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	<title>Depression Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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	<description>Trauma­sensibles, körperorientiertes Coaching, ganzheitliche Massagen und Begegnungsräume für hochsensible und feinfühlige Menschen in Hamburg</description>
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	<title>Depression Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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		<title>Überwintern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 17:17:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.&#8222; Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert. Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte. Und während ich in &#8230; </p>
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<p>&#8222;<strong>Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern schon.</strong>&#8222;</p>



<p>Diesen Satz hatte ich mir vor einigen Jahren, während einer depressiven Episode, notiert.</p>



<p>Als meine Kinder auszogen, beschloss ich, die Winter nicht mehr in Deutschland zu verbringen. Ich suchte mir Jobs, die ich auch unterwegs auf Reisen ausüben konnte.</p>



<p>Und während ich in der Sonne an paradiesischen Stränden lag, weinte ich trotzdem. Denn meinen Winter hatte ich mitgenommen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-tertiary-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25d38fe5dbab4f2985833832da75805d"><blockquote><p><em>„Jeder durchlebt irgendwann mal einen Winter&#8230;<br><br>Winter ist nicht nur einfach eine kalte Jahreszeit. Auch im Leben kann es Phasen geben, die sich wie Winter anfühlen. Karge Phasen, in denen man sich ausgesondert, ausgeschlossen und ausgebremst fühlt, in eine Außenseiterrolle gedrängt. Das kann die Folge einer Erkrankung sein oder eines Lebensereignisses…; aber auch das einer Demütigung oder eines Scheiterns. Man kann sich in einem Umbruch befinden und vorübergehend zwischen zwei Welten schweben.<br><br>Manche derartigen winterlichen Phasen schleichen sich langsam an uns heran, manchmal begleiten sie das langsame Sterben einer Beziehung oder die schrittweise Zunahme der Zuständigkeiten für unsere alternden Eltern oder ganz allgemein den tröpfchenweisen Verlust von Zuversicht. Manche Winter brechen schlagartig ein, wenn man begreift, dass die eigenen Fähigkeiten nicht mehr benötigt werden, dass die Firma, für die man arbeitet, pleite ist oder sich die/der Partner:in in jemand anderen verliebt hat. Doch ganz gleich, wie sanft oder unsanft sich der Winter auf uns legt: In der Regel haben wir nicht darum gebeten, und er ist mit einem Gefühl von Einsamkeit und großem Schmerz verbunden.<br><br>Aber er lässt sich nicht abwenden. Wir stellen uns das Leben immer so gerne als einen wunderbaren, endlosen Sommer vor und glauben, wir hätten als Menschen versagt, wenn es das nicht ist. Wir träumen von einem äquatorialen Dasein, stets nah an der Sonne, von einer einzigen, immer gleichen, warmen Jahreszeit. Aber so ist das Leben nicht. Allein unser Gefühlsleben durchläuft immer wieder stickige Sommer und dunkle Winter, macht Temperaturstürze mit, ist mal viel Licht ausgesetzt, mal viel Schatten. Selbst wenn es uns aufgrund einer gehörigen Portion Selbstdisziplin und schieren Glücks gelänge, ein ganzes Leben lang gesund und glücklich zu bleiben, so können wir dem Winter doch nicht vollkommen entgehen: Unsere Eltern werden älter und sterben. Freundschaften zerbrechen. Ganz allgemein richten sich so einige Machenschaften des Lebens gegen uns. Und irgendwie, irgendwo, irgendwann versemmeln wir eben doch auch mal irgendwas. Und schon pirscht sich der Winter an.“</em></p><cite>Aus &#8222;Überwintern&#8220; von Katherine May, www.insel-verlag.de</cite></blockquote></figure>



<p>Diese Zeilen stammen aus dem Buch&nbsp;<strong>“Überwintern“ von Katherine May</strong>, und ich empfinde sie als so unglaublich<strong>&nbsp;tröstlich</strong>. Wie das gesamte Buch übrigens.</p>



<p>Das Leben hält manchmal inne, aus unterschiedlichsten Gründen. Das ist in diesen Momenten und Phasen schwer auszuhalten, denn es fühlt sich an, als würde es nie wieder ganz hell werden. Als gäbe es keinen nächsten Sommer, keine Wärme, keine Sonne, keine Zuversicht.</p>



<p>Und für viele Frauen (und ein paar Männer), die zu mir kommen, fühlt sich das Leben auch gerade genauso an, nach Winter:<br>&#8211; Beziehungen und Freundschaften, die zerbrechen.<br>&#8211; Gesundheit, die ins Wanken geraten ist.<br>&#8211; Jobs, die nicht mehr passen.<br>&#8211; Kündigungen.<br>&#8211; Zukunftsängste angesichts des politischen Rechtsrucks.<br>&#8211; Totale Erschöpfung und Überforderung.<br>&#8211; Ein dysreguliertes Nervensystem.</p>



<p><strong>Und so schmerzhaft dieser Winter auch gerade sein mag, vielleicht steckt in ihm zugleich eine Einladung?!</strong></p>



<p>Eine Einladung, innezuhalten und hinzuhören:&nbsp;<strong><em>Was brauche ich gerade? Was tut mir gut? Was kann mich unterstützen?</em></strong><br>Eine Einladung, l<strong>iebevoller mit mir zu sein</strong>.<br>Eine Einladung,&nbsp;<strong>auf meinen Körper zu hören</strong>. Wirklich&nbsp;<strong>hinzuspüren</strong>. Mir endlich wieder&nbsp;<strong>Zeit für mich zu nehmen</strong>.</p>



<p>Ich empfand während solcher kalter Winterphasen <strong>wohlig-warme Räume</strong> in Form von <strong>Begleitung</strong> besonders <strong>wohltuend und hilfreich</strong>. Orte, an denen ich <strong>ankommen und sein </strong>durfte, ohne etwas leisten zu müssen. Räume, die mir ein <strong>Gefühl von Vertrauen, Nähe und Verbundenheit</strong> schenkten. In denen ich lernte, <strong>mich mit meinem Körper zu verbinden</strong>, mich aber mit meiner Trauer, meiner Verletzlichkeit und meinen aktuellen Herausforderungen zeigen durfte. Und in denen ich <strong>Impulse</strong> und manchmal <strong>konkrete Anleitung für Veränderung</strong> erhielt.</p>



<p>Ich habe für mich erkannt, dass ich meinem inneren Winter nicht durch Vermeidung der kalten Jahreszeit hier in Deutschland entfliehen kann (obwohl ich gerade durchaus bereit wäre, in wärmere Gefilde zu reisen – Grüsse gehen raus an meinen <a href="https://www.instagram.com/solvados.wav/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sohn Benjamin</a> in Thailand 😉), sondern durch Auseinandersetzung mit meinen Themen. Dann&nbsp;<strong>ordnet sich vieles neu</strong>,&nbsp;<strong>manches verabschiedet sich</strong>, anderes&nbsp;<strong>wächst heran</strong>.</p>



<p>In dieser&nbsp;<strong>Zeit der Wandlung</strong>&nbsp;lade ich dich ein,&nbsp;<strong>hinzuspüren, mitzuwachsen und neue Wege zu entdecken</strong>. Veränderungen fordern uns, und&nbsp;<strong>öffnen gleichzeitig Raum für Orientierung, Klarheit und neue Impulse</strong>.</p>



<p>Vielleicht ist&nbsp;<strong>meine 1:1-Begleitung</strong>&nbsp;oder einer der kommenden&nbsp;<strong>Begegnungräume</strong>&nbsp;genauso ein Ort für dich. Vielleicht täte dir auch einfach gerade&nbsp;<strong>Berührung in Form von Massage</strong>&nbsp;gut, um dich zu&nbsp;<strong>spüren, zu erden und zu erholen</strong>.</p>



<p>Wenn du spürst, dass es für dich Zeit ist, nicht mehr alleine durch diese Wintermonate zu gehen, dann bist du in meinen Angeboten von Herzen willkommen.</p>



<p>Vielleicht dürfen die kommenden Tage eine kleine&nbsp;<strong>Einladung sein, hinzulauschen, was dir gut tut.&nbsp;</strong></p>



<p>Ich wünsche dir&nbsp;<strong>Sanftheit mit dir selbst</strong>,&nbsp;<strong>liebevolle Worte, die dich tragen</strong>, und&nbsp;<strong>Menschen, denen du dich verbunden fühlst</strong>.</p>



<p>Und wenn du magst,&nbsp;<strong>begleite ich dich gerne ein Stück deines Weges</strong>.</p>



<p>Alles Liebe zu dir, hab es schön kuschelig<br>Myriam</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Auf der folgenden Seite findest du alle meine aktuellen Angeboten in Form von Begegnungsräumen, 1:1-Begleitung und Massage.</p>



<p>Wenn du spürst, dass dein&nbsp;<strong>Nervensystem nach Entlastung, Wärme, Berührung und Verbundenheit</strong>&nbsp;ruft, dann mag vielleicht einer meiner Räume ein solcher Ort für dich sein.</p>



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<p></p>
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		<title>Ich fülle Gold in die Wunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 21:11:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen bin ich beim Herumstöbern in einem meiner Hamburger Lieblingsläden, der Prana Station in Eimsbüttel, auf eine Karte gestossen: &#8222;Ich fülle Gold in die Wunde&#8220; stand auf dieser. Daneben einige wunderschöne und unterschiedlichst geformte und polierte Kristalle, sogenannte Trommelsteine. Der Golden Healer. Ich mag es sehr, Steine in Form von Handschmeichlern zu berühren &#8230; </p>
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<p>Vor einigen Wochen bin ich beim Herumstöbern in einem meiner Hamburger Lieblingsläden, <a href="https://www.pranastation.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Prana Station in Eimsbüttel</a>, auf eine Karte gestossen: &#8222;Ich fülle Gold in die Wunde&#8220; stand auf dieser. Daneben einige wunderschöne und unterschiedlichst geformte und polierte Kristalle, sogenannte Trommelsteine. Der Golden Healer.</p>



<p>Ich mag es sehr, Steine in Form von Handschmeichlern zu berühren und hinzuspüren, ob sie in meiner Hand warm werden. Vor einigen Jahren, in einem Schmuckkurs, erzählte uns die Kursleiterin, dass die Steine nicht die &#8222;Richtigen&#8220; für uns seien, wenn sie kalt blieben. Das ist mir seither in Erinnerung geblieben. Und auch, wenn ich mich gar nicht so sehr mit Steinen beschäftige und noch viel weniger auskenne, finde ich es schön zu spüren, wie Steine, die mir intuitiv gefallen, sich meiner Körpertemperatur anpassen und in meiner Hand erwärmen.</p>



<p>Der &#8222;Golden Healer&#8220; ist ein Bergkristall, in dessen Risse Limonith eingedrungen ist, wodurch die Risse quasi geheilt wurden und nun golden im glasklaren Kristall schimmern. Der Stein steht unter anderem für Heilung &amp; Selbstheilung, Liebe &amp; Vergebung, sowie Hingabe an das Leben. Das gefällt mir. Die Themen fühlen sich stimmig an für das noch junge Jahr 2025. All dies braucht die Welt so dringend.</p>



<p>Und auch ich möchte Gold in Wunden füllen &#8211; meine eigenen und die der Menschen, die zu mir in die Praxis kommen. Mein Gold sind sanfte Verbundenheit, Zuhören, Mitgefühl, Ermutigung, Klarheit und Berührung. Und ich wünsche mir, dass ich auch ein wenig Gold in Deine Wunde füllen darf, so dass sie sanft von Innen heraus beginnt zu heilen&#8230;</p>



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<p></p>
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		<title>Meine Verletzlichkeit feiern</title>
		<link>https://myriamfilz.com/meine-verletzlichkeit-feiern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 19:49:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der Lesung meines Lieblingsschriftstellers Benedict Wells. Ich finde nicht nur&#160;seine Bücher wunderbar&#160;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über&#160;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht, wie er sich&#160;durch seine Texte und Geschichte auf der &#8230; </p>
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<p class="has-text-align-left">Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der<strong> Lesung meines Lieblingsschriftstellers <a href="https://benedictwells.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Benedict Wells</a>.</strong></p>



<p class="has-text-align-left">Ich finde nicht nur&nbsp;<strong>seine Bücher wunderbar</strong>&nbsp;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über<strong>&nbsp;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht</strong>, wie er sich&nbsp;<strong>durch seine Texte und Geschichte auf der Bühne ganz zart und verletzlich zeigt</strong>, wie dieser Hauch von<strong>&nbsp;Melancholie</strong>&nbsp;ihn umgibt,&nbsp;<strong>während er der Musik seines Freundes Jacob Brass lauscht</strong>, der ihn musikalisch begleitet…</p>



<p class="has-text-align-left">Ein paar Mal&nbsp;<strong>kullern mir Tränen übers Gesicht</strong>, weil ich&nbsp;<strong>seine Worte, die Musik, dieses besondere Format so schön finde</strong>; und berührt bin davon, wie&nbsp;<strong>authentisch</strong>&nbsp;er ist, und wie er sich und uns zeigt,&nbsp;<strong>dass es okay ist, verletzlich zu sein</strong>. Ich denke kurz daran, dass dies als Mann in unserer Gesellschaft vielleicht sogar noch ein bisschen schwerer ist als für uns&nbsp;<strong>Frauen, die wir zumindest hin und wieder emotional sein &#8222;dürfen&#8220;</strong>&nbsp;in Gegenwart anderer.</p>



<p class="has-text-align-left">Als ich das Theater verlasse, fühlt es sich an, als sei der Abend<strong>&nbsp;eine kleine Vorbereitung auf unseren nächsten Workshop &#8218;Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden&#8216; zum Thema „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Verletzlichkeit</strong>&nbsp;wird nach wie vor oft mit Schwäche in Verbindung gebracht, obwohl sie&nbsp;<strong>in Wahrheit eine große Stärke ist</strong>&nbsp;– besonders für uns&nbsp;<strong>hochsensible Menschen</strong>.</h2>



<p class="has-text-align-left">Die amerikanische Professorin <strong>Brené Brown hat in ihrem wunderbaren TED-Talk über Verletzlichkeit und Scham</strong> genau das aufgezeigt: <strong>Verletzlichkeit macht stark</strong>. Sie beschreibt darin, wie Menschen, die <strong>ihre eigene Verletzlichkeit anerkennen, tiefer mit sich und anderen verbunden sind und dadurch ein erfüllteres Leben führen können</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left">Brené Brown fand in ihrer Forschung heraus, dass vor allem jene Menschen, die sich als&nbsp;<strong>liebenswert und wertvoll empfinden</strong>, den<strong>&nbsp;Mut haben</strong>, sich verletzlich zu zeigen. Diese Menschen sind&nbsp;<strong>authentisch und offen</strong>, sie erleben&nbsp;<strong>Verletzlichkeit als eine Kraft</strong>, die ihre&nbsp;<strong>Beziehungen vertieft&nbsp;</strong>und sie mit ihren&nbsp;<strong>wahren Gefühlen in Kontakt bringt</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left">Falls Du Deine Hochsensibilität und Verletzlichkeit manchmal als Schwäche empfindest, dann <strong>sieh Dir unbedingt Brené Browns TED-Talk an – er zeigt auf, wie wertvoll es ist, sich selbst anzunehmen und die eigene Verletzlichkeit zu feiern</strong>: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iCvmsMzlF7o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.youtube.com/watch?v=iCvm</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112163%2F2bc47920f5.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179363057%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=5tFZj%2FsUT24tjg5%2B1Q8sNAmIyQ%2FgKFXxjtyjNYXMINw%3D&amp;reserved=0">sMzlF7o</a> (mit deutschen Untertiteln)</p>



<p class="has-text-align-left">Und genau darum geht es auch in&nbsp;<strong>unserem nächsten Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“ am kommenden Dienstag, den 22. Oktober 2024 um 18:00 Uhr.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-left">Was wäre, wenn Deine Verletzlichkeit keine Schwäche, sondern eine <strong>Quelle tiefster Stärke</strong> und <strong>Verbindung</strong> wäre? </h3>



<p class="has-text-align-left">Wie fühlt es sich an, Deine <strong>Verletzlichkeit als Stärke</strong> zu sehen? Und wie kannst Du im Alltag <strong>bewusster mit Deiner Verletzlichkeit umgehen</strong>?</p>



<p class="has-text-align-left">In unserem<strong>&nbsp;Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gestalten Regina Lange, Körpertherapeutin und angehende Yogalehrerin, und ich wieder einen&nbsp;<strong>sicheren Raum</strong>, in dem Du&nbsp;<strong>Deine Zartheit erkunden</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>annehmen</strong>&nbsp;darfst. Du tauchst ein in&nbsp;<strong>achtsame Körperübungen</strong>,<strong>&nbsp;gemeinsam setzen wir kreative Impulse</strong><strong>füreinander&nbsp;</strong>und tauschen uns zum Thema Verletzlichkeit aus, um zu&nbsp;<strong>erspüren, wie wir diese als kostbaren Teil unserer Selbst umarmen können.</strong></p>



<p class="has-text-align-left">📅 Wann: Dienstag, 22. Oktober 2024 von 18:00 – 21:00 Uhr<br>📍 Wo: Praxis für Resonanz-Coaching, Bornstrasse 14, 20146 Hamburg<br>🔗 Mehr Infos &amp; Anmeldung: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">m</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112154%2F72530ca470.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179380550%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=sxzCw2Xm74aPci2oBf7er%2FdzfJVPTVVuWpAOVHXxF%2Bw%3D&amp;reserved=0">yriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>



<p class="has-text-align-left">Die letzten Abende dieser Workshop-Reihe waren jeweils so&nbsp;<strong>wunderbar</strong>, so&nbsp;<strong>tiefgehend</strong>, so&nbsp;<strong>verbindend</strong>&nbsp;und einfach&nbsp;<strong>schön, gemütlich und wohltuend</strong>. Wenn Du Dir&nbsp;<strong>Verbundenheit mit anderen feinfühligen Frauen wünschst</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Dir etwas wahrhaft Gutes tun möchtest</strong>,&nbsp;<strong>dann bist Du hier richtig und sehr herzlich willkommen</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left">Von Herzen alles Liebe<br>Myriam</p>



<p class="has-text-align-left">PS: Vielleicht magst Du auch an einem der nächsten Abende dabei sein, wenn Dich das Thema anspricht:</p>



<p class="has-text-align-left">Dienstag, 29.10.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Vom Wunsch, gehört werden“</strong></p>



<p class="has-text-align-left">Dienstag, 05.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Raus aus dem Kopf, rein in den Körper“</strong></p>



<p class="has-text-align-left">Dienstag, 12.11.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Bedürfnisse erkennen und Ressourcen sammeln“</strong></p>



<p class="has-text-align-left">Dienstag, 19.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Zuhören, mir selbst und anderen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left">Dienstag, 26.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Abgrenzung 2.0 – für mich einstehen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left">Dienstag, 03.12.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Wohlwollen mir selbst gegenüber“</strong></p>



<p class="has-text-align-left">Dienstag, 10.12.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Berührung &#8211; im Innen und im Außen“</strong></p>



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		<title>Abgrenzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 16:16:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich mir ein Wohnprojekt angesehen und ein paar Tage dort verbracht. Auf dem Land! Und obwohl ich vor sechs Jahren das Landleben ziemlich fluchtartig hinter mir gelassen habe, um endlich wieder in einer Großstadt zu leben und all deren Vorteile zu genießen (damals vor allem öffentlich erreichbare Schulen, kein Auto mehr &#8230; </p>
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<p>Vor einigen Wochen habe ich mir ein Wohnprojekt angesehen und ein paar Tage dort verbracht. <strong>Auf dem Land! </strong>Und obwohl ich vor sechs Jahren das Landleben ziemlich fluchtartig hinter mir gelassen habe, um endlich wieder in einer Großstadt zu leben und all deren Vorteile zu genießen (damals vor allem öffentlich erreichbare Schulen, kein Auto mehr haben zu müssen, Kunst, Kultur, Konzerte, gute Cafés und Restaurants etc.), zieht es mich seit einiger Zeit wieder mehr zurück in<strong> Stille und Natur.</strong> Zumindest zeitweise, denn eigentlich liebe ich Hamburg nach wie vor.<br><br>Angefangen hat es damit, dass ich begann, den früher direkt vor meiner Haustür liegenden Chiemsee schmerzlich zu vermissen, in den ich oft frühmorgens gesprungen war.<br><br><strong>Um 6 Uhr aufzustehen, barfuß über das taunasse Gras zu laufen, um dann in das ganz ruhig vor mir liegende Wasser zu hüpfen, war ein wundervoller Start in den Tag. Niemandem begegnen, meinen Körper spüren und ohne Gedanken an die Aufgaben des Tages durchs frische Wasser gleiten – Momente des Ganz-bei-mir-Seins</strong> während oft trubeliger Tage als alleinerziehende Mutter mit einem 35-Stunden-Job und einem „Nebenjob als Mama-Taxi“, den das Landleben zwangsläufig mit sich bringt.<br><br>Neben dem <strong>Wunsch, wieder mehr in der Natur zu sein</strong>, dachte ich in den letzten Jahren auch viel über andere Wohnformen nach. Während Ausbildung und Studium habe ich immer wieder in WGs gelebt, und trotz mancher Herausforderung, <strong>diese Zeit als sehr schön, bereichernd und verbunden wahrgenommen</strong>. Trotzdem hatte und habe ich jetzt natürlich alle möglichen Vorbehalte und Fragezeichen. „Werden die Leute im Alter nicht immer komplizierter und kompromissloser?“ war nur einer dieser Gedanken…</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Viele Menschen kommen auch mit diesem Thema ins Coaching: dem Wunsch, ihre Grenzen klarer zu kommunizieren, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass sie für sich und ihre Bedürfnisse einstehen.</strong></h3>



<p>Doch dazu dürfen wir erst einmal <strong>lernen, unsere Bedürfnisse (wieder) zu erkennen</strong>, um dann unsere Grenzen zu ziehen. &nbsp;Erst dann können wir damit anfangen, zu üben, sie <strong>anderen gegenüber klar und respektvoll zu kommunizieren</strong>.<br><br>Nun begegnen wir allerdings hin und wieder Menschen – wie einer Dame in diesem Wohnprojekt &#8211; die quasi ständige Abgrenzung praktizieren. Nur für sich und ihre Bedürfnisse einstehen und diese lautstark kommunizieren. Offenbar ohne schlechtes Gewissen. Und ich frage mich, ist das purer Egoismus, Egozentrik oder einfach gesunde und sehr deutliche Abgrenzung, die ich mir insgeheim auch seit langem wünsche?<br><br>Mich irritiert ein solches Verhalten, es widerspricht <strong>meinen Werten eines achtsamen und wohlwollenden Miteinanders</strong>. Ich spüre aber auch die alte, nach wie vor in meinem System lauernde Angst, selbst egoistisch zu wirken, wenn ich mich abgrenze und für meine eigenen Bedürfnisse und Werte einstehe. <strong>Kennst Du diese Angst auch?</strong><br><br>Selbst, wenn ich entfernt von Perfektion bin, was das Thema Abgrenzung betrifft (aber mal ehrlich, wer will schon perfekt sein?), stehe ich meist gut für mich ein, auch, wenn solche Situationen meinen Puls in die Höhe schnellen lassen. Damit bin ich fein. <strong>Ich bin sensibel und mein Nervensystem ist somit etwas schneller dysreguliert: für solche Situationen habe ich mittlerweile gute Tools, um mich wieder zu regulieren und in Balance zu kommen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>In einem Workshop vor einigen Jahren zum Thema Abgrenzung habe ich folgenden schönen Satz gehört:<strong> „Ein nein für andere ist vor allem ein ja für mich“.</strong></h3>



<p><br>Und dieses nein kann <strong>wohlwollend, wertschätzend und freundlich</strong> zum Ausdruck gebracht werden, das können wir im Miteinander üben.<br><br><strong>Genau darum geht es im nächsten Embodiment-Workshop am Donnerstag, den 26. November 2024 um 18 Uhr  mit dem Thema „Abgrenzung 2.0 – selbstbewusst für mich einstehen“.</strong><br><br>·        Was ist die Wurzel meines Nein-Sagens?<br>·        Was sind meine Gründe, mich abgrenzen zu wollen?<br>·        Welche Werte liegen hinter meinem Wunsch nach Abgrenzung?<br>·        Was hält mich ab von einem kraftvollen „nein, das möchte ich nicht“?<br><br>Du erhältst ein <strong>schön gestaltetes Begleitheft</strong> zum Thema des Abends, in das Du Deine <strong>Gedanken und Erkenntnisse</strong> eintragen kannst und das Dir auch im Nachgang  zur Selbstreflexion Deiner Abgrenzung hilfreich sein wird.  <br><br>Und natürlich nehmen wir auch unseren Körper hinzu und begeben uns auf eine Reise, die unser Nervensystem einbezieht und uns durch sanfte Bewegungen in Einklang bringt.<br><br><strong>„Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden“ – denn es ist so unglaublich wohltuend und heilsam, Räume für echte, tiefe Begegnung zu schaffen, die wir als hochsensible, wahrnehmungsstarke und besonders feinfühlige Frauen so dringend brauchen.</strong><br><br>Regina und ich freuen uns auf Dich &#8211; erzähle gerne anderen hochsensiblen Frauen von unseren Abenden, für die diese ebenfalls bereichernd sein könnten ❤<br><br>Alle Informationen findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/">m</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7723243%2F40%2F0%2F5479%2F100448%2Fac68e898cf.html%3Ftestmail%3Dyes&amp;data=05%7C02%7C%7Ca919392c99ab4a1266af08dcc51d80b4%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638601977705759917%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=Qb%2BIOIoMiBJCMGwD5G2XIp7sexOQJhiAkT7jCAfGVIc%3D&amp;reserved=0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">yriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a><br><br>Direkt anmelden kannst Du Dich über diese Seite: <a href="http://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment" target="_blank" rel="noreferrer noopener">myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment</a><br><br>Von Herzen alles Liebe zu Dir<br>Myriam<br><br>PS: Von erwähntem Wohnprojekt habe ich übrigens abgesehen. Das Gefühl, ständig meine Grenzen wahren zu <strong>müssen</strong>, ist mir auf Dauer doch zu anstrengend. Aber ich halte die Augen weiter offen, denn die Idee, mit anderen Menschen einen Ort der Verbundenheit zu gestalten und gemeinsam zu leben, stelle ich mir nach wie vor sehr schön vor.<br>Falls Dich das auch interessiert, kann ich die Plattform Bring-Together empfehlen: <a href="http://www.bring-together.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.bring-together.de/</a></p>
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		<title>Heilung ist übrigens auch ein Ziel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 13:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es fällt mir gerade nicht ganz leicht, folgende Zeilen zu schreiben, aber dennoch wollen sie hinaus: ich fühle mich gerade erschöpft und einsam, bin oft traurig und spüre, wie hinter meinen Augenlidern die Tränen lauern, bereit, jeden Moment hinauszuströmen. Oft in Momenten, in denen es mir unpassend erscheint, weshalb ich sie meist zurückhalte. Tränen fließen &#8230; </p>
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<p>Es fällt mir gerade nicht ganz leicht, folgende Zeilen zu schreiben, aber dennoch wollen sie hinaus: ich fühle mich gerade erschöpft und einsam, bin oft traurig und spüre, wie hinter meinen Augenlidern die Tränen lauern, bereit, jeden Moment hinauszuströmen. Oft in Momenten, in denen es mir unpassend erscheint, weshalb ich sie meist zurückhalte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tränen fließen zu lassen, erlaube ich mir in der Regel vor allem, wenn ich allein bin.</h3>



<p>Doch „jede Träne, die nicht fließen darf, stellt sich hinten wieder an“, habe ich vor ein paar Tagen irgendwo gelesen. Und es stimmt. Je mehr ich versuche, die Tränen zurückzuhalten, desto drängender scheinen sie zu werden, desto intensiver wollen sie hinaus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum nur ist es mir so unangenehm, vor anderen in Tränen auszubrechen?</h3>



<p>Wahrscheinlich hängt es mit meinem Gefühl zusammen, anderen nicht zur Last fallen zu wollen oder zu dürfen. Wenn ich mich mit meiner Traurigkeit und meinen Tränen zeige, glaube ich, andere dazu zu nötigen, sich um mich zu kümmern und sie dadurch in Verlegenheit zu bringen.</p>



<p>Schließlich habe ich mir seit Kindertagen antrainiert, stark zu sein, zu wissen, wohin mein Weg führt. Und mir nicht zu sehr anmerken zu lassen, wie es mir tatsächlich geht. Keiner soll sehen, dass ich eigentlich schwach bin und nur so tue, als sei ich stark…</p>



<p>Mitte dieses Monats, nach einem Gespräch mit einer Coachingkollegin und Freundin, schrieb sie mir im Nachgang, dass sie es so schön fände, dass ich mich nun verletzlich zeige. In dem Gespräch hatte ich geweint und erzählt, wie es mir gerade geht. Ich hatte mir erlaubt, Raum einzunehmen und diese Gefühle, die gerade präsent sind, zuzulassen, anstatt sie immer wieder beiseitezuschieben und zu deckeln. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Worte meiner Freundin haben mich sehr berührt. Es ist so heilsam, Gefühlen Raum zu geben, den dahinterliegenden Schmerz zu spüren, anzuerkennen und zuzulassen.</h3>



<p>Und gestern hatte ich eine weitere heilsame Erkenntnis: zwei Kolleginnen (die ich mittlerweile auch als Freundinnen bezeichne) und ich trafen uns zu einer „Kollegialen Fallbesprechnung“. Auch hier flossen Tränen, als ich erzählte, wie es mir momentan geht – und beide weinten mit mir. Was für ein besonderer Moment voller Mitgefühl und Verbundenheit.</p>



<p>Als ich später davon sprach, dass ich glaube, es ginge mir gerade nicht so gut, weil ich kein konkretes Ziel vor Augen hätte, meinte eine der beiden lächelnd: „Heilung ist übrigens auch ein Ziel…“.</p>



<p>Plötzlich wird mir auch wieder klar, warum es mir ein so großes Anliegen ist, als Coachin traumasensible Räume für feinfühlige Frauen zu schaffen – weil ich selbst weiß, wie notwendig und heilsam Verbundenheit ist, wie essenziell, sich zeigen zu dürfen, Raum einzunehmen, Schmerz zuzulassen.</p>



<p>Und ich erkenne immer mehr, dass auf diesem Heilungsweg auch der Körper und das Nervensystem eine wichtige Rolle spielen. All der alte verkörperte Schmerz, der in unseren Zellen sitzt, will transformiert werden. Wir, unser Nervensystem, benötigen Sicherheit, um zu gesunden.</p>



<p>Während ich Dir all dies schreibe, spüre ich, dass es leichter wird und heller. Mich mitzuteilen, ich sein zu dürfen, ist heilsam. Und ich hoffe, dass ich Dich ermutige, es mir gleichzutun. Es ist ein Prozess, fang klein an.</p>



<p>Teile gerne Deine Gedanken dazu hier in den Kommentaren, wenn Du magst.</p>



<p>Alles Liebe zu Dir<br>Deine Myriam</p>
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