich zeige. In dem Gespräch hatte ich geweint und erzählt, wie es mir gerade geht. Ich hatte mir erlaubt, Raum einzunehmen und diese Gefühle, die gerade präsent sind, zuzulassen, anstatt sie immer wieder beiseitezuschieben und zu deckeln. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Worte meiner Freundin haben mich sehr berührt. Es ist so heilsam, Gefühlen Raum zu geben, den dahinterliegenden Schmerz zu spüren, anzuerkennen und zuzulassen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und gestern hatte ich eine weitere heilsame Erkenntnis: zwei Kolleginnen (die ich mittlerweile auch als Freundinnen bezeichne) und ich trafen uns zu einer „Kollegialen Fallbesprechnung“. Auch hier flossen Tränen, als ich erzählte, wie es mir momentan geht – und beide weinten mit mir. Was für ein besonderer Moment voller Mitgefühl und Verbundenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich später davon sprach, dass ich glaube, es ginge mir gerade nicht so gut, weil ich kein konkretes Ziel vor Augen hätte, meinte eine der beiden lächelnd: „Heilung ist übrigens auch ein Ziel…“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich wird mir auch wieder klar, warum es mir ein so großes Anliegen ist, als Coachin traumasensible Räume für feinfühlige Frauen zu schaffen – weil ich selbst weiß, wie notwendig und heilsam Verbundenheit ist, wie essenziell, sich zeigen zu dürfen, Raum einzunehmen, Schmerz zuzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich erkenne immer mehr, dass auf diesem Heilungsweg auch der Körper und das Nervensystem eine wichtige Rolle spielen. All der alte verkörperte Schmerz, der in unseren Zellen sitzt, will transformiert werden. Wir, unser Nervensystem, benötigen Sicherheit, um zu gesunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ich Dir all dies schreibe, spüre ich, dass es leichter wird und heller. Mich mitzuteilen, ich sein zu dürfen, ist heilsam. Und ich hoffe, dass ich Dich ermutige, es mir gleichzutun. Es ist ein Prozess, fang klein an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teile gerne Deine Gedanken dazu hier in den Kommentaren, wenn Du magst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe zu Dir<br>Deine Myriam</p>
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		<title>Good News &#8211; Den Fokus auf Positives richten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 09:46:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmungsstärke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen ging ich zum Bäcker um die Ecke und während ich dort in der Schlange stand, fiel mein Blick auf einen Hauseingang und zwei dort liegende Magazine. GOOD NEWS MAGAZIN stand darauf, jemand hatte sie dort hingelegt mit einer kleinen Notiz „zu verschenken“. Ich nahm sie mit und las bereits während meines Frühstücks &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Tagen ging ich zum Bäcker um die Ecke und während ich dort in der Schlange stand, fiel mein Blick auf einen Hauseingang und zwei dort liegende Magazine. <a href="https://goodnews-magazin.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GOOD NEWS MAGAZIN</a> stand darauf, jemand hatte sie dort hingelegt mit einer kleinen Notiz „zu verschenken“. Ich nahm sie mit und las bereits während meines Frühstücks darin (ja, ja, ich weiß, das ist nicht besonders achtsam, aber ich war so gespannt auf den Inhalt und außerdem saß ich allein am Frühstückstisch).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Magazin hat sich auf gut recherchierte, positive Nachrichten fokussiert, möchte dabei dramafrei und lösungsorientiert informieren, sowie einen Lichtblick in der negativen Nachrichtenflut darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag diesen Ansatz – denn den Fokus gezielt aufs Positive zu legen bedeutet meiner Meinung nach nicht, die Realität zu ignorieren oder Probleme zu verleugnen. Es bedeutet lediglich, bewusst auch die schönen und positiven Aspekte des Lebens wahrzunehmen, anstatt sich vom Negativen dieser Welt überwältigen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aber warum neigen wir überhaupt dazu, so viel Negatives zu sehen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Gehirn ist seit jeher darauf programmiert, Gefahren zu erkennen und schnell auf diese zu reagieren, weshalb uns auch heute noch negative Erlebnisse und Nachrichten eher in Erinnerung bleiben als schöne Erfahrungen. In früheren Zeiten war dies überlebenswichtig, aber in unserer heutigen Welt führt dies sehr oft zu Angst und Erschöpfung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie beeinflusst das unseren mentalen Zustand?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders für hochsensible und wahrnehmungsstarke Frauen, vor allem jene, die bereits Erfahrung mit Burnout oder Depression gemacht haben, kann der Fokus auf Negatives sehr belastend sein. Das ständige Fokussieren auf Probleme und Sorgen beeinträchtigt unser mentales Wohlbefinden, denn es verstärkt Gefühle der Überforderung, der Hoffnungs- und Sinnlosigkeit, und kann eine Spirale von Stress und Erschöpfung in Gang setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein paar Impulse, um den Fokus eher aufs Positive zu richten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Positives Denken hat einige Vorteile für unsere mentale Gesundheit: Es reduziert Stress, stärkt unsere Resilienz und hilft uns dabei, mit Herausforderungen besser umzugehen. Daher möchte ich Dir gerne einige Impulse mitgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und falls Du jetzt denkst: „die kenne ich doch alle schon, und schaffe es trotzdem nicht, sie regelmäßig anzuwenden“, dann sei liebevoll &nbsp;zu Dir selbst, fange einfach wieder an und wenn Du rausfällst aus der Routine, beginne mit den Dingen, die Dir gut tun, einfach wieder von vorne:</p>



<ol class="wp-block-list" start="1">
<li><strong>Dankbarkeit:</strong> Schreibe jeden Tag drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Diese Übung unterstützt Dich dabei, (wieder) zu lernen, Dich auf das Gute in Deinem Leben zu konzentrieren. Das kannst Du beispielsweise auch in einer WhatsApp-Gruppe mit anderen tun, so dass ihr euch gegenseitig motiviert und dran bleibt.</li>



<li><strong>Umgib Dich mit Positivität:</strong> Verbringe Zeit mit Menschen, die Dir wohlgesonnen sind und mit denen Du Dich wohl fühlst. Und die nicht ständig über Negatives sprechen. Lies schöne Bücher oder schaue berührende Filme mit einer positiven Botschaft.</li>



<li><strong>Achtsamkeit und Meditation:</strong> Beides hilft Dir, im Hier und Jetzt zu sein und negative Gedanken loszulassen.</li>



<li><strong>Feiere Dich und Deine Erfolge, auch, wenn sie klitzeklein sind:</strong> Erkenne an, was Du bereits geschafft hast, egal wie klein diese Schritte Dir auch erscheinen mögen. Jede positive Veränderung ist ein Schritt nach vorne.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Den Fokus finden, auch in schweren Zeiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, dass es besonders in schwierigen Phasen nicht einfach ist, das Positive zu sehen. Und deshalb ist es wichtig, dass Du geduldig und liebevoll mit Dir selbst bist. Erlaube Dir, um Hilfe zu bitten und Dir Zeit zu nehmen, um zu heilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn Du Dich hilflos angesichts überwältigender Nachrichten fühlst: frage Dich, was Du gerade – allerdings nur, wenn Du Dich mental stabil genug dafür fühlst &#8211; konkret tun kannst, um einen positiven Beitrag zu leisten. Zuhause in negativen Gedankenschleifen zu hängen, bringt weder Dir noch der Welt etwas. Wenn wir aktiv beitragen, sieht unsere Welt gleich viel heller aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und denk daran: es gibt so viele Menschen, die tolle Dinge auf und für unsere Welt bewegen, sich umeinander kümmern, Neues erschaffen, sich für positive Veränderung, Frieden und Demokratie einsetzen, Erfindungen in die Welt bringen, von denen wir alle profitieren…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stay positive ❤ &#8211; und wenn du Dir Unterstützung wünschst, melde Dich sehr gerne bei mir. Wie ich unterstütze, findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/womit-ich-unterstuetze/">https://myriamfilz.com/womit-ich-unterstuetze/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe zu Dir<br>Deine Myriam</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/good-news-den-fokus-auf-positives-richten/">Good News &#8211; Den Fokus auf Positives richten</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
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