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	<title>Gruppencoaching Archive - Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</title>
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	<description>Trauma­sensibles, körperorientiertes Coaching, ganzheitliche Massagen und Begegnungsräume für hochsensible und feinfühlige Menschen in Hamburg</description>
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		<title>Unlearn. Das sanfte Verlernen alter Muster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 16:53:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Montag war ich wieder Singen, obwohl ich ehrlicherweise nicht besonders gut singen kann. Oder sagen wir so: ich bin nicht so gut darin, die gewünschten Töne zu treffen. Denn von Katharina von Bülow, Opernsängerin und Leiterin des heilsamen Singens, habe ich zwischenzeitlich gelernt, dass <strong>jeder Mensch singen kann, auch, wenn nicht alle Menschen Töne treffen können</strong> 😊.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte viele Jahre eine&nbsp;<strong>große Sehnsucht zu singen</strong>, nicht nur allein und heimlich zuhause, sondern so, wie wir es früher auf Ferienfreizeiten und am Lagerfeuer an der Isar gemacht haben. Jemand spielte Gitarre, wir kannten die Lieder und stimmten ein,&nbsp;<strong>ohne darüber nachzudenken, ob wir singen können oder nicht</strong>. Und es war immer schön. Und&nbsp;<strong>fühlte sich verbunden an</strong>. Und dabei ins Feuer zu schauen, war wunderbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn wir lernen, etwas über uns zu glauben&#8230;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere tatsächlich auch das Singen im Kindergarten und die ersten Jahre in der Schule sehr gut, denn ich habe immer leidenschaftlich gern gesungen. Bis das mit der Bewertung anfing und ich lernte: ich kann nicht so richtig gut singen. Und das verinnerlicht habe. Es wurde zu einer Art Mantra, selbst, wenn auf Geburtstagsfeiern „Happy birthday“ gesungen wurde, habe ich nur den Mund bewegt ohne Töne zu machen. Lange Zeit dachte ich aber auch: gibt definitiv Wichtigeres als Singen zu können…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über zwei oder drei Jahre hinweg ist mir immer wieder das Angebot von Katharina begegnet (<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.myriamfilz.com%2Fc%2F234%2F8862629%2F40%2F0%2F5479%2F1%2F185102%2F74d7e7584f.html&amp;data=05%7C02%7C%7C72e529dd133e42724b4e08de42128eee%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C639020844815462246%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=DPM7ZBbyyDhZNNEOu%2B%2FB5weWlO3E5fK3Mc8gvGwMSSY%3D&amp;reserved=0">„Zeit für einen Mutausbruch- Heilsames Singen für Frauen“&nbsp;</a>und irgendwo stand sogar, dass man nicht unbedingt singen können muss) und immer sprach es mich an. Und doch gab es diese Stimme in mir, die sagte, dass ich auf keinen Fall dorthin gehen könne. Denn wo andere Menschen sind, da hören deren Ohren auch meine Stimme. Und die trifft keinen Ton. Ergo: da bin ich nicht richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unlearn – ein kleiner Schritt zurück zu mir</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letzten Sommer war ich mit einer Freundin beim Kaffeetrinken, als sie mir erzählte, dass sie so gerne singen würde, mit anderen, vielleicht in einem Chor, aber irgendwie ohne Druck</strong>. Und ich erzählte ihr von dem Angebot, das ich schon lange beobachtete – und weil rein zufällig Montag war, also der Tag, an dem das Singen stattfindet, beschlossen wir, es gemeinsam einfach auszuprobieren. Und was soll ich sagen:&nbsp;<strong>seither gehen wir so oft es uns möglich ist, montags zum Singen</strong>. Wir müssen keine Noten lesen können, nicht abliefern, nicht mal unbedingt Töne treffen, sondern uns einfach der Musik und unseren Stimmen hingeben.&nbsp;<strong>Ich schließe die Augen, während Katharina auf ihrem Flügel spielt, bewege mich sanft zur Musik und singe mal lauter, mal leiser im Kreis der anderen Frauen. Und es tut soooo gut und ist tatsächlich heilsam.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und kürzlich, auf einer Geburtstagsfeier, als wir unserer Freundin Melanie ein Geburtstagslied sangen, traute ich mich das erste Mal seit Jahren, laut und deutlich mitzusingen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage habe ich darüber nachgedacht,&nbsp;<strong>was sich in den vergangenen Monaten für mich verändert hat, was schön war, was hilfreich, was heilsam.</strong>&nbsp;Und diesem Wunsch nach Gesang und Verbundenheit zu folgen,&nbsp;<strong>war ein kleiner und doch so hilfreicher Teil meines Weges</strong>. Mir wieder zu erlauben, mit anderen zu singen, hat auch irgendwie mit&nbsp;<strong>Freiheit</strong>&nbsp;zu tun. Und einem&nbsp;<strong>Gefühl von Selbstermächtigung</strong>. Mir zurückzuholen, was ich mir lange versagt habe, weil mir im Außen gesagt wurde, dass ich etwas nicht kann,&nbsp;<strong>was jedoch tief in meinem Inneren schlummerte und Gehör finden wollte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir streben so oft nach weitreichenden Veränderungen, dass wir übersehen, dass es die vielen, oft&nbsp;<strong>kleinen Zwischenschritte sind, die das große Ganze verändern</strong>. Und wenn wir uns einmal wirklich Zeit nehmen&nbsp;<strong>zurückzublicken, auch die kleinen Dinge wahrzunehmen</strong>, dann erkennen wir oft, dass uns jedes noch so winzige Detail hierher, an diese Stelle, an der wir jetzt stehen, gebracht hat&nbsp;🩷.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räume, die tragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich wünsche mir – für uns alle – noch mehr echte und tiefe Begegnung.<br>Mehr Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen, sondern ganz sanft und zart mit uns sein dürfen.<br>Mehr Verbundenheit, Zuhören, Mitschwingen.<br>Mehr Orte, an denen unsere Nervensysteme zur Ruhe kommen dürfen und wir uns gesehen fühlen.<br></strong><br>Neben meiner individuellen 1:1-Begleitung richte ich den Fokus wieder stärker auf <strong>Begegnungsräume für hochsensible Menschen</strong>.<br><br><a href="https://myriamfilz.com/begegnungsraum-fur-hochsensible-frauen-in-hamburg/">RUHE &#8211; AUSTAUSCH &#8211; VERBUNDENHEIT</a> ist einer dieser Räume. <br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/ein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/">MEIN SICHERER ORT &#8211; ART &amp; BODY FLOW</a><br>oder<br><a href="https://myriamfilz.com/hsp-resonanzrunde/">DIE IDEENWERKTSTATT FÜR HSP</a><br><br>Und es gibt zwei Halbjahresgruppen in gleichbleibender &#8222;Besetzung&#8220;:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/in-verbundenheit-heilen/">„Empowering Women – In Verbundenheit heilen“</a></strong> und<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/mut-zur-veraenderung/">„Mut zur Veränderung – Werden, wofür wir bestimmt sind“</a></strong><br>finden jeweils einmal monatlich über sechs Monate statt. Beide Gruppen finden künftig <strong>samstags</strong> statt, sodass auch diejenigen unter euch, die etwas weiter entfernt wohnen, gut und entspannt teilnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit.</strong><br>Je vertrauter der Rahmen, desto weniger müssen wir in Alarm oder Anpassung gehen – und umso leichter fällt es uns, zu fühlen, loszulassen und neue Erfahrungen wirklich zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du spürst, dass dir ein solcher Raum guttun könnte, melde dich sehr gerne schon an.<br>Alle aktuellen Angebote findest du hier:<br><strong><a href="https://myriamfilz.com/aktuelles/">myriamfilz.com/aktuelles/</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich von Herzen auf unsere Begegnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe<br><strong>Myriam</strong></p>
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		<title>Ein sicherer Ort &#8211; künstlerisch-körpertherapeutischer Nachmittag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 10:54:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Nachmittag für Dich – mit Farben, Körperarbeit und innerer Sicherheit Vielleicht spürst Du schon länger den Wunsch, kreativ zu werden – mit Farben, Formen, Materialien zu gestalten. Und vielleicht kennst Du auch das Gefühl, dass etwas Dich daran hindert: alte Erfahrungen, Gedanken, Unsicherheiten. An diesem Nachmittag darfst Du Dich in einem sicheren Raum erleben: &#8230; </p>
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<h3 class="wp-block-heading">Ein Nachmittag für Dich – mit Farben, Körperarbeit und innerer Sicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht spürst Du schon länger den Wunsch, kreativ zu werden – mit Farben, Formen, Materialien zu gestalten. Und vielleicht kennst Du auch das Gefühl, dass etwas Dich daran hindert: alte Erfahrungen, Gedanken, Unsicherheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Nachmittag darfst Du Dich in einem sicheren Raum erleben: gehalten und eingeladen, wieder Kontakt zu Dir selbst aufzunehmen.<br><br>Wir erforschen gemeinsam, was Sicherheit eigentlich bedeutet:<br>&#8211; Wann fühlst Du Dich wirklich geborgen in Dir und im Außen?<br>&#8211; Wie zeigt Dein Nervensystem, dass es sich sicher fühlt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über sanfte Körperübungen, achtsame Aktivierung und Fantasiereisen kommst Du Schritt für Schritt in einen Zustand, in dem Kreativität, innere Bilder und tiefer Ausdruck wieder möglich werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" src="https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-300x300.png" alt="" class="wp-image-2574" srcset="https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-300x300.png 300w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-1024x1024.png 1024w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2-150x150.png 150w, https://myriamfilz.com/wp-content/uploads/2025/10/Ein-sicherer-Ort-kuenstlerisch-koerpertherapeutischer-Nachmittag-2.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Dein kreativer Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du erhältst hochwertiges Material, um Deinen inneren Bildern, Emotionen und Symbolen Gestalt zu verleihen.<br>Im Dialog mit Deinem Kunstwerk begegnest Du Räumen in Dir, die sichtbar werden dürfen – manchmal zart, manchmal kraftvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du möchtest, teilen wir in der Runde, was entstanden ist. In einer Atmosphäre von Vertrauen und Zugewandtheit darf das Gesehene Worte finden, Resonanz erfahren, gewürdigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wertschätzendes Feedback aus der Gruppe begleitet diesen Prozess – liebevoll und achtsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheit und Ausdruck</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sich sicher zu fühlen bedeutet, im eigenen Körper ankommen zu dürfen.<br>Gerade für feinfühlige oder hochsensible Menschen ist das oft eine neue Erfahrung: zu spüren, wann das Nervensystem Entspannung zulässt, wann Kontakt gut tut, wann Rückzug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Körperwahrnehmung, Atmung und sanfte Bewegung entsteht Raum im Inneren und im Außen.<br>Von hier aus darf Kreativität fließen, frei von Bewertung, getragen von Verbundenheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ablauf &amp; Material</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn nehmen wir uns Zeit, wirklich anzukommen – im Raum, im Körper und in der Gruppe. <br>Über sanftes Erden, Spüren und Atem findest <strong>Du</strong> ins Hier und Jetzt und darfst Dich verankern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach tauschen wir uns zum Thema <strong>Sicherheit</strong> aus:<br>Wie zeigt sie sich in Deinem Körper? Wann fühlst <strong>Du</strong> Dich geborgen?<br>Auf Wunsch kann auch das Thema <strong>Hochsensibilität</strong> Raum bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer kleinen Pause leiten wir eine Meditation zum Thema <em>„Mein sicherer Ort“</em> an – als Einladung, tiefer in Verbindung mit Dir selbst zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Ruhe heraus öffnet sich der <strong>künstlerische Teil</strong>:<br>Mit  wasservermalbaren Wachspastellkreiden lässt Du entstehen, was in Dir Gestalt finden möchte.<br>Alles, was Du brauchst, stellen wir Dir zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst nichts „können“, nur bereit sein, Dich einzulassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was Du mitnehmen darfst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende nimmst Du ein Kunstwerk mit nach Hause, das vielleicht nicht „perfekt“ ist, aber tief echt, ehrlich, berührend.<br>Ein Ausdruck Deines inneren Prozesses und ein sichtbares Zeichen Deiner Begegnung mit Dir selbst.<br>Oft tragen diese Werke etwas in sich, das bleibt: eine Erinnerung an Verbundenheit, an innere Ruhe, an Dich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bitte mitbringen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Offenheit und Neugier</li>



<li>Bequeme, farbfreundliche Kleidung</li>



<li>Ein Getränk oder kleiner Snack, wenn Du magst</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Diese Arbeit kann Dich unterstützen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn Emotionen blockiert sind oder Du Dich abgeschnitten fühlst</li>



<li>Bei Erschöpfung oder Burnout-Gefahr</li>



<li>In Zeiten der Neuorientierung oder Veränderung</li>



<li>Beim Verarbeiten von Verlust und Abschied</li>



<li>Zum Wiederentdecken verschütteter Kraftquellen</li>



<li>Zur Selbstfürsorge und Persönlichkeitsentwicklung</li>



<li>Oder einfach als liebevolle <strong>Me-Time</strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Eckdaten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Samstag, 8. November 2025</strong> von 14:00 &#8211; 19:00 Uhr ODER 📅 <strong>Samstag, 31. Januar 2026</strong> von 14:00 &#8211; 19:00 Uhr <br>📍 <strong>Rutschbahn 29, 20146 Hamburg</strong><br>🕊️ <strong>Leitung:</strong> Katharina von Rohden (Kunsttherapeutin) &amp; Myriam Filz (traumasensible Begleitung)<br>💫 <strong>Kosten:</strong> 59.- + individuell kleiner Materialbetrag<br>💌 <strong>Anmeldung</strong>: <a href="https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/kunst-koerpertherapie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/kunst-koerpertherapie</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib uns gerne, falls Du noch Fragen hast<a href="https://myriamfilz.com/kontakt-stressbewaeltigung-und-mentale-gesundheit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> &#8211; hier findest Du die Kontaktdaten</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/mein-sicherer-ort-kunstlerisch-korpertherapeutischer-nachmittag-in-hamburg/">Ein sicherer Ort &#8211; künstlerisch-körpertherapeutischer Nachmittag</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
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		<title>People-Pleasing – Wenn es schwerfällt, nein zu sagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 08:54:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest? Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://myriamfilz.com/people-pleasing-wenn-es-schwerfaellt-nein-zu-sagen/" class="more-link">Mehr <span class="screen-reader-text">über "People-Pleasing – Wenn es schwerfällt, nein zu sagen" </span>Lesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/people-pleasing-wenn-es-schwerfaellt-nein-zu-sagen/">People-Pleasing – Wenn es schwerfällt, nein zu sagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bist du auch ein:e People-Pleaser:in? Bemühst du dich, vor allem die Wünsche anderer zu erfüllen? Sagst du eher ja, obwohl du eigentlich lieber nein sagen würdest?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen – besonders, wenn du spürst, dass jemand enttäuscht sein könnte? Und hast du oft das Gefühl, für Harmonie verantwortlich zu sein? Oder ertappst dich dabei, deine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um niemanden zu verärgern?&nbsp;<strong>Dann herzlich willkommen im Club der People-Pleaser&#8230; 😊</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne das selbst sehr gut und mache es immer noch „gerne“ anderen Menschen recht, obwohl ich mich seit längerem bemühe, auch meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen, mich klar(er) abzugrenzen und das mittlerweile ganz passabel gelingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem fühlt es sich immer wieder beunruhigend oder gar beängstigend an, wenn ich für mich einstehe, meine Meinung vertrete (und spüre, dass diese Meinung nicht konform mit der Meinung meines Gegenübers ist) und/oder meine Bedürfnisse klar benenne. Unweigerlich schwingt eine tiefsitzende Angst mit, mein Gegenüber könnte sauer oder wütend auf mich werden, sich vorübergehend abwenden oder gar den Kontakt komplett abbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe dieses Muster früh verinnerlicht: in meiner Familie wurden Konflikte nicht ausdiskutiert, sondern ich wurde durch tagelanges Schweigen gestraft, bis nach einigen Tagen plötzlich alles wieder „normal“ war. Nie wusste ich, wann es so weit sein würde und warum es so war. So habe ich eine tiefe Verunsicherung erlebt, die auch heute nicht ganz einfach abzuschütteln ist. Auch, wenn ich nun, als erwachsene Frau weiß, woher diese frühkindlichen Ängste rühren und dass sie heute mit großer Wahrscheinlichkeit unbegründet sind, sitzen sie dennoch tief.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist People-Pleasing eigentlich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>People Pleasing beschreibt ein Verhaltensmuster, bei dem Menschen die Bedürfnisse, Wünsche oder Erwartungen anderer meist über ihre eigenen stellen. Oft einem Wunsch nach Harmonie, Anerkennung oder der Vermeidung von Konflikten folgend, sagen sie „ja“, auch wenn sie lieber „nein“ sagen würden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt zwar kurzfristig zu positiven Reaktionen des Gegenübers, erschöpft jedoch langfristig die es-allen-recht-machend-wollende Person, führt zu Unzufriedenheit, Frust und dem Gefühl nicht selbstbestimmt und authentisch zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Psychologie gibt es für dieses Verhalten auch einen Fachbegriff:&nbsp;<strong>die Fawn Response</strong>. Neben den bekannten Stressreaktionen „Fight“ (Kampf), „Flight“ (Flucht) und „Freeze“ (Erstarrung) wird in der Traumaforschung eine vierte Reaktion beschrieben: die Fawn Response. Sie bedeutet, dass Menschen in als belastend oder bedrohlich empfundenen Situationen versuchen, durch übermäßige Anpassung und Gefallen-Wollen Sicherheit herzustellen. Anstatt Grenzen zu setzen oder die eigenen Bedürfnisse zu äußern, richten sie ihr Verhalten danach aus, Erwartungen anderer zu erfüllen. Dieses Muster kann sich aus frühen &nbsp;Erfahrungen entwickeln, in denen Zustimmung oder Harmonie notwendig waren, um Nähe, Schutz oder Anerkennung zu bekommen. Heute zeigt es sich oft im „People Pleasing“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„People Pleasing“ hat seine Wurzeln also oft in frühen Lebenserfahrungen und Beziehungs- bzw. Bindungsmustern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kindheit und Erziehung:</strong>&nbsp;Wenn du gelernt hast, dass Zuwendung, Liebe und Anerkennung an Bedingungen geknüpft ist („Ich werde nur geliebt / gelobt / anerkannt, wenn ich unkompliziert und angepasst bin“), hast du vielleicht ein starkes Bedürfnis entwickelt, es anderen recht zu machen.</li>



<li><strong>Angst vor Ablehnung oder Konflikten:</strong>&nbsp;Wenn du Zurückweisung oder Streit als bedrohlich erlebt hast, versuchst du wahrscheinlich, Spannungen vorzubeugen, indem du die Erwartungen anderer erfüllst.</li>



<li><strong>Geringes Selbstwertgefühl:</strong>&nbsp;Wenn dein eigenes Selbstbild unsicher ist, erscheint es dir oftmals naheliegender, dir Bestätigung von anderen, also im Außen zu suchen.</li>



<li><strong>Gesellschaftliche oder kulturelle Prägungen:</strong>&nbsp;In manchem Umfeld wird Anpassung, Höflichkeit und Selbstlosigkeit stärker akzeptiert oder belohnt als Eigenständigkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im traumasensiblen Kontext versuchen wir daher, trotz der Reaktion des People-Pleasing, mitfühlend und verständnisvoll mit uns zu sein; und anzuerkennen, dass dieses Verhalten einmal eine hilfreiche Strategie war, um Sicherheit herzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/">Coaching &amp; Berührung in Hamburg Eimsbüttel</a></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dieses Thema tiefer erforschen möchtest, kann ein Coaching hilfreich sein, um Verständnis, Mitgefühl und neue Wege zum Umgang mit „People Pleasing“ zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich auf dich&nbsp;❤<br><a href="https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/coaching-beruehrung-hamburg/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren Artikel zum Thema Abgrenzung kannst du hier lesen:<br><a href="https://myriamfilz.com/abgrenzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/abgrenzung/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Artikel rund um das Thema Nervensystem, Traumaintegration und Selbstregulation findest du hier:<br><a href="https://myriamfilz.com/blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/blog/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mich einsam fühlen und trotzdem verbunden bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 07:02:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag geht es wieder ums Thema „Einsamkeit“ und ich freu mich sehr darauf, diesen Begegnungsraum zu öffnen und mit einigen von euch einen Abend voller Verbundenheit, sanfter Körperübungen und Austausch zu diesem Thema zu verbringen. Diejenigen unter euch, die bereits an einem Abend zu diesem Thema dabei waren, wissen, dass das Thema Einsamkeit auch &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag geht es wieder ums Thema <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/">„Einsamkeit“</a> und <strong>ich freu mich sehr darauf, diesen Begegnungsraum zu öffnen</strong> und mit einigen von euch <strong>einen Abend voller Verbundenheit, sanfter Körperübungen und Austausch zu diesem Thema zu verbringen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diejenigen unter euch, die bereits an einem Abend zu diesem Thema dabei waren, wissen, dass das Thema Einsamkeit auch mich seit langem – mal mehr, mal weniger stark – begleitet. Und beim Überarbeiten des <strong>Begleitheftes, beim Zusammenstellen der Reflexionsfragen und der Körperübungen</strong>, habe ich mich nochmals mit meinem eigenen Erleben beschäftigt. Auch, weil ich das so oft von euch höre und so gut kenne:<strong> ich habe doch Menschen um mich herum, ich „darf mich eigentlich nicht einsam fühlen“…</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich darf mich nicht einsam fühlen, ich habe doch Menschen um mich herum&#8230;&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schaue ich also rational auf Freundschaft und enge Menschen in meinem Leben, dann sollte ich mich nicht einsam fühlen. <strong>Ich habe ein paar richtig enge Freundinnen</strong>, die ich seit Schulzeiten kenne. Nun gut, sie sind nicht in meiner Nähe:&nbsp; zwei von ihnen wohnen in München, meiner Heimatstadt, eine seit 20 Jahre in Berlin. Aber <strong>wenn wir uns sehen, fühlt es sich immer vertraut und schön an</strong>, so, als hätten wir uns erst gestern das letzte Mal gesehen. Auch habe ich aus der Zeit, in der wir am Chiemsee wohnten und meine Kinder dort in den Kindergarten und zur Schule gingen, einige sehr gute Freundinnen. Wir sehen uns ebenfalls nicht oft, aber doch jedes Mal, wenn ich an den Chiemsee zu meiner Mutter fahre. Und auch das ist immer <strong>wunderbar, verbunden und vertraut.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch durch Aus- und Fortbildungen habe ich ganz wunderbare Menschen kennengelernt, die zu Freundinnen geworden sind</strong>, aber ebenfalls verstreut im ganzen Land leben. Meist haben wir uns über einen längeren Zeitraum sehr intensiv kennengelernt, so dass da eine <strong>tiefe Verbindung besteht</strong>. Und doch sind wir alle, <strong>nach einer besonderen Phase unseres Lebens</strong>, &nbsp;wieder in das eigene Leben zurückgekehrt, so dass unser Kontakt lose und sporadisch ist, auch, wenn wir uns wichtig sind und mögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sind natürlich <strong>seit meinem Umzug nach Hamburg im Jahr 2018 neue Menschen in mein Leben getreten</strong>, meist weniger eng, weil das Leben ein anderes geworden ist, wir alle beruflich und privat eingespannt sind. Und weil es gar nicht so einfach ist, Freundschaften zu knüpfen mit Menschen, die schon lange hier leben und daher meist einen festen Freundeskreis haben. Und vielleicht auch gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüren, neue Menschen in ihr Leben zu lassen. Einige Freundschaften sind wieder zerbrochen, weil sie zu neu, zu fragil, nicht gefestigt genug waren, um ersten Unstimmigkeiten stand zu halten. <strong>Aber dennoch: es gibt auch hier Menschen, die mir wichtig sind und denen ich mich verbunden fühle.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es Ex-Partner, Menschen, die mir hier und da begegnet sind, mit denen ich in lose in Kontakt bin, mal einen Kaffee trinke oder Projekte plane…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trotz all dieser Menschen in meinem Leben, habe ich immer wieder das Gefühl einsam zu sein, niemanden kontaktieren zu können, wenn ich den Wunsch nach Verbindung und Kontakt verspüre, mich also tatsächlich einsam (und nicht nur allein) fühle.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn<strong> ich etwas tiefer gehe,</strong> versuche zu verstehen, woher dieses Gefühl rührt, dann weiß ich mittlerweile – nach eingehender Beschäftigung mit dem <strong>Thema Bindungstrauma in meiner Ausbildung zur Traumasensiblen Coachin</strong> <strong>bei Verena König</strong> – dass es mit genau dieser Thematik zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund meines eigenen Bindungstraumas gehe ich (unbewusst) davon aus, dass (gute) Bindung nicht sicher ist, nicht verlässlich, aber auch, dass ich mich niemandem zumuten darf, nicht zu viel Raum einnehmen, ohne verlassen zu werden oder ignoriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Daher ein paar Worte zu Einsamkeit und Bindungstrauma, und wie das das zusammenhängt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bindungstrauma entsteht oft in der frühen Kindheit, wenn unsere grundlegenden Bedürfnisse nach Nähe, Schutz, emotionaler Zuwendung oder Verlässlichkeit nicht oder nicht ausreichend erfüllt wurden – sei es durch Vernachlässigung, emotionale Kälte, Überforderung oder inkonsistente Fürsorge. Unser Nervensystem lernt dann: <em>Beziehung ist nicht sicher</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese frühen Erfahrungen prägen unser gesamtes Beziehungserleben</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Misstrauen oder Unsicherheit in Beziehungen:</strong> Menschen mit Bindungstrauma fühlen sich oft nicht wirklich sicher im Kontakt mit anderen Menschen – auch wenn der Wunsch nach Nähe groß ist.</li>



<li><strong>Scham &amp; Selbstwertthematik:</strong> Die Überzeugung, „nicht richtig“ oder „nicht liebenswert“ zu sein, erschwert echte Verbundenheit.</li>



<li><strong>Schwierigkeiten mit Nähe &amp; Abgrenzung:</strong> Der Wunsch nach Kontakt und Verbundenheit steht in Spannung mit dem Bedürfnis nach Schutz und Rückzug.</li>



<li><strong>Co-Regulation fehlt:</strong> Ohne die Erfahrung verlässlicher Bindung fehlen oft gesunde Strategien zur emotionalen Selbstregulation – Einsamkeit kann sich dadurch verstärken.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bindungstrauma führt also dazu, dass wir uns zwar nach Nähe sehnen, sie aber zeitgleich als potenziell bedrohlich empfinden. Das Nervensystem bleibt in einem Schutzmodus – und wir bleiben im Innersten oft „allein mit allem“, teilweise selbst dann, wenn wir uns in Gesellschaft befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so <strong>ist es unglaublich wichtig, immer und immer wieder korrigierende Erfahrungen im Kontakt mit anderen, wohlwollenden und zugewandten Menschen zu machen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uns zuzumuten und zu zeigen mit diesem schambehafteten Gefühl der Einsamkeit. Aber auch<strong> darüber zu sprechen und dann zu spüren, dass wir nicht allein damit sind.</strong> Dass es sogar sehr vielen Menschen so geht. <strong>Denn, wenn wir uns nicht zeigen, uns nicht zu erkennen geben, dann bleiben wir allein mit diesem Gefühl.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch, wenn ich bereits mit Freundinnen über meine Einsamkeit gesprochen habe und sie mir sagen: <em>„Du weißt doch, dass du mich jederzeit anrufen oder zu mir kommen kannst. Das machst du ab sofort, ja?</em>“ und ich auch verspreche, es zu tun – ich mache es meist trotzdem nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu tief sitzt das Gefühl, mich nicht zumuten zu dürfen. Aber ich<strong> übe</strong>, ich <strong>verstehe mich und mein Nervensystem besser,</strong> ich schaffe es immer mehr, mich in solchen Momenten mit <strong>kleinen Übungen zu erden und zu regulieren</strong>. Ich bin<strong> mitfühlend und sanft mit mir,</strong> denn ich weiß: <strong>Heilung braucht Zeit.</strong> Und dann greife ich vielleicht doch zum Telefonhörer, um zu quatschen oder mich zu verabreden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begegnungsräume für Frauen / FLINTA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein großes Anliegen ist es daher, <strong>Begegnungsräume zu </strong>schaffen, in denen Du Dich&nbsp;<strong>verstanden, gesehen und geborgen fühlst</strong>&nbsp;für <strong>Verbundenheit</strong>, die <strong>nährt und stärkt</strong>, um immer öfter rauszukommen aus dem Gefühl der Einsamkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast Du Lust, einmal dazuzukommen zu einem dieser Abende &#8211; weitere Infos findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/ ">https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/ </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Nervensystem und Verbundenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 22:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystemregulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Unser Nervensystem kann in Momenten der Verbindung und Sicherheit seine größte Kraft entfalten. Deshalb ist es so wichtig, auch während herausfordernder Zeiten Verbundenheit und Gemeinschaft zu suchen. Sie bieten uns den sicheren Boden, auf dem Wachstum möglich wird.&#8220; Diese Zeilen stammen aus dem aktuellen Buch von Verena König. Ich habe mich lange Zeit in (größeren) &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Unser Nervensystem kann in Momenten der Verbindung und Sicherheit seine größte Kraft entfalten. Deshalb ist es so wichtig, auch während herausfordernder Zeiten Verbundenheit und Gemeinschaft zu suchen. Sie bieten uns den sicheren Boden, auf dem Wachstum möglich wird.&#8220;</em>  Diese Zeilen stammen aus dem aktuellen Buch von Verena König. <br><br>Ich habe mich lange Zeit in (größeren) Gruppensituationen unwohl gefühlt, unsicher und oftmals nicht zugehörig. Ich fragte mich in solchen Momenten, wie es (zumindest wirkte es so auf mich) den meisten anderen im Raum gelang, so souverän zu sein, so selbstsicher im Umgang mit fremden Menschen, lachend, offensichtlich vergnügt Smalltalk haltend.<br><br>Und auch, wenn ich gar nicht so schlecht darin war, eine Maske aufzusetzen und das Tosen in mir, meine Emotionen zu überspielen, fühlte ich mich doch oft ziemlich „alienated“ (das bedeutet, entfremdet von sich selbst, anderen Menschen oder der Umgebung zu sein. Es beschreibt einen Zustand des inneren Abstands, in dem man sich isoliert, unverstanden oder emotional getrennt fühlt).<br><br>Ich versuchte, vor allem während beruflicher Zusammentreffen, meinen Fluchtinstinkt und meine Körperreaktionen zu ignorieren, einfach, weil ich dachte, ich müsse in derartigen Situationen funktionieren (kleiner Reminder – und ich wünschte, ich hätte dies schon viel früher gewusst und zugelassen: Das musst Du nicht! Du darfst den Raum verlassen, draußen tief durchatmen, Dich bewegen, Dich vielleicht schütteln, etwas essen und trinken, all das tun, was Du gerade brauchst, damit Du aus der Starre oder Übererregung herausfindest – so dass Du regulierter zurückkehren kannst).<br><br>Heute verstehe ich, warum mein Nervensystem in solchen Momenten oft überreizt war und was ich hätte tun können, um mich zu regulieren, anstatt Tage zu benötigen, mich von derartigen Zusammenkünften zu erholen.<br><br>Und ich weiß auch, dass es vielen von euch feinfühligen, wahrnehmungsstarken und introvertierten Menschen ähnlich geht, weshalb wir oft versuchen, Gruppen und größere Veranstaltungen zu meiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und doch ist es genau so – in Momenten der Verbundenheit und Sicherheit kann unser Nervensystem seine größte Kraft entfalten.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu müssen wir uns jedoch <strong>sicher und verbunden mit unserem Gegenüber</strong> bzw. in einer Gruppe fühlen, <strong>das Gefühl haben, angenommen zu werden, wie wir sind, uns zeigen zu dürfen mit allem, was uns ausmacht.</strong><br><br>Denn unser Nervensystem scannt unsere Umgebung permanent auf Signale der Sicherheit und Verbindung ab. <strong>Ein aufmerksames Gespräch, ein freundlicher Blick, eine warme Geste – all das sendet dann Signale der Sicherheit an unser Nervensystem.</strong> Dann spüren wir<strong> Verbundenheit</strong> und wissen: wir sind nicht alleine, wir müssen nicht alles alleine tragen. <strong>In Momenten echter und wohlwollender Verbundenheit mit anderen Menschen, entfaltet unser Nervensystem somit seine wahre Kraft.</strong><br><br><strong>Verbundenheit ist eine essenzielle Grundlage</strong> für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Also lasst uns immer wieder solche Momente aufsuchen, die uns guttun. Lasst uns <strong>füreinander da sein</strong>, uns <strong>gegenseitig unterstützen</strong> und <strong>Kraft schenken</strong>. In Zeiten wie diesen empfinde ich Verbundenheit als noch viel essentieller als sowieso schon.<br><br>Ein gutes Übungsfeld für Dich können meine Begegnungsräume sein, um Kraft zu schöpfen und die Schale Deiner positiven Erfahrungen in Verbindung mit anderen Frauen zu füllen. 😊.  Falls Dich das interessiert, sieh Dich gerne mal hier um: <a href="https://myriamfilz.com/gruppencoaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">myriamfilz.com/gruppencoaching/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hilft Deinem hochsensiblen Nervensystem?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Dein Nervensystem zu regulieren und in Balance zu bringen, sind achtsame Praktiken besonders hilfreich. Anbei einige Impulse, die Dich hoffentlich unterstützen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pausen einplanen:</strong> Regelmäßige Momente der Ruhe helfen Dir, Reize zu verarbeiten und Dein Nervensystem zu entspannen. Selbst ein paar tiefe Atemzüge bewirken bereits viel.</li>



<li><strong>Reize reduzieren:</strong> Gestalte Dein Umfeld möglichst reizarm. Schaffe Rückzugsorte für Sicherheit, Erholung und Entspannung.</li>



<li><strong>Bewegung und Natur:</strong> Spaziergänge in der Natur, sanfte Bewegungsformen wie Yin-Yoga, Tanzen und Schütteln fördern die Regeneration Deines Nervensystems.</li>



<li><strong>Co-Regulation durch Verbindung:</strong> Suche Kontakt zu Menschen, die Dir guttun und Dir wohlwollend begegnen.</li>



<li><strong>Achtsamkeit und Selbstmitgefühl:</strong> Meditation, Journaling oder einfach das bewusste Wahrnehmen Deiner Gefühle helfen Dir, im Moment zu bleiben und Dein Nervensystem zu beruhigen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versuche ganz grundsätzlich achtsam mit Dir selbst zu sein &#8211; und wenn es momentan noch nicht so gut gelingt, sei so mitfühlend wie möglich mir Dir ❤</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Vom Wunsch, gehört werden&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 07:14:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmungsstärke]]></category>
		<category><![CDATA[Ankommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wunsch, gehört zu werden, ist einer unserer tiefsten menschlichen Sehnsüchte. Dabei geht es nicht nur um das reine Hören der von uns gesprochenen Worte, sondern um das Gefühl, in unserer Essenz wahrgenommen und anerkannt zu werden von einem Gegenüber, das uns Raum gibt, zuhört, interessiert ist, nachfragt – all dies, ohne zu urteilen oder &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Wunsch, gehört zu werden, ist einer <strong>unserer tiefsten menschlichen Sehnsüchte</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht nur um das reine Hören der von uns gesprochenen Worte, sondern um <strong>das Gefühl, in unserer Essenz wahrgenommen</strong> und <strong>anerkannt zu werden</strong> von einem Gegenüber, das uns <strong>Raum gibt, zuhört, interessiert ist, nachfragt</strong> – all dies, ohne zu urteilen oder zu werten, so dass wir uns eingeladen fühlen, <strong>wahrhaft wir selbst zu sein</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Wunsch, gehört zu werden, auf ein Gegenüber trifft, das wirklich zuhört, entsteht ein Dialog, der beide Seiten bereichert. Der Sprechende fühlt sich <strong>gesehen und verbunden</strong>, der Zuhörende <strong>erhält Einblicke in das Wesen des anderen</strong> &#8211; dieses Zusammenspiel schafft eine <strong>Atmosphäre des Vertrauens</strong>, in der beide wachsen und sich wahrhaftig begegnen können mit <strong>tiefem Mitgefühl und offener Präsenz</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir alle haben schon Gespräche geführt, in denen wir gespürt haben, dass unser Gegenüber gar nicht richtig wahrnimmt, was wir gerade sagen, sondern lediglich darauf wartet, sich endlich selbst mitteilen zu dürfen und somit nicht auf unsere Worte eingeht. Es entsteht kein Dialog, sondern eher eine Art Aneinanderreihung einzelner Monologe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich möchte nur noch Dialoge führen</strong> – das bedeutet natürlich trotzdem, dass ich in einem Gespräch mit einem nahestehenden Menschen, den gerade ein Thema sehr beschäftigt, einfach nur <strong>aufmerksame Zuhörerin </strong>sein darf und somit einen geringeren Redeanteil habe. Aber dass ich <strong>wahrhaft zuhöre, auf die Worte eingehe, Rückfragen stelle, eben in einen Dialog gehe</strong>. Weil ich weiß, dass ich, wenn mich etwas bewegt oder herausfordert, diesen Raum auch für mich beanspruchen darf und gehört werde. Ein Geben und Nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zuhören als heilender Prozess</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders für hochsensible Menschen, die sich oft missverstanden fühlen oder in ihrem Leben zu wenig <strong>Raum für ihr authentisches Selbst </strong>erleben, kann das <strong>wahrhaftige Zuhören eine heilende Erfahrung</strong> sein, ein Anker, der <strong>Sicherheit und Stabilität schenkt,</strong> und uns zeigt: „<strong>Du bist wichtig. Deine Gedanken und Gefühle sind wertvoll</strong>.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dieses Geschenk des Zuhörens kann Wunden zu heilen</strong>, die durch Überhört- und Missverstandenwerden entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau darin liegt der Schlüssel zur Heilung: <strong>uns selbst in einem geschützten Rahmen zu zeigen</strong> und die Erfahrung zu machen, dass <strong>unsere Worte auf offene, wohlwollende Ohren treffen</strong>. Und daher öffnen wir den Raum für dieses Gehört-Werden in unserer Workshop-Reihe „Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden“ zum Thema „Vom Wunsch, gehört zu werden“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Wann:</strong> Dienstag, 29. Oktober 2024 um 18:00 Uhr<br>📍 <strong>Wo:</strong> Praxis für Resonanz-Coaching, Bornstr. 14, 20146 Hamburg<br>🔗 <strong>Anmeldung unter:</strong> <a href="https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment</a><br>Mehr Infos findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In diesem Workshop wirst Du auch erleben, wie der Körper uns in diesem Prozess unterstützen kann</strong>. Unsere Körper tragen viele der unausgesprochenen Gefühle und Bedürfnisse, die oft nicht leicht in Worte zu fassen sind. Das „Embodiment“ – also die <strong>bewusste Wahrnehmung unseres Körpers</strong> – hilft uns, diese <strong>inneren Bedürfnisse besser zu verstehen</strong> und sanft zum Ausdruck zu bringen. Durch kleine Übungen und Reflexionen unterstützen wir Dich dabei, <strong>Deine Stimme in deinem eigenen Tempo zu finden und zu stärken</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lass uns gemeinsam auf eine Entdeckungsreise gehen, auf der Du lernen darfst, <strong>Dich zu öffnen und gehört zu werden</strong>, ohne Dich verstellen zu müssen. Hier darfst Du <strong>in einem sicheren Raum</strong> erkunden, wie Du <strong>Deine Bedürfnisse, Deine Emotionen und Deine innere Wahrheit ausdrücken</strong> kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regina und ich freuen uns sehr darauf, Dich in diesem Prozess zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/gehoert-werden/">Vom Wunsch, gehört werden&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
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		<title>Meine Verletzlichkeit feiern</title>
		<link>https://myriamfilz.com/meine-verletzlichkeit-feiern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 19:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[HSP-Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der Lesung meines Lieblingsschriftstellers Benedict Wells. Ich finde nicht nur&#160;seine Bücher wunderbar&#160;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über&#160;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht, wie er sich&#160;durch seine Texte und Geschichte auf der &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://myriamfilz.com/meine-verletzlichkeit-feiern/">Meine Verletzlichkeit feiern</a> erschien zuerst auf <a href="https://myriamfilz.com">Myriam Filz - Feinfühlige Lebenskunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Diese Woche war ich mit meinen Kindern und einer guten Freundin in Berlin auf der<strong> Lesung meines Lieblingsschriftstellers <a href="https://benedictwells.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Benedict Wells</a>.</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ich finde nicht nur&nbsp;<strong>seine Bücher wunderbar</strong>&nbsp;(„Vom Ende der Einsamkeit“ empfehle ich aus tiefstem Herzen), sondern auch ihn: die Art, wie er über<strong>&nbsp;seine Introvertiertheit und seine Schwächen spricht</strong>, wie er sich&nbsp;<strong>durch seine Texte und Geschichte auf der Bühne ganz zart und verletzlich zeigt</strong>, wie dieser Hauch von<strong>&nbsp;Melancholie</strong>&nbsp;ihn umgibt,&nbsp;<strong>während er der Musik seines Freundes Jacob Brass lauscht</strong>, der ihn musikalisch begleitet…</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ein paar Mal&nbsp;<strong>kullern mir Tränen übers Gesicht</strong>, weil ich&nbsp;<strong>seine Worte, die Musik, dieses besondere Format so schön finde</strong>; und berührt bin davon, wie&nbsp;<strong>authentisch</strong>&nbsp;er ist, und wie er sich und uns zeigt,&nbsp;<strong>dass es okay ist, verletzlich zu sein</strong>. Ich denke kurz daran, dass dies als Mann in unserer Gesellschaft vielleicht sogar noch ein bisschen schwerer ist als für uns&nbsp;<strong>Frauen, die wir zumindest hin und wieder emotional sein &#8222;dürfen&#8220;</strong>&nbsp;in Gegenwart anderer.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Als ich das Theater verlasse, fühlt es sich an, als sei der Abend<strong>&nbsp;eine kleine Vorbereitung auf unseren nächsten Workshop &#8218;Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden&#8216; zum Thema „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Verletzlichkeit</strong>&nbsp;wird nach wie vor oft mit Schwäche in Verbindung gebracht, obwohl sie&nbsp;<strong>in Wahrheit eine große Stärke ist</strong>&nbsp;– besonders für uns&nbsp;<strong>hochsensible Menschen</strong>.</h2>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die amerikanische Professorin <strong>Brené Brown hat in ihrem wunderbaren TED-Talk über Verletzlichkeit und Scham</strong> genau das aufgezeigt: <strong>Verletzlichkeit macht stark</strong>. Sie beschreibt darin, wie Menschen, die <strong>ihre eigene Verletzlichkeit anerkennen, tiefer mit sich und anderen verbunden sind und dadurch ein erfüllteres Leben führen können</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Brené Brown fand in ihrer Forschung heraus, dass vor allem jene Menschen, die sich als&nbsp;<strong>liebenswert und wertvoll empfinden</strong>, den<strong>&nbsp;Mut haben</strong>, sich verletzlich zu zeigen. Diese Menschen sind&nbsp;<strong>authentisch und offen</strong>, sie erleben&nbsp;<strong>Verletzlichkeit als eine Kraft</strong>, die ihre&nbsp;<strong>Beziehungen vertieft&nbsp;</strong>und sie mit ihren&nbsp;<strong>wahren Gefühlen in Kontakt bringt</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Falls Du Deine Hochsensibilität und Verletzlichkeit manchmal als Schwäche empfindest, dann <strong>sieh Dir unbedingt Brené Browns TED-Talk an – er zeigt auf, wie wertvoll es ist, sich selbst anzunehmen und die eigene Verletzlichkeit zu feiern</strong>: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iCvmsMzlF7o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.youtube.com/watch?v=iCvm</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112163%2F2bc47920f5.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179363057%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=5tFZj%2FsUT24tjg5%2B1Q8sNAmIyQ%2FgKFXxjtyjNYXMINw%3D&amp;reserved=0">sMzlF7o</a> (mit deutschen Untertiteln)</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Und genau darum geht es auch in&nbsp;<strong>unserem nächsten Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“ am kommenden Dienstag, den 22. Oktober 2024 um 18:00 Uhr.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-left">Was wäre, wenn Deine Verletzlichkeit keine Schwäche, sondern eine <strong>Quelle tiefster Stärke</strong> und <strong>Verbindung</strong> wäre? </h3>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Wie fühlt es sich an, Deine <strong>Verletzlichkeit als Stärke</strong> zu sehen? Und wie kannst Du im Alltag <strong>bewusster mit Deiner Verletzlichkeit umgehen</strong>?</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">In unserem<strong>&nbsp;Workshop „Meine Verletzlichkeit feiern“</strong>&nbsp;gestalten Regina Lange, Körpertherapeutin und angehende Yogalehrerin, und ich wieder einen&nbsp;<strong>sicheren Raum</strong>, in dem Du&nbsp;<strong>Deine Zartheit erkunden</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>annehmen</strong>&nbsp;darfst. Du tauchst ein in&nbsp;<strong>achtsame Körperübungen</strong>,<strong>&nbsp;gemeinsam setzen wir kreative Impulse</strong><strong>füreinander&nbsp;</strong>und tauschen uns zum Thema Verletzlichkeit aus, um zu&nbsp;<strong>erspüren, wie wir diese als kostbaren Teil unserer Selbst umarmen können.</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">📅 Wann: Dienstag, 22. Oktober 2024 von 18:00 – 21:00 Uhr<br>📍 Wo: Praxis für Resonanz-Coaching, Bornstrasse 14, 20146 Hamburg<br>🔗 Mehr Infos &amp; Anmeldung: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">m</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7852792%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F112154%2F72530ca470.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe21061e926f487c9c3a08dcef371bdb%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638648267179380550%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=sxzCw2Xm74aPci2oBf7er%2FdzfJVPTVVuWpAOVHXxF%2Bw%3D&amp;reserved=0">yriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die letzten Abende dieser Workshop-Reihe waren jeweils so&nbsp;<strong>wunderbar</strong>, so&nbsp;<strong>tiefgehend</strong>, so&nbsp;<strong>verbindend</strong>&nbsp;und einfach&nbsp;<strong>schön, gemütlich und wohltuend</strong>. Wenn Du Dir&nbsp;<strong>Verbundenheit mit anderen feinfühligen Frauen wünschst</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Dir etwas wahrhaft Gutes tun möchtest</strong>,&nbsp;<strong>dann bist Du hier richtig und sehr herzlich willkommen</strong>.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Von Herzen alles Liebe<br>Myriam</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">PS: Vielleicht magst Du auch an einem der nächsten Abende dabei sein, wenn Dich das Thema anspricht:</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 29.10.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Vom Wunsch, gehört werden“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 05.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Raus aus dem Kopf, rein in den Körper“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 12.11.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Bedürfnisse erkennen und Ressourcen sammeln“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 19.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Zuhören, mir selbst und anderen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 26.11.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Abgrenzung 2.0 – für mich einstehen“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 03.12.2024; 18:00 – 21:00 Uhr<br><strong>Thema „Wohlwollen mir selbst gegenüber“</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dienstag, 10.12.2024; 18:00 –&nbsp;21:00 Uhr<br><strong>Thema „Berührung &#8211; im Innen und im Außen“</strong></p>



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		<title>Mut &#8211; Meinem eigenen Weg folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 19:36:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Herbst ist eingekehrt&#160;und mit ihm die Zeit, es sich wieder vermehrt&#160;zuhause gemütlich zu machen, Tee zu trinken&#160;und sich endlich all der interessanten auf dem Nachttisch stapelnden&#160;Bücher&#160;anzunehmen. Ich liebe es, mit&#160;Wärmeflasche im Bett&#160;oder auf dem Sofa zu liegen, neben mir eine&#160;dampfende Tasse Tee oder Kakao&#160;und in andere (Lebens)Welten einzutauchen, durch Bücher oder auch schöne Filme. &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Herbst ist eingekehrt</strong>&nbsp;und mit ihm die Zeit, es sich wieder vermehrt&nbsp;<strong>zuhause gemütlich zu machen, Tee zu trinken</strong>&nbsp;und sich endlich all der interessanten auf dem Nachttisch stapelnden&nbsp;<strong>Bücher&nbsp;</strong>anzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe es, mit&nbsp;<strong>Wärmeflasche im Bett&nbsp;</strong>oder auf dem Sofa zu liegen, neben mir eine&nbsp;<strong>dampfende Tasse Tee oder Kakao</strong>&nbsp;und in andere (Lebens)Welten einzutauchen, durch Bücher oder auch schöne Filme. Mir während trüber Tage&nbsp;<strong>Wärmendes und Nährendes zu kochen</strong>.&nbsp;<strong>Kerzen anzuzünden, beruhigende Musik zu hören</strong>&nbsp;(aktuell liebe ich meine Playlist&nbsp;<strong><a href="https://open.spotify.com/playlist/3Oa6bqRG0nYeFZrBeZzHNW?si=d42fa07d1a3241f5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Leise“</a></strong>) – einfach Dinge zu tun, die&nbsp;<strong>wohltuend sind und mein Nervensystem beruhigen</strong>. Die mich für kürzere oder längere Momente&nbsp;<strong>aussteigen lassen aus Alltag, Trubel und Hektik</strong>, auch mal To-Dos vergessen oder zumindest ruhen zu lassen – einfach&nbsp;<strong>Momente purer Selbstfürsorge und absoluten Selbstmitgefühls</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als&nbsp;<strong>Ausgleich und Gegenpol zu Stille und Ruhe</strong>, liebe ich wiederum&nbsp;<strong>Aktivierendes wie Tanzen, Schütteln, Singen</strong>&nbsp;und auch&nbsp;<strong>Spaziergänge in der Natur</strong>….</p>



<h2 class="wp-block-heading">Denn wir brauchen immer beides,<strong>&nbsp;ein Pendeln zwischen Ruhe und Aktivität</strong>, um in&nbsp;<strong>Balance&nbsp;</strong>zu sein.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">🌀&nbsp;<strong>Was sind Deine Lieblings-Herbst-Rituale, die Dich zur Ruhe kommen lassen oder auch aktivieren?&nbsp;</strong>🌀</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil am Dienstag, den 04.02.2025 der <strong>nächste Embodiment-Abend zum Thema „Mut – Meinem eigenen Weg folgen</strong>“ ansteht, habe ich mich die letzten Tage nochmal etwas mehr mit dem Thema beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte letzten Herbst schon einmal über&nbsp;<strong>Mut und &nbsp;meinen damaligen Mutausbruch</strong>&nbsp;(mit den entsprechenden Herausforderungen im Vorfeld) geschrieben,&nbsp;<strong>den Text findest Du&nbsp;<a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7821399%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F109954%2F92aacfe9de.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cd6b8f77a400b4140aeb908dce5537049%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638637393731957152%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=KnN9Tt5XQD9DVwrgsLjkc9OAsyBw43TDK8Kf8zIgFBM%3D&amp;reserved=0">auf meinem Blog</a>, falls Du ihn lesen möchtest.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mut ist, wie ich finde, eine Art&nbsp;<strong>Kernkompetenz für ein freies und selbstbestimmtes Leben</strong>&nbsp;und lässt sich tatsächlich trainieren. Ich glaube, ich habe oft mutige Entscheidungen getroffen, weil ich ziemlich früh damit angefangen habe,&nbsp;<strong>meinen Mutmuskel zu trainieren</strong>. Das sehe ich jetzt im Rückblick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 18 Jahren habe ich ein paar Monate vor dem Abitur die Schule geschmissen, weil ich die Institution Schule furchtbar fand und außerdem eine&nbsp;<strong>große Sehnsucht hatte, in Irland zu leben</strong>&nbsp;– und bin dann ohne Unterstützung meiner Eltern (die naturgemäß ausgeflippt sind) nach Dublin gegangen.&nbsp;<strong>Diese zwei Jahre waren die schönste und lehrreichste Zeit meines jungen Erwachsenenlebens</strong>. Und ich habe danach trotzdem eine Ausbildung gemacht und studiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich habe durch diese erste frühe Entscheidung gelernt, meiner Intuition zu vertrauen, dass auch Dinge, die mir Angst machen oder die andere Menschen nicht nachvollziehen können, richtig sein können</strong>&nbsp;und vor allem, dass ich mich jederzeit wieder umentscheiden kann. Als ich nach knapp zwei Jahren in Irland spürte, dass ich zurück nach Deutschland möchte, bin ich nach Berlin gezogen und nach nur 3 Monaten dort wieder in meine Heimatstadt München zurückgekehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es f<strong>olgten noch einige andere Dinge, die wohl Mut erfordern</strong>: eine Hausgeburt;&nbsp;<strong>Jobs kündigen, die mir nicht gutgetan oder mich unglücklich gemacht haben</strong>; mich vom Vater meiner Kinder trennen; mit Mitte 40 einen&nbsp;<strong>neuen beruflichen Weg einschlagen</strong>;&nbsp;<strong>ans andere Ende Deutschlands ziehen</strong>; den Sprung in die&nbsp;<strong>Selbständigkeit&nbsp;</strong>wagen; wieder zurück in die&nbsp;<strong>Teilselbständigkeit&nbsp;</strong>gehen; dieses Jahr&nbsp;<strong>alleine für drei Monate in Asien reisen</strong>; alte Freundschaften&nbsp;<strong>ziehen lassen</strong>…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt so viele Dinge im Leben,&nbsp;<strong>die Mut erfordern, weil sie uns ängstigen</strong>. Mir selbst kam es oft gar nicht so mutig, sondern&nbsp;<strong>einfach notwendig</strong>&nbsp;vor, so dass ich trotz der Angst, die meist da war, Dinge umgesetzt habe. Es war eher das Außen, dass mir sagte, ich sei mutig und diese Aussagen habe ich oft staunend zur Kenntnis genommen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unser Workshop: „Mut &#8211; Meinem eigenen Weg folgen“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>🌀 Wie geht es Dir selbst mit dem Thema Mut?<br>🌀 Fällt es Dir schwer, etwas zu wagen, weil es außerhalb Deiner Komfortzone liegt?<br>🌀 Was bedeutet Mut für Dich persönlich?<br>🌀 Gibt es gerade etwas, das Mut erfordert, um Deinen eigenen Weg zu gehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das sind nur einige der Fragen, die wir am kommenden Dienstag gerne miteinander teilen möchten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe es, zu erfahren,&nbsp;<strong>was Mut für andere Frauen bedeutet</strong>,&nbsp;<strong>wovor sie Angst haben oder hatten und warum sie es trotzdem gewagt haben, sich diesen Ängsten zu stellen und Dinge umzusetzen, zu verändern, vielleicht trotz aller Widerstände im Innen und Außen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erfahrungen und Geschichten&nbsp;<strong>ermutigen uns</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>lassen uns in Zukunft mehr wagen</strong>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht geht es Dir auch so und&nbsp;<strong>Du hast Lust,&nbsp; Deine Erfahrungen, Deine Geschichte mit uns zu teilen</strong>. Vielleicht&nbsp;<strong>möchtest Du auch einfach nur lauschen</strong>, um&nbsp;<strong>Dich von uns anderen ermutigen zu lassen</strong>.&nbsp;<strong>Du bist willkommen, so wie Du bist</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du also das Gefühl hast, dass es an der Zeit ist, mutige Schritte zu gehen und dabei mehr mit Dir selbst in Verbindung zu kommen, laden wir Dich herzlich zu unserem Embodiment-Workshop am&nbsp;<strong>kommenden Dienstag, den 08. Oktober 2024 um 18:00 Uhr ein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Regina Lange, Körpertherpeutin und angehende Yoga-Lehrerin</strong>,&nbsp;<strong>und ich verbinden „Traumasensibles Embodiment“ (also achtsame Bewegungseinheiten) mit tiefgehenden Gesprächen, die berühren und Verbundenheit schenken</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise,&nbsp;<strong>die Körper und Nervensystem einbezieht</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>uns durch Bewegungen in Einklang bringt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Raum, der&nbsp;<strong>tiefes Verständnis</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>echte Begegnung</strong>&nbsp;ermöglicht – etwas, das uns&nbsp;<strong>hochsensible Frauen besonders stärkt</strong>. In diesem Raum&nbsp;<strong>darfst Du Dich in Deiner Feinfühligkeit aufgehoben und bestärkt fühlen</strong>.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine p<strong>ersönliche und gemütliche Atmosphäre</strong>&nbsp;zu schaffen, halten wir den<strong>&nbsp;Kreis klein</strong>. Das ermöglicht&nbsp;<strong>intensive und wertvolle Interaktionen in einem vertrauensvollen Rahmen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte ziehe&nbsp;<strong>bequeme Kleidung</strong>&nbsp;an und&nbsp;<strong>bringe ein Sitzkissen oder Meditationskissen</strong>, eine Decke sowie etwas zu trinken und einen kleinen Snack mit. Schreibmaterialien sind auch hilfreich, um Deine Gedanken und Erkenntnisse festzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du dabei sein möchtest, melde Dich gerne&nbsp;<a href="https://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment" target="_blank" rel="noreferrer noopener">H</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7821399%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F109956%2F0bf6820e9c.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cd6b8f77a400b4140aeb908dce5537049%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638637393731972635%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=CSREDVpcS0xP5memKk6C4dNytgbv1RAZJ%2F9kRRu2r7c%3D&amp;reserved=0">IER</a>&nbsp;an, aktuell gibt es noch vier Plätze – weitere Details findest Du hier:&nbsp;<a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn Du Fragen hast, weil Dir nicht klar ist, was Dich an diesem Abend genau erwartet, dann schreib mir gerne eine Mail an:&nbsp;<a href="mailto:kontakt@myriamfilz.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kontakt@myriamfilz.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Workshop gibt es ein schönes Begleitheft mit Fragen und Impulsen zum Thema Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns riesig auf Dich!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe, hab ein kuscheliges Wochenende<br>Myriam</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Einsamkeit &#8211; Fühlst auch Du Dich immer wieder alleine?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 05:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
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		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>
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		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich begonnen,&#160;Daniel Schreibers berührendes Buch „Allein“&#160;zu lesen, das mit folgenden Worten beginnt: „Zu jedem Moment gibt es neben dem, was als normal gilt … all das, worüber die Gesellschaft Schweigen bewahrt und so all jene, die diese Dinge empfinden, sie aber nicht benennen können, zu Einsamkeit und Unglück verdammt. Eines Tages wird das &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://myriamfilz.com/einsamkeit/" class="more-link">Mehr <span class="screen-reader-text">über "Einsamkeit &#8211; Fühlst auch Du Dich immer wieder alleine?" </span>Lesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich habe ich begonnen,&nbsp;<strong>Daniel Schreibers berührendes Buch „Allein“</strong>&nbsp;zu lesen, das mit folgenden Worten beginnt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Zu jedem Moment gibt es neben dem, was als normal gilt … all das, worüber die Gesellschaft Schweigen bewahrt und so all jene, die diese Dinge empfinden, sie aber nicht benennen können, zu Einsamkeit und Unglück verdammt. Eines Tages wird das Schweigen dann gebrochen, ganz plötzlich oder allmählich, endlich bekommen die Gefühle einen Namen, endlich werden sie anerkannt…“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese Worte, die ursprünglich von Annie Ernaux stammen, berühren mich tief</strong>. Sie erinnern mich daran, wie oft wir uns alleine fühlen,&nbsp;<strong>weil wir bestimmte Gefühle nicht aussprechen oder teilen können</strong>&nbsp;– wie Einsamkeit, das Gefühl, nicht dazuzugehören, oder das Bedürfnis nach echter, tiefer Verbindung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einsamkeit ist ein Thema, das mittlerweile viele Menschen betrifft</strong>, insbesondere feinfühlige Menschen wie uns. Verstärkend kommt oft hinzu, dass wir in den sozialen Medien fast ausschließlich Bilder von glücklichen, strahlenden Menschen sehen, die scheinbar ein erfülltes Leben führen – umgeben von Freund:innen und Familie.<strong>&nbsp;In solchen Momenten spüren wir meist besonders stark, dass uns etwas fehlt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als hochsensible Frauen lieben wir unsere Rückzugszeiten – die Momente, in denen wir alleine sind und Kraft tanken</strong>. Doch gleichzeitig sehnen wir uns nach<strong>&nbsp;authentischen Begegnungen</strong>, nach Verbindungen, die nicht erschöpfen, sondern nähren. Begegnungen, bei denen wir uns nicht erklären müssen, sondern einfach sein dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><u>Und so möchten wir Dich einladen:</u></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br>Zum nächsten Abend der Workshop-Reihe „Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden“ am Donnerstag, den 06.02.2025 um 18:00 Uhr in meiner Praxis in der Bornstr. 14, 20146 Hamburg &#8211; Grindel.<br><br>Diesmal tauschen wir uns aus zum Thema „Einsamkeit – vom Gefühl, nicht dazuzugehören und anders zu sein“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier hast du die Möglichkeit,&nbsp;<strong>in einem geschützten Raum mit anderen feinfühligen Frauen</strong>&nbsp;in Kontakt zu treten,&nbsp;<strong>dich auszutauschen</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>zu spüren</strong>, dass du nicht allein bist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du wirst erleben, wie&nbsp;<strong>stärkend</strong>&nbsp;es sein kann, dich zu vernetzen und mit anderen Menschen über das Thema zu sprechen –&nbsp;<strong>ohne Bewertung, ohne Druck</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil aber auch der<strong>&nbsp;Körper an diesem Abend eine große Rolle spielen darf</strong>&nbsp;und Du vielleicht nicht ganz genau weißt, was es mit diesem<strong>&nbsp;Traumasensiblen Embodiment&nbsp;</strong>auf sich hat, hier noch ein paar Worte dazu:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Traumasensibles Embodiment ist ein sehr behutsamer Ansatz</strong>&#8230; </h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;der es uns ermöglicht,&nbsp;<strong>den eigenen Körper auf eine sanfte und achtsame Weise wieder zu spüren und wahrzunehmen</strong>. Gerade wenn wir traumatische Erlebnisse durchlebt haben oder uns emotional überfordert fühlen, neigen wir dazu, uns unbewusst vom eigenen Körper zu distanzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch gezielte,&nbsp;<strong>einfache Bewegungen und Atemübungen</strong>&nbsp;können wir in kleinen Schritten (wieder) lernen,&nbsp;<strong>in Kontakt mit unserem Körper zu gehen</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>uns sicher in ihm zu verankern</strong>. Diese Verbindung ist entscheidend, um ein Gefühl<strong>&nbsp;innerer Stabilität, Sicherheit (die so essentiell für unser Nervensystem ist) und Ruhe zu finden</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich beginnt<strong>&nbsp;Verbundenheit&nbsp;</strong>immer mit uns selbst – mit der Fähigkeit, im eigenen Körper präsent zu sein und die Signale, die er uns sendet, wahrzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sobald wir in uns selbst Ruhe und Sicherheit finden, öffnen wir auch den Raum für tiefere Verbindungen zu anderen Menschen.</strong>&nbsp;In Gemeinschaft mit anderen feinfühligen Frauen&nbsp;<strong>schaffen wir einen Raum</strong>, in dem wir uns&nbsp;<strong>verstanden und getragen fühlen</strong>&nbsp;können. So entsteht nicht nur eine&nbsp;<strong>stärkere Verbindung</strong>&nbsp;zu uns selbst, sondern auch eine Verbundenheit, die uns im Austausch mit anderen&nbsp;<strong>nährt und stärkt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir freuen uns riesig, diesen Raum der Verbundenheit zu öffnen, in dem wir uns gegenseitig nähren und ermutigen</strong>, um genau so zu sein, wie wir sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Workshop übernimmt meine Freundin und Kollegin Regina Lange, Körpertherapeutin und angehende Yogalehrerin, wundervollerweise die Körperübungen &#8211; so schön, dass wir nun gemeinsam den Raum halten ❤</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du bist so herzlich eingeladen, dabei zu sein! Es wird außerdem richtig gemütlich mit heißem Tee (bei dem Herbsteinbruch genau das Richtige) und kleinen nahrhaften Snacks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Informationen zum Ablauf des Abends findest Du<strong><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7770086%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F104898%2F964a7b6a93.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe0614acbc6843f0d1c808dcd47e41dd%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638618885940130522%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=RLkHJ0T7PVSSPeor1pnm9pgwR5IAebjwFKb%2FdUr2u74%3D&amp;reserved=0">&nbsp;hier!</a></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn Du sowieso schon weißt, dass Du dabei sein willst, kannst Du Dich direkt&nbsp;<strong><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7770086%2F40%2F0%2F5479%2F9%2F104899%2F79d4f1fcab.html&amp;data=05%7C02%7C%7Cfe0614acbc6843f0d1c808dcd47e41dd%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638618885940138116%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=y9l9O1GTEvnybRwinD0yoOgAe5mBgT6Hy6fpl6K6GVw%3D&amp;reserved=0">hier anmelden</a>!&nbsp;</strong>Die Kosten des Abends betragen 29,- Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und solltest Du noch irgendwelche Fragen haben, dann melde Dich sehr gerne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun hab ein ganz schönes und erholsames Wochenende!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe zu Dir<br>Deine Myriam</p>
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		<title>Abgrenzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Myriam Filz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 16:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich mir ein Wohnprojekt angesehen und ein paar Tage dort verbracht. Auf dem Land! Und obwohl ich vor sechs Jahren das Landleben ziemlich fluchtartig hinter mir gelassen habe, um endlich wieder in einer Großstadt zu leben und all deren Vorteile zu genießen (damals vor allem öffentlich erreichbare Schulen, kein Auto mehr &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Wochen habe ich mir ein Wohnprojekt angesehen und ein paar Tage dort verbracht. <strong>Auf dem Land! </strong>Und obwohl ich vor sechs Jahren das Landleben ziemlich fluchtartig hinter mir gelassen habe, um endlich wieder in einer Großstadt zu leben und all deren Vorteile zu genießen (damals vor allem öffentlich erreichbare Schulen, kein Auto mehr haben zu müssen, Kunst, Kultur, Konzerte, gute Cafés und Restaurants etc.), zieht es mich seit einiger Zeit wieder mehr zurück in<strong> Stille und Natur.</strong> Zumindest zeitweise, denn eigentlich liebe ich Hamburg nach wie vor.<br><br>Angefangen hat es damit, dass ich begann, den früher direkt vor meiner Haustür liegenden Chiemsee schmerzlich zu vermissen, in den ich oft frühmorgens gesprungen war.<br><br><strong>Um 6 Uhr aufzustehen, barfuß über das taunasse Gras zu laufen, um dann in das ganz ruhig vor mir liegende Wasser zu hüpfen, war ein wundervoller Start in den Tag. Niemandem begegnen, meinen Körper spüren und ohne Gedanken an die Aufgaben des Tages durchs frische Wasser gleiten – Momente des Ganz-bei-mir-Seins</strong> während oft trubeliger Tage als alleinerziehende Mutter mit einem 35-Stunden-Job und einem „Nebenjob als Mama-Taxi“, den das Landleben zwangsläufig mit sich bringt.<br><br>Neben dem <strong>Wunsch, wieder mehr in der Natur zu sein</strong>, dachte ich in den letzten Jahren auch viel über andere Wohnformen nach. Während Ausbildung und Studium habe ich immer wieder in WGs gelebt, und trotz mancher Herausforderung, <strong>diese Zeit als sehr schön, bereichernd und verbunden wahrgenommen</strong>. Trotzdem hatte und habe ich jetzt natürlich alle möglichen Vorbehalte und Fragezeichen. „Werden die Leute im Alter nicht immer komplizierter und kompromissloser?“ war nur einer dieser Gedanken…</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Viele Menschen kommen auch mit diesem Thema ins Coaching: dem Wunsch, ihre Grenzen klarer zu kommunizieren, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass sie für sich und ihre Bedürfnisse einstehen.</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dazu dürfen wir erst einmal <strong>lernen, unsere Bedürfnisse (wieder) zu erkennen</strong>, um dann unsere Grenzen zu ziehen. &nbsp;Erst dann können wir damit anfangen, zu üben, sie <strong>anderen gegenüber klar und respektvoll zu kommunizieren</strong>.<br><br>Nun begegnen wir allerdings hin und wieder Menschen – wie einer Dame in diesem Wohnprojekt &#8211; die quasi ständige Abgrenzung praktizieren. Nur für sich und ihre Bedürfnisse einstehen und diese lautstark kommunizieren. Offenbar ohne schlechtes Gewissen. Und ich frage mich, ist das purer Egoismus, Egozentrik oder einfach gesunde und sehr deutliche Abgrenzung, die ich mir insgeheim auch seit langem wünsche?<br><br>Mich irritiert ein solches Verhalten, es widerspricht <strong>meinen Werten eines achtsamen und wohlwollenden Miteinanders</strong>. Ich spüre aber auch die alte, nach wie vor in meinem System lauernde Angst, selbst egoistisch zu wirken, wenn ich mich abgrenze und für meine eigenen Bedürfnisse und Werte einstehe. <strong>Kennst Du diese Angst auch?</strong><br><br>Selbst, wenn ich entfernt von Perfektion bin, was das Thema Abgrenzung betrifft (aber mal ehrlich, wer will schon perfekt sein?), stehe ich meist gut für mich ein, auch, wenn solche Situationen meinen Puls in die Höhe schnellen lassen. Damit bin ich fein. <strong>Ich bin sensibel und mein Nervensystem ist somit etwas schneller dysreguliert: für solche Situationen habe ich mittlerweile gute Tools, um mich wieder zu regulieren und in Balance zu kommen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>In einem Workshop vor einigen Jahren zum Thema Abgrenzung habe ich folgenden schönen Satz gehört:<strong> „Ein nein für andere ist vor allem ein ja für mich“.</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Und dieses nein kann <strong>wohlwollend, wertschätzend und freundlich</strong> zum Ausdruck gebracht werden, das können wir im Miteinander üben.<br><br><strong>Genau darum geht es im nächsten Embodiment-Workshop am Donnerstag, den 26. November 2024 um 18 Uhr  mit dem Thema „Abgrenzung 2.0 – selbstbewusst für mich einstehen“.</strong><br><br>·        Was ist die Wurzel meines Nein-Sagens?<br>·        Was sind meine Gründe, mich abgrenzen zu wollen?<br>·        Welche Werte liegen hinter meinem Wunsch nach Abgrenzung?<br>·        Was hält mich ab von einem kraftvollen „nein, das möchte ich nicht“?<br><br>Du erhältst ein <strong>schön gestaltetes Begleitheft</strong> zum Thema des Abends, in das Du Deine <strong>Gedanken und Erkenntnisse</strong> eintragen kannst und das Dir auch im Nachgang  zur Selbstreflexion Deiner Abgrenzung hilfreich sein wird.  <br><br>Und natürlich nehmen wir auch unseren Körper hinzu und begeben uns auf eine Reise, die unser Nervensystem einbezieht und uns durch sanfte Bewegungen in Einklang bringt.<br><br><strong>„Traumasensibles Embodiment &amp; Gespräche, die verbinden“ – denn es ist so unglaublich wohltuend und heilsam, Räume für echte, tiefe Begegnung zu schaffen, die wir als hochsensible, wahrnehmungsstarke und besonders feinfühlige Frauen so dringend brauchen.</strong><br><br>Regina und ich freuen uns auf Dich &#8211; erzähle gerne anderen hochsensiblen Frauen von unseren Abenden, für die diese ebenfalls bereichernd sein könnten ❤<br><br>Alle Informationen findest Du hier: <a href="https://myriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/">m</a><a href="https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ft2e74108f.emailsys1a.net%2Fc%2F234%2F7723243%2F40%2F0%2F5479%2F100448%2Fac68e898cf.html%3Ftestmail%3Dyes&amp;data=05%7C02%7C%7Ca919392c99ab4a1266af08dcc51d80b4%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638601977705759917%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=Qb%2BIOIoMiBJCMGwD5G2XIp7sexOQJhiAkT7jCAfGVIc%3D&amp;reserved=0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">yriamfilz.com/traumasensibles-embodiment-gespraeche-die-verbinden/</a><br><br>Direkt anmelden kannst Du Dich über diese Seite: <a href="http://myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment" target="_blank" rel="noreferrer noopener">myriamfilz.tucalendi.com/gruppen/traumasensibles-embodiment</a><br><br>Von Herzen alles Liebe zu Dir<br>Myriam<br><br>PS: Von erwähntem Wohnprojekt habe ich übrigens abgesehen. Das Gefühl, ständig meine Grenzen wahren zu <strong>müssen</strong>, ist mir auf Dauer doch zu anstrengend. Aber ich halte die Augen weiter offen, denn die Idee, mit anderen Menschen einen Ort der Verbundenheit zu gestalten und gemeinsam zu leben, stelle ich mir nach wie vor sehr schön vor.<br>Falls Dich das auch interessiert, kann ich die Plattform Bring-Together empfehlen: <a href="http://www.bring-together.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.bring-together.de/</a></p>
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